ZEIT FÜR MICH – ZEIT FÜR SIMENON»Der Kommissar der Kommissare.«Jean-Luc Bannalec Interpol kündigt Kommissar Maigret die Ankunft des europaweit gesuchten Betrügers Pietr der Lette an. Maigret erwartet ihn an der Gare du Nord, kann den vornehmen Herrn, auf den die Beschreibung zutrifft und der von Angestellten des Luxushotels Majestic abgeholt wird, jedoch nicht verfolgen: Auf der Zugtoilette wird nämlich ein Toter gefunden, der ebenfalls wie Pietr der Lette aussieht. Maigret muss sich entscheiden, welche der beiden Spuren die richtige ist … Bandnummer: M1
Georges Simenon Bücher
Georges Simenon, ein Meister spannender Prosa, war berühmt für seine außergewöhnliche Produktivität und seine Fähigkeit, die Komplexität der menschlichen Psyche einzufangen. Sein umfangreiches Werk, das Hunderte von Titeln umfasst, zeichnet sich durch tiefen Einblick in die menschliche Natur und meisterhaftes Erzählen aus. Insbesondere seine Kriminalgeschichten mit Kommissar Maigret, die Sprachbarrieren überwinden und Film- und Radiowelten eroberten, zeigen sein Talent, unvergessliche Charaktere und fesselnde Handlungen zu schaffen. Darüber hinaus taucht Simenon in seinen psychologischen Romanen und autobiografischen Werken in die Tiefen menschlicher Motivationen und Erfahrungen ein und festigte so seinen Platz unter den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.







Das Gefängnis
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Der Handlungsreisende Émile Gallet wirkt durch und durch gewöhnlich: unauffällige Kleidung, biederes Häuschen auf dem Land. Weniger gewöhnlich ist der Umstand, dass er offenbar in einem Hotel in Sancerre ermordet wurde, dabei liegt das gar nicht in seinem Reisegebiet. Und Maigret fördert weitere Absonderlichkeiten zutage: Warum ist Gallet unter falschem Namen in dem Gasthof abgestiegen? Wieso erhält seine Frau weiterhin Postkarten von ihm? Alles deutet darauf hin, dass Gallet ein Doppelleben geführt hat.
Auguste Mature, Gastwirt in Paris, bricht im eigenen Bistro tot zusammen. Zurück bleibt die bestürzte Familie - die Witwe und drei Söhne. Antoine führt das florierende Restaurant weiter. Ferdinand hofft auf die Erbschaft. Und Bernard kann es gar nicht erwarten, bis in detektivischer Kleinarbeit der Safe ermittelt wird, in dem das Vermögen liegt. Doch beim Öffnen erleben die Söhne eine große Überraschung.
Offiziell ist Maigret im Urlaub am Meer. Doch der Kommissar ist in Paris geblieben, flaniert, geht ins Kino ... und sitzt gemütlich neben Madame Maigret bei einem Glas Weißwein im Bistro. In der Zeitung liest er von einer schönen Frau, die tot im Wandschrank der Pariser Arztpraxis ihres Mannes aufgefunden wurde, während alle sie im Urlaub am Meer wähnten. Und da Maigrets Stellvertreter Janvier mit dem Fall nicht recht voranzukommen scheint, muss Madame Maigret an der Seite ihres Mannes statt lauschiger Plätze den Tatort besuchen.
Das Begräbnis des Monsieur Bouvet. Roman
- 195 Seiten
- 7 Lesestunden
Kein Leben könnte auf den ersten Blick gewöhnlicher sein als das von Lagerverwalter Louis Thouret aus dem Pariser Vorort Juvisy. Als Thouret aber in einer Seitengasse des Boulevard Saint-Martin erstochen aufgefunden wird, offenbart sich sein heimliches zweites Leben: Seit seiner Entlassung bei der Handelsfirma Kaplan & Zanin ist er dandyhaft herausgeputzt über die Pariser Boulevards spaziert. Was er da getrieben hat und wer ihn ermordet haben könnte, bleibt Maigret lange ein Rätsel.
