Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Willem Elsschot

    7. Mai 1882 – 31. Mai 1960

    Willem Elsschot ist das Pseudonym eines flämischen Schriftstellers, der für seine scharfen Einblicke in die menschliche Natur und gesellschaftliche Dynamiken bekannt ist. Sein Werk zeichnet sich durch eine besondere Mischung aus Ironie und sprachlicher Präzision aus, wobei oft die Spannung zwischen Streben und alltäglicher Realität erforscht wird. Elsschot befasst sich mit Themen wie Ehrgeiz, dem Alltäglichen und der beständigen Suche nach Sinn. Seine unverwechselbare Stimme spricht die Leser durch die offene Darstellung menschlicher Schwächen und anhaltender Einsichten an.

    Pensioen
    Tschip
    Lijmen
    Käse
    Leimen
    Maria in der Hafenkneipe
    • Ein regennasser, kalter Wintertag – und Feierabend für Frans Laarmans. Er hat die besten Vorsätze und will schnurstracks nach Hause. Da kommen ihm drei afghanische Matrosen in die Quere. Sie halten ihm den Boden einer Zigarettenschachtel unter die Nase, worauf in Krakelschrift der Name »Maria« und eine Adresse stehen. Eine Dame von zweifelhaftem Ruf? Laarmans lässt alle Vorsätze fahren und geht mit den drei Fremdlingen auf die Suche. Als gegen Mitternacht ihre abenteuerlichen Reise durch die Gassen Antwerpens endet, sind sie nicht nur Freunde geworden, sondern haben zu ihrer eigenen Überraschung auch allerlei Glaubensrätsel und Kulturdifferenzen gelöst, für die andere mehr als ein Leben brauchen. Elsschot, der mit Käse auch auf den deutschen Bestsellerlisten stand, zeigt sich hier von seiner besten heiter-nachdenklichen Seite. Maria in der Hafenkneipe gilt als sein Vermächtnis und wurde 1948 mit dem belgischen Staatspreis ausgezeichnet.

      Maria in der Hafenkneipe
      4,2
    • Frans Laarmans hat den grauen Büroalltag gründlich satt. Da tut sich ihm unverhofft die Chance zu einer glanzvollen Karriere auf: Ch. A. F. D. Boorman, Herausgeber der »Allgemeinen Weltzeitschrift für Finanzen, Handel, Gewerbe, Kunst und Wissenschaft« sowie Generaldirektor des »Museums für einheimische und ausländische Erzeugnisse«, bietet ihm eine Stelle als Sekretär und späterer Nachfolger an. Laarmans schlägt ein – und merkt zu spät, wem er seine Seele verkauft hat. Nun wird er in die hohe Kunst des »Leimens« eingeführt: Boorman ist nämlich mitnichten Herausgeber einer seriösen Zeitschrift, sondern ein gerissener Betrüger, der genau weiß, wie man die Maschinerie der Marktwirtschaft für sich arbeiten lässt.

      Leimen
      3,0
    • Frans Laarmans ist bescheidener Büroangestellter auf einer Antwerpener Schiffswerft. Als er eines Tages zum Vertreter einer holländischen Käsehandelsgesellschaft ernannt wird, verantwortlich für die Gebiete Belgien und Großherzogtum Luxemburg, ist er überwältigt von seinem sozialen Aufstieg. Er lässt sich bei der Werft krankschreiben, richtet zu Hause ein Büro ein und bestellt zehntausend Edamer, vollfett. Doch das Leben als Geschäftsmann ist nicht so einfach, wie er es sich vorgestellt hat. Erst als die zwanzig Tonnen schwere Lieferung Käse im Lagerhaus liegt, Kiste über Kiste, dämmert es ihm. Und als sein Vorgesetzter, der brüske Herr Hornstra, seinen Besuch ankündigt, um die ersten Rechnungen zu begleichen, gerät Frans Laarmans in Panik.

      Käse
      3,4
    • Der Antwerpener Kleinbürger Frans Laarmans bekommt es diesmal mit den Hochzeitsplänen seiner Tochter Adele und deren polnischem Studienkollegen Bennek Maniewski zu tun. Allerlei Probleme stehen diesem Unterfangen jedoch im Weg: So müssen nicht nur die räumliche wie auch kulturelle Entfernung zwischen Polen und Belgien, sondern auch Standesunterschiede mühsam überbrückt – oder zumindest listig zugekleistert – werden. Und dann ist da auch noch die Religion: Ein polnischer Herz-Jesu-Katholizismus trifft auf seine belgische Laissez-faire-Variante, sodass ­Adele erst einmal getauft und im Schnellverfahren „nachgeschwärzt“ werden muss, um ihrem Bennek vor dem Altar die Hand zum Bund der Ehe reichen zu können. Und dabei kann schon mal so manches schiefgehen.

      Tschip
    • Het verhaal van de liefde van een moeder voor een krijgsgevangen zoon die in den vreemde aan de griep sterft, waarna verwikkelingen om het pensioen ontstaan tussen de moeder en de ongehuwde moeder van haar kleinkind.

      Pensioen
      3,5
    • KaasIn Kaas (1933) wil Frans Laarmans na de dood van zijn moeder een nieuw leven beginnen. Hij meldt zich ziek en begint een agentschap in Edammer kazen. Alle onderdelen van het nieuwe beroep krijgen zijn volle aandacht, behalve de verkoop. Aan het eind van het verhaal gaat hij maar weer naar zijn oude kantoor, met twintigduizend kilo kaas in het pakhuis.Niet zonder ingehouden humor laat Elsschot het noodlot op strakke, klassieke wijze zijn werk doen. Lijmen/Het Been Lijmen/Het Been is een dubbelroman: het eerste deel, Lijmen, werd voltooid in 1923; Het Been dateert uit 1938. Lijmen en Het Been is het verhaal van Laarmans, ooit een idealist, maar intussen een geharde zakenman. Dat heeft hij te danken aan zijn werkgever en mentor Boorman. Samen werven ze advertenties voor een tijdschrift, misbruik makend van de naïviteit van hun adverteerders. Wanneer een oude dame daardoor in de problemen raakt, krijgt Laarmans spijt.Het Dwaallicht Met Het Dwaallicht (1946) zou Elsschot zijn literaire testament hebben geschreven. In veel beschouwingen wordt steevast gewezen op het symbolische einde van het verhaal, waarin Laarmans en zijn `drie zwartjes tot de conclusie komen dat hun zoektocht naar de mysterieuze Maria Van Dam op niets uitloopt: `Zij is als een beeld dat men in 't water ziet. Als men het grijpen wil is er niets. Of zoals de lichten in het moeras. Men kan ze nalopen, doch men achterhaalt ze niet.

      Lijmen. Het been