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Helmuth Nürnberger

    19. Jänner 1930 – 20. November 2017
    Die Welt des Adels. Die Poggenpuhls.
    Grete Minde
    Joseph Roth
    Theodor Fontane in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
    Geschichte der deutschen Literatur
    Fontanes Welt
    • Fontane-Lexikon

      • 517 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Alles über Fontane: von Elisabeth von Ardenne (dem realen Vorbild für Effi Briest) bis Emile Zola, (dem distanziert bewunderten französischen Kollegen), von Ambivalenz bis Zuversicht, von L'Adultera bis Zwei Post-Stationen. In 1200 Stichwörtern von A bis Z gibt das Lexikon Auskünfte und liefert Artikel zu Fontanes Werken, zu den historischen Personen, Orten und Landschaften, zu Leben und Wirkung des Dichters. Ein Wegweiser durch das vielfältige Gesamtwerk Fontanes - zum Nachschlagen, Stöbern und Entdecken.

      Fontane-Lexikon2007
    • Graf Holk hat ein gutes, aber schwaches Herz und lebt in einem Schloss am Meer, wo er sich von seiner Ehefrau entfremdet hat. Im Herbst tritt er seinen jährlichen Dienst als Kammerherr der Prinzessin in Kopenhagen an und beginnt eine Affäre mit der geistreich-pikanten Ebba von Rosenberg. In seiner Verliebtheit droht Holk, den Boden unter den Füßen zu verlieren, und bald zerreißt der Wahn seine Existenz. Fontane schildert die tragische Ehe zweier charakterlich unvereinbarer Menschen und beleuchtet die komplexen Fragen von Moral, Lebensfreude und Schuld. Marcel Reich-Ranicki bezeichnet die Geschichte als "hochbeachtlichen Roman" und findet Holk langweilig, während die Leser von den tiefgründigen Themen und schönen Formulierungen gefesselt sind. Besonders die Figur der Ebba von Rosenberg, jüdischer Herkunft, hebt sich hervor, da Fontane sie gegen das damalige literarische Klischee gestaltet. Sie verkörpert den Freigeist und die Aufklärung und äußert ihre Ansichten, insbesondere zur Erotik, auf direkte Weise. Reich-Ranicki sieht in ihr die modernste Gestalt des Romans. Das Nachwort der Herausgeberin wird als solide und ausführlich gelobt, jedoch wird ihr gelegentlich übertriebene Gründlichkeit als Tendenz zur "Selbstparodie unserer Philologie" kritisiert.

      Unwiederbringlich2003
      3,9
    • Erzählungen

      • 1100 Seiten
      • 39 Lesestunden

      Der Schneidergeselle, welcher den Herrn spieltDie misslungene VergiftungVerschiedene FreiheitskämpferDer WahltagParabelEine Nacht auf dem UtoDas GewitterDie Reise in die UnterweltFabelReisetage

      Erzählungen2002
    • Das Leben des Theodor Fontane Theodor Fontane (1819-1898) zählt zu den überragenden Schriftstellern des neunzehnten Jahrhunderts. Als Romancier, der unvergleichliche Frauengestalten und fabelhafte Darstellungen des gesellschaftlichen Lebens in Berlin und Preußen schuf, gelangte er zu literarischem Ruhm. Helmuth Nürnberger entfaltet in dieser großen Biographie die ganze Welt des märkischen Schriftstellers - sein bewegtes Leben, das vielfältige Werk sowie die politisch und gesellschaftlich äußerst turbulenten Entwicklungen seiner Zeit.

      Fontanes Welt1997
      5,0
    • Grete Minde

      • 132 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Fontanes spannende und einem dramatischen Ende entgegentreibende Chronik-Erzählung »Grete Minde« greift auf Ereignisse zurück, die 1617 zur Verwüstung der Stadt Tangermünde durch einen Brand führten.

      Grete Minde1996
      3,5
    • Fontane gibt gerade in seinen »Zeitromanen« zu verstehen, daß für ihn das Inhumane dort anfängt, wo die Wandlung und Wandlungsbedürftigkeit der geschichtlichen Wirklichkeit nicht erkannt wird, sieht freilich auch in einem uneingeschränkten Verwerfen des Bestehenden ein Element des Unmenschlichen. Von beiden Grundelementen ist die Erzählung von den Poggenpuhls getragen. Die Vereinigung von beidem ermöglicht die Synthese von hellsichtiger Kritik und Toleranz, von nüchterner Analyse und warmherzigem Verstehen.

      Die Welt des Adels. Die Poggenpuhls.1996
      3,4
    • Informationen zum Titel: Der „Nürnberger“ - die Literaturgeschichte für die Oberstufe am Gymnasium * informiert umfassend über Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Literatur von den Anfängen bis zu Gegenwart, * enthält vielschichtige Analysen der Werke dieser Autorinnen und Autoren, * liefert Auseinandersetzungen mit den politisch-kulturellen Hintergründen der Epochen und zeigt über die jeweilige Epoche hinausgehende Entwicklungstendenzen auf. Die Darstellung jeder Epoche beginnt mit einer Einführung in das literarische Geschehen, gefolgt von Übersichten über dessen politische und kulturelle Voraussetzungen. Verknüpfungen zu Kunst, Musik und Weltliteratur werden hergestellt. Fundierte Darstellungen zu den einzelnen Gattungen, Werken, Autorinnen und Autoren verdeutlichen Zusammenhänge und ermöglichen so eine spannende Lektüre. Über das detaillierte Register können die Schüler/innen die „Geschichte der deutschen Literatur“ als Nachschlagewerk verwenden.

      Geschichte der deutschen Literatur1982
      4,5
    • „Nur durch eine minutiöse Beobachtung der Wirklichkeit kommt man zur Wahrheit“, hat Joseph Roth 1927 anläßlich einer dem „lebendigen Geiste Émile Zolas“ gewidmeten Umfrage geschrieben. „Der Kontext ironisiert die Dichter am Schreibtisch. [...] Nicht sie haben das Recht, den Zolaschen ´Naturalismus´ ´flach´ zu nennen. [...] Wer von den deutschen berühmten Schriftstellern hat sich um schwarze Reichswehr, massakrierte Arbeiter, bayrische Justiz [...] gekümmert?“ Roth war der Gegenwart zugewandt und von der politischen Verantwortung des Schriftstellers überzeugt.

      Joseph Roth1981
      3,0