Georges Simenon - sein Leben in Bildern
- 335 Seiten
- 12 Lesestunden
Leben und Welt von Georges Simenon: Ministrant und Lokalreporter in Lüttich, manischer Schreiber in Paris, fotografierender Weltreisender, Gentlemanfarmer in Amerika und zuletzt berühmter und von Kollegen bewunderter Bestsellerautor in einem bescheidenen rosa Häuschen am Genfersee.
Man sollte nicht zu viel erwarten, wenn man nach vielen Jahren wieder in die Heimat zurückkommt, und dass alles wie früher ist, schon gar nicht. Jeanne hat das gleiche Lampenfieber wie damals, als sie mit einem jungen Mann von zu Hause ausgerissen und durch die weite Welt gezogen ist. Nur dass sie jetzt zurückwill, zu ihrem Bruder, von dem sie sich ein Plätzchen zum Ausruhen und einen ruhigen Lebensabend erhofft. Als sie jedoch die Haustür öffnet, erwartet sie erst mal eine Katastrophe. Ein Roman über einen Neubeginn in der Mitte des Lebens.
Neues vom kleinen Doktor. Drei Geschichten
- 163 Seiten
- 6 Lesestunden
Doktor Jean Dollent, ein junger Landarzt und Nachkomme von Arsene Lupin, mischt sich auf seine witzig-verschmitzte Art in verschiedene Ermittlungen ein, darunter das Rätsel um einen vom Himmel gefallenen Toten, einen Pantoffelliebhaber und ein Giftschloss.
Sämtliche Maigret-Geschichten
- 1085 Seiten
- 38 Lesestunden
Zum Abschluss der Neuedition der Maigret-Romane: sämtliche Maigret-Geschichten in einem Band. 27 Maigret-Kurzgeschichten, zwischen 1936 und 1950 entstanden - von 'Die Aussage des Ministranten' bis 'Weihnachten mit Maigret' -, schlicht und einfach Weltliteratur.
Maigret lernt das Verbrechen kennen Ein Mann hört nachts einen Schuss und den Hilferuf einer Frau. Auf der Suche nach Hilfe trifft er im Polizeirevier von Saint Georges auf den jungen Sekretär des Kommissars: Jules Maigret. Der noch unerfahrene Sechsundzwanzigjährige ergreift seine Chance und darf ermitteln – und er darf seine erste Untersuchung nicht vermasseln. Doch der junge Maigret findet keine richtige Spur und stößt zugleich auf mächtige Gegner. Mit diesem besonderen Roman blickt Simenon auf die Anfänge des berühmten Kommissars zurück und legt den Grundstein für dessen Karriere.
Drei Fälle aus dem Leben des Kommissars Maigret
- 374 Seiten
- 14 Lesestunden
Contains Maigrets erste UntersuchungMaigret und das Verbrechen in HollandMaigret und der Minister
An Bord des Dampfers ›Aquitaine‹ befinden sich zwei hübsche Frauen, ein krankes Kleinkind, lebenslustige Leutnants und dreihundert Arbeiter aus Annam, die an der Ruhr sterben wie die Fliegen. Es gibt Affären, Flirts und Feindschaften. Das alles beobachtet Schiffsarzt Dr. Donadieu, raucht seine Opiumpfeife und wahrt Abstand. Doch als der junge Huret in die Katastrophe treibt, spielt Dr. Donadieu Schicksal. "
Briefwechsel
- 187 Seiten
- 7 Lesestunden
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Maigret an der Côte d'Azur
- 365 Seiten
- 13 Lesestunden
Menschen im Hotel, Menschen im Café. Zu den besten Maigret-Romanen gehören diese zwei Fälle, die beide von der typischen Hotel- und Café-Stimmung durchdrungen sind und vom schönen Schein der Côte d'Azur.
Der Passagier der Polarlys
- 80 Seiten
- 3 Lesestunden
In "Der Passagier der Polarlys" spürt Kapitän Petersen vor der Abfahrt ein Unheil. Nach dem Mord an einem unter falschem Namen reisenden Polizisten übernimmt er die Ermittlungen. Die Spannung an Bord wächst, während er das Motiv eines Passagiers oder Besatzungsmitglieds sucht. Eine packende Adaption von Georges Simenons Krimi.
