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Andreas Brunner

    1. Jänner 1962
    Deftig und direkt: Reprint der Ausgabe von 1906 - Mit einer Einführung von Andreas Brunner
    Ars Erotica Parisienne
    Als homosexuell verfolgt
    Queer Vienna
    Homosexualität und Nationalsozialismus in Wien
    Die Wittelsbacher
    • Die Wittelsbacher sind eines der ältesten Adelsgeschlechter im deutschsprachigen Raum. Über 700 Jahre lang dominierten sie die Politik im bayerischen und pfälzischen Raum. Obwohl nur drei Wittelsbacher zu römisch-deutschen Königen gekrönt wurden, wovon zwei Kaiser wurden (Ludwig IV. und Karl VII.), mischten sie doch kräftig in der Politik des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation mit. In viele Nebenlinien aufgesplittert ist das Haus mit zahlreichen Adelshäusern in Europa verwandt und brachte auch einige weit über den bayerischen Raum hinaus bekannte Persönlichkeiten hervor. Zwei der schillerndsten sind der »Märchenkönig« Ludwig II. und die nicht minder sagenumwobene Kaiserin Elisabeth von Österreich, die als Sisi Weltkarriere machte. Wittelsbacher herrschten aber auch auf den Thronen von Dänemark, Norwegen und Schweden, kurzfristig auch in Ungarn und Böhmen sowie für eine Generation in Griechenland. Heute ist Franz Prinz von Bayern das Oberhaupt des englischen Hauses Stuart.

      Die Wittelsbacher
      3,5
    • Erst in jüngster Zeit richtete die Forschung ihren Fokus auf die Geschichte jener Personen, die in der NS-Zeit wegen gleichgeschlechtlicher Handlungen verfolgt wurden. Elf Beiträge beleuchten in diesem Band die ideologisch begründete Jagd auf Homosexuelle als »Volksfeinde«, die juristische Dimension der Ausgrenzung, die Stereotypisierung weiblicher Homosexueller und die unterschiedlichen Arbeitsweisen von Kripo und Gestapo. Die Akten der Jugendgerichtsbarkeit werden analysiert und die intersektionale Verfolgung jüdischer Homosexueller dargestellt. Beiträge über die Funktion von medizinischen Gutachten in Gerichtsverfahren gegen und die Bedrohung durch die sogenannte »freiwillige Entmannung« schließen den Sammelband ab. QWIEN, das Zentrum für queere Geschichte, legte in den letzten zehn Jahren auf der Basis von Strafakten eine umfangreiche Opferdatenbank an und begann die Schicksale der Verfolgten zu erforschen. Das Buch erscheint gleichzeitig mit der Eröffnung des Denkmals ARCUS (Schatten eines Regenbogens) für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden. Es befindet sich im Zentrum Wiens, am Karlsplatz.

      Homosexualität und Nationalsozialismus in Wien
      3,0
    • Queer Vienna

      Einblicke in ein Bewegungsarchiv

      Queere Bewegungen haben in Österreich erfolgreich für gleiche Rechte gekämpft, aber ihre Errungenschaften werden heute wieder in Frage gestellt. Ather #8 verfolgt elf Spuren durch ein Wiener Bewegungsarchiv und zeigt, wie queere Menschen in der Vergangenheit ihre Erfahrungen mobilisiert haben – als Ressourcen gegen heteronormative Denksysteme.

      Queer Vienna
    • Als homosexuell verfolgt

      Wiener Biografien aus der NS-Zeit

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Seit einigen Jahren gibt es verstärkt Bemühungen, das Schicksal von Männern und Frauen, die in Wien in der NS‐Zeit wegen gleichgeschlechtlicher Handlungen verfolgt wurden, zu erforschen. Quellen sind fast ausschließlich Strafakten. Um Lebensgeschichten und biografische Zusammenhänge zu rekonstruieren, muss man diese oft gegen den Strich oder zwischen den Zeilen lesen, da die Sprache der Dokumente abwertend ist, die Verfolgten nicht dem »gesunden Volksempfinden« entsprachen und aus der Gesellschaft ausgestoßen waren. Bis dato konnten über 1 400 männliche und rund 80 weibliche Beschuldigte nachgewiesen werden. Die Geschichten von etwa 50 Verfolgten werden in diesem Band erzählt, meist sind es sogenannte »kleine« Menschen, die in einem von Armut und Erwerbsdruck gezeichneten Alltag ihre Sexualität zu leben versuchten. Viele waren an Politik desinteressiert, manche aber auch Mitglieder in nationalsozialistischen Organisationen oder rassistischen Verbänden. Einzelne waren jüdischer Herkunft. Bis heute jedenfalls sind all diese Biografien Marginalien der Stadtgeschichte oder werden als solche behandelt. Dieses aufwendig illustrierte, biografische Lesebuch will diesen Zustand ändern.

      Als homosexuell verfolgt
    • Ars Erotica Parisienne

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Im Paris des 17. und 18. Jahrhunderts ging es ziemlich deftig zu. Zahlreiche Meisterwerke der erotischen, ja pornografischen Literatur stammen aus dieser Stadt und Epoche, man denke nur an Marquis de Sade. Auch bei den Illustrationen dieser Werke hielt man sich kaum zurück, sodass eine große Zahl an Abbildungen überliefert ist, die das ausschweifende Liebesleben der Pariser Gesellschaft zeigt. Verträumte Schäferinnen werden von kraftstrotzenden Naturburschen verführt, fesche Kürassiere lüpfen den Mädchen die Röcke, eine unverfängliche Bootsfahrt endet da leicht im Schoß des Ruderers. Witz und Drastik zeichnen die meist kolorierten Blätter dieser Sammlung aus. Eine Fundgrube für Sammler historischer Darstellungen sexueller Begierde.

      Ars Erotica Parisienne
    • Bis heute ist die Sammlung Emil Karl Blümmls erotischer Volkslieder aus Österreich ein Klassiker. Immer wieder aufgelegt, immer wieder bald vergriffen. Der Volksmund ist schier unerschöpflich, wenn es um die Beschreibung der schönsten Nebensache der Welt geht, und er gibt auch Einblick in den (sexuellen) Alltag der einfachen Bevölkerung. Ob ein G’stanzl aus der Steiermark, ein Tanzlied aus Kärnten oder ein sentimentales Wienerlied, körperliche Freuden werden ausführlich besungen! Da Blümml nicht nur die Texte aus den unterschiedlichsten Regionen Alt-Österreichs gesammelt hat, sondern auch die Melodien in Noten fasste, lassen sich heute diese Perlen erotischer Volkskunst leicht nachsingen. Der Band bringt eine Fülle historischer Beispiele an erotischen Volksliedern aus Stadt und Land. Der Gegensatz zwischen Stadt und Land, so Emil Karl Blümml in seiner Einleitung, gekennzeichnet durch die Vorliebe für das Geheime einerseits und andererseits für das Offene drücke sich auch in den erotischen Liedern aus. „Die Lieder der Bauern steuern offen aufs Ziel los. Sie wirken aber humoristisch und haben auch stets das scherzhafte im Auge, während die Lieder der Städter sich durch etwas laszives, schildern verschiedener anrüchiger Situationen … auszeichnen“.

      Deftig und direkt: Reprint der Ausgabe von 1906 - Mit einer Einführung von Andreas Brunner