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Daniel Berrigan

    9. Mai 1921 – 30. April 2016

    Daniel Berrigan war Universitätsprofessor, Aktivist gegen Krieg und Abtreibung und Gegner der Todesstrafe. Seine literarische Arbeit befasste sich häufig mit moralischen Dilemmata und sozialer Ungerechtigkeit, wobei er die Schnittstellen von Glauben und Aktivismus erforschte.

    The Trouble with Our State
    Leben ohne Repression
    Kreuz kontra Krieg
    Zehn Gebote für den Langen Marsch zum Frieden
    • The Trouble with Our State

      • 146 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Daniel Berrigan's poetry critiques the American war machine, emphasizing the dangers of civil obedience over civil disobedience. Compiled by Rev. John Dear, this collection calls on readers to embrace nonviolence and advocate for the abolition of war, violence, and nuclear weapons. Berrigan's work serves as a powerful reminder of the need for active resistance against systemic injustices and the moral imperative to pursue peace.

      The Trouble with Our State2021
    • „Ich habe das Gefühl, dass die Zeiten selbst, unabhängig von mehr oder weniger absichtlich geschaffenen Krisen, starke Dinge zerbrechlich und zerbrechliche Dinge tödlich gefährdet machen. Die Zeiten selbst sind eine permanente Krise.“ So schreibt Daniel Berrigan in diesem Journal von Reflexionen und Überlegungen aus den späten 1970er Jahren. Dieses Buch verfolgt Berrigans Arbeit nach seiner Freilassung aus dem Danbury-Gefängnis im Jahr 1972 für seine Beteiligung an der Catonsville Nine Anti-Kriegs-Demonstration – von seinen Erfahrungen in Palästina, Nordirland und Frankreich (wo er mit Thich Nhat Hanh lebte) bis hin zu seinen Erfahrungen als Lehrer in Manitoba und Berkeley. Durchgehend denkt Berrigan über die Gebote Christi nach, über den Kampf, diesen Geboten treu zu bleiben, und warum so wenige sie ernst nehmen. Mit Witz und Weisheit teilt Berrigan seinen Glaubensweg und ermutigt uns, diesem Weg treu zu bleiben und langfristig Friedensstifter zu sein.

      Zehn Gebote für den Langen Marsch zum Frieden1985
      4,4
    • Leben ohne Repression

      Ein Jesuit verändert die Gesellschaft

      • 206 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Committed radical that he is, Daniel Berrigan, launches his personal rockets against the social evils that disturb and preoccupy him. Beginning with a long autobiographical piece he traces the influences that brought him first to a radical stance and then to a direct confrontation with society. From this very intimate statement he develops his theme of a need for nonviolent revolutionary change in his reflections on his own trial and sentencing, in his thoughtful examination of the true implications of Christianity, and in his consideration of prophets as revolutionaries. In a long dialog with an SDS student about the 1969 Black/White confrontation at Cornell University, he relates the questions raised by that crisis to the larger crises of American life. Finally, he directs two stinging parables at the well-fed and the complacent. Probing and provocative, this work illuminates starkly the agonizing decisions people must make.

      Leben ohne Repression1972
    • Kreuz kontra Krieg

      • 159 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Am Freitag, dem 17. Mai 1968, dringen neun Personen in das Wehrersatzamt Catonsville/Baltimore ein, leeren die Karteikästen mit den Stammrollen für die Einberufung nach Vietnam und verbrennen alles im Hof. Das geschieht unter der Leitung von Philip und Daniel Berrigan, zwei katholischen Ordenspriestern. Heute sitzen sie und die anderen im Gefängnis, zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Die Berrigans wurden inzwischen zum Symbol des Widerstands, den sie »zivilen Ungehorsam« nennen. Er basiert nicht auf marxistisch begründetem Verlangen nach gesellschaftlichem Umsturz, sondern auf der christlichen Verantwortung für die Menschen »um uns herum«. So kämpfen sie gegen jede Passivität, die organisiertes Unrecht hinnimmt, wenn es öffentlich geduldet wird, und sind bereit, auch zur Gewaltanwendung gegen Personen. Ihr Prinzip heißt »gewaltloser Widerstand«. Wie weit man dabei gehen darf oder nach seinem Gewissen sogar gehen muß, diskutieren in diesem Buch unter anderem die weltbekannten Gelehrten Noam Chomsky und Gordon Zahn.

      Kreuz kontra Krieg1971