Eines der großen tragikomischen Bücher der Gegenwartsliteratur. Voller Realistik, unglaublichem Humor und Sympathie für die Opfer erzählt der junge Autor Ken Kesey von der ständigen Bevormundung der Insassen einer Heilanstalt. Der Film von Milos Forman mit Jack Nicholson in der Hauptrolle wurde mit fünf „Oscars“ ausgezeichnet.
Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft
91 Seiten
4 Lesestunden
Der Wettbewerb der Gauner, von Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe, erklärt die unerträgliche Problematik des Politischen. Wer immer noch darauf hofft, dass eines Tages Politiker regieren, welche keine falschen Versprechungen machen, welche die Steuergelder nicht verschwenden, nicht in die eigene Tasche wirtschaften, sollte dieses Buch lesen. Die Parteiendemokratie wird sich nicht verändern, so der Autor. Sozialstaaten sind die Quelle gesellschaftlcher Konflikte und sich zunehmend verschäfender Missstände. Wettbewerb ist nicht immer ein Vorteil. Ein Wettbewerb im Lügen und Abkassieren, im Täuschen und Tarnen, ein Wettbewerb von in der Regel minderwertigen Menschen kann keine guten Ergebnisse hervorbringen.
Wenn, wie öfters beklagt wird, der Staat Beute der politischen Klasse sei, wird regelmäßig angeführt, dass sich die Damen und Herren Volksvertreter einen Selbstbedienungsladen eingerichtet hätten: zu hohe, unangemessene Diäten, steuerfrei Aufwandsentschädigungen, vorteilhafte Pensionsansprüche usw. Eine derartige Kritik gleicht einem Appell an Eierdiebe, sie möchten nicht ständig das Licht im Hühnerstall brennen lassen, es kostete nur unnötig Strom und die Hühner könnten nicht mehr einschlafen.
Die Grundlagen des Libertarismus werden in diesem Werk von Hans-Hermann Hoppe umfassend behandelt, wobei das Nichtaggressionsprinzip im Mittelpunkt steht. Hoppe kritisiert die Perspektive der Linkslibertären und differenziert sich durch seine Ausrichtung auf die politische Rechte. Er beleuchtet die Prinzipien, die seiner Ansicht nach eine klare Abgrenzung zwischen verschiedenen libertären Strömungen ermöglichen und bietet eine tiefgehende Analyse der ideologischen Unterschiede.
Dieses Buch ist sowohl frenetisch bejubelt als auch heftig kritisiert worden. Es bietet eine scharfe Analyse der westlichen (Medien-)Demokratien, die unter dem Deckmantel der Freiheit Unfreiheit organisieren und die Gegenwart aus der Zukunft subventionieren. Der Autor stammt aus dem amerikanischen libertären Umfeld, das oft als anarcho-kapitalistisch bezeichnet wird. Seine Kritik an Demokratie und Staat ist jedoch von einem kulturkonservativen Geist geprägt, wobei er staatlich betriebene kulturelle Deregulierung als organisierte Dekadenz betrachtet. Die Zustimmung von hiesigen Staatskritikern, die in verschiedenen anarchistischen Strömungen aktiv sind, schwindet an dieser Stelle schnell. Der Autor zeigt wenig Sympathie für diese Ansichten und sieht sie als Ergebnis staatlich verursachter Fehlallokationen. Stattdessen plädiert er für eine „natürliche Ordnung“, die entstehen kann, wenn die assoziative Kraft der Menschen ungehindert von staatlicher Macht wirken kann. Auch wenn man seine Überzeugung, die aus der amerikanischen „Staatsbildung von unten“ stammt, nicht teilt, ist das Buch aufgrund seiner Fähigkeit, etablierte Frontstellungen zu hinterfragen und durcheinanderzubringen, äußerst empfehlenswert und unterhaltsam.
»Sieben Sekunden erschütterten am 22. November 1963 die Welt. Sieben Sekunden und drei Schüsse, die zum Tod des Präsidenten John F. Kennedy führten und eine ganze Nation traumatisiert haben. Kein Ereignis der amerikanischen Geschichte ist detaillierter dokumentiert; keines ist von mehr Geheimnissen umwittert. Unufhörlich wuchern die Spekulationen über die ungewissen Motive des Attentats und dessen vermutete Hintermänner. Don DeLillo teilt diese kriminalistische Obsession nicht; er überbietet sie vielmehr mit literarischen Mitteln. Sein jüngster Roman zieht die Quintessenz aus allen Versuchen, das Drama von Dallas ins Fadenkreuz eines so monströsen wie ausgeklügelten Komplotts zu rücken. Täuschend realistisch zeichnet er das Panorama einer Gesellschaft von Verschwörern. Mittendrin: Lee Harvey Oswald. DeLillos artistischer Thriller inszeniert ein Intrigenspiel, das in seiner wahnhaften Logik wirklicher scheint als die Wirklichkeit selbst.« (»Der Spiegel«)
Der Tod eines Topmodels während der New Yorker Fashion Week und eine Serie mysteriöser Morde an Prominenten der Modebranche rufen den deutschen Reporter Mike Mammen auf den Plan. Nach dem Thriller „Risse im Ruhm“ (der bald fürs Fernsehen verfilmt wird) recherchiert Mammen nun in der Glitzerwelt des internationalen Fashion Business. Er stößt dabei auf die tragische Liebesgeschichte eines Supermodels und verstörende Voodoo-Rituale. Der aufschlussreiche Blick hinter die Kulissen der Modewelt, verbunden mit einer tragischen Liebesgeschichte, ist in Zeiten von "Germany's next Topmodel" ein aktuelles Thema, das Frauen besonders interessieren wird. Und die Freunde spannender Thriller kommen ebenfalls auf ihre Kosten.
Ein Hotel, spätnachts: Hannes Sprado hat eine einprägsame Begegnung – mit Kakerlaken! Plötzlich tauchen sie auf und rennen quer durchs Zimmer. Als er endlich eine erwischt, kann er sie selbst mit roher Gewalt nicht außer Gefecht setzen. Sprado entwickelt immer mehr Respekt für diese Tiere. Denn Kakerlaken sind DAS Erfolgsmodell der Evolution. In 350 Millionen Jahren haben sie sich weder von Eiszeiten noch von Meteoriten beeindrucken lassen. Sie finden Nahrung in allem, was sie umgibt, und würden als Einzige einen Atomschlag überleben. Die amüsante Geschichte einer faszinierenden Spezies.
Das Blut der Unschuldigen hat die größte Macht
In einem Wald vor Berlin wird ein schrecklich zugerichteter Kindertorso gefunden. Galle, Leber und Herz fehlen. Kommissarin Judith von Matt und ihr Team, zuständig für Verbrechen mit okkultem Hintergrund, vermuten einen Ritualmord durch Anhänger des afrikanischen Muti-Kultes. Was sie herausfinden, lässt selbst die Profis schaudern: Muti-Medizin aus Organen von Kindern wird für besonders wirksam gehalten, vor allem, wenn das Opfer bei der Entnahme noch lebt. Und es wird nicht bei einem Toten bleiben – denn ein guter Medizinmann spricht sich herum …