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Elizabeth Graver

    2. Juli 1964

    Elizabeth Graver schreibt Erzählungen, die sich mit dem Vergehen von Zeit, familiären Bindungen und der flüchtigen Natur der Erinnerung auseinandersetzen. Ihre Romane, die sich oft über Jahrzehnte erstrecken, zeichnen sich durch sorgfältige Beobachtung und tiefen psychologischen Einblick aus. Sie verwendet eine reiche, bildhafte Sprache, um vielschichtige Porträts ihrer Charaktere und ihrer Welten zu schaffen. Gravers Werk erforscht, wie die Vergangenheit die Gegenwart formt und wie sich Identitäten im Angesicht von Veränderungen entwickeln.

    Unravelling
    Die Sommer der Porters
    Die Honigdiebin
    Kantika
    • Rebecca Cohen genießt als Tochter eines sephardischen Unternehmers die Privilegien der Istanbuler Oberschicht. Doch als sich in den 1920er-Jahren die Stimmung in Europa verdüstert, beginnt für sie eine jahrelange Odyssee, die sie über Barcelona und Havanna bis nach New York führt. Auf ihrer Flucht wird Rebecca, kaum Ehefrau und Mutter, zur Witwe, muss ihre Eltern zurücklassen, um ihren Kindern eine Zukunft zu bieten, und ihr Schicksal einem Mann anvertrauen, den sie nur aus Briefen kennt. Doch an jeden neuen Ort trägt sie ihre Erinnerung und ihre Lieder und baut sich daraus gegen alle Widerstände eine neue Heimat. »Kantika« (»Lied«) ist eine eindringliche, lyrische Erzählung über Identität und Exil und eine inspirierende Geschichte weiblicher Resilienz, mit der Elizabeth Graver ihrer Großmutter Rebecca Cohen ein Denkmal setzt.

      Kantika
      4,0
    • Die Honigdiebin

      • 301 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Nachdem ihre 11-jährige Tochter mehrere Ladendiebstähle begangen hat, zieht Miriam mit ihr um in eine kleine Stadt des Staates New York. - Lebensnah und menschlich geschriebener Roman über Sommer- und Kindheitsträume, Freundschaft und Mutter-Tochter-Beziehungen.

      Die Honigdiebin
      3,4
    • Die Sommer der Porters

      • 464 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Seit Generationen sucht die wohlhabende Familie Porter Zuflucht in ihrem Sommerhaus auf der felsigen Halbinsel Ashaunt vor Massachusetts, wo die Tage endlos und unbeschwert sind. Als dort im Sommer 1942 ein Militärstützpunkt entsteht, hat die Idylle ein jähes Ende. Ein Sohn zieht in den Krieg, eine Tochter wird ihrer Unschuld beraubt, ein Kindermädchen muss sich zwischen ihrer Liebe zu einem Soldaten und ihren Schützlingen entscheiden. Erst in den kommenden Jahrzehnten, in denen die Kinder und Enkelkinder der Porters erwachsen werden und die Ausläufer von neuen Kriegen und Krisen Ashaunt erreichen, wird sich erweisen, dass der Sommer der Soldaten trotz allem nur einer von vielen war. Mit großer Empathie und in brillanter Prosa erzählt Elizabeth Graver in ihrem Generationenroman von einer Familie und einem vom Meer umspülten Landstrich – und entwirft dabei ein berührendes und zugleich entwaffnend gelassenes Bild vom Leben.

      Die Sommer der Porters
      3,1
    • Unravelling

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Growing up on a small New England farm, a determined young nineteenth-century woman named Aimee Slater ventures to Lowell, Massachusetts, to find work, a move that leads to a split with her mother.

      Unravelling
      3,4