Der alte Buchhalter Jules Lapie, genannt 'Holzbein', liegt erschossen in seinem Schlafzimmer. Eben noch hatte er im Garten gearbeitet. Und dort findet Kommissar Maigret eine Karaffe Schnaps und ein Glas. Maigret ist sicher, daß es ein zweites Glas gab - das Glas des Mörders. Das Dienstmädchen Félicie könnte Maigret in seiner Untersuchung wahrscheinlich weiterhelfen. Aber sie schweigt wie ein Grab.
November
Roman
Vater, Sohn und eine gefährliche Leidenschaft An einem stürmischen Novemberabend sitzt Familie Le Cloanec in ihrer Villa am Rand von Paris zusammen. Aber gemütlich wird es nicht, denn die Mutter ist unberechenbare Alkoholikerin, der biedere Vater versteckt sich hinter seiner Arbeit und eine angespannte Stille beherrscht die Tage in der Villa. Tochter Laure und Sohn Olivier nutzen jede sich bietende Gelegenheit, der häuslichen Enge zu entfliehen. Mitten in dieser Familie wirkt das neue spanische Dienstmädchen wie eine Urgewalt. Hals über Kopf verliebt sich Olivier in Manuela, doch schon bald ist ihr auch der Vater verfallen. Misstrauisch behalten die zwei Frauen das Geschehen genau im Blick. Dann ist Manuela eines Tages plötzlich verschwunden und Laure hegt einen schrecklichen Verdacht. Ein spannender Roman und das Psychogramm einer französischen Familie.
»Nehmen Sie Platz, Herr Kommissar. Was wollen Sie nun schon wieder von mir?« Palmari ist einer von den Menschen, auf die der Spruch »Verbrechen lohnen sich nicht« nicht zuzutreffen scheint. Seit zwanzig Jahren operiert er unbehelligt als Kopf des größten Verbrecherrings in Paris, ohne dass ihm die Polizei etwas nachweisen kann. Auch Maigret nicht, der nachgerade eine fast bewundernde Sympathie für den ruhigen Mann empfindet, der seit einer Schießerei gelähmt ist und eine glückliche Ehe mit der temperamentvollen Aline führt. Dann findet erneut ein meisterhaft inszenierter Raubüberfall statt, doch der Kopf der Bande sitzt ruhig in seinem Rollstuhl. Zu ruhig.
Der Verdächtige
- 219 Seiten
- 8 Lesestunden
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Stammbaum. Pedigree
- 495 Seiten
- 18 Lesestunden
Der Autor reflektiert über Goethes Titel "Dichtung und Wahrheit" und betont, dass die meisten Ereignisse der Kindheitserinnerungen real sind, während er bei den Personen kreativ war und dichterische Freiheiten genutzt hat.
Ein ungleicheres Paar als den geizigen alten Onkel Tesson und die junge, warmherzige Tante Elise kann sich der kleine Edouard Malempin nicht vorstellen. Weil der Vater die Familie nicht ernähren kann, schleppt ihn die Mutter jeden Sonntag mit auf ihre erniedrigenden Bittgänge zu den reichen Verwandten. Eines Tages jedoch ist Onkel Tesson spurlos verschwunden.
Intime Memoiren und Das Buch von Marie-Jo
- 1082 Seiten
- 38 Lesestunden
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Hotel Zurück zur Natur
- 193 Seiten
- 7 Lesestunden
Une comtesse excentrique - Le professeur Müller vit depuis cinq ans sur une île des Galápagos, en compagnie de Rita... Une comtesse excentrique Le professeur Müller vit depuis cinq ans sur une île des Galápagos, en compagnie de Rita ; ils ont depuis peu des voisins, les Herrmann, venus pour soigner la maladie de leur fils Jef, tuberculeux et épileptique. La vie suit son cours habituel jusqu'au jour où débarque sur l'île l'excentrique et insupportable comtesse Von Kleber. Adapté pour la télévision par Laurent Heynemann, en 1989, avec Bruno Cremer (Franck Sarnave), François Berléand (Monsieur Carmat) et Mimsy Farmer (Comtesse Von Kleber). Simenon en numérique : les enquêtes du célèbre commissaire Maigret, et les très "noirs' Romans durs
Meistererzählungen
- 320 Seiten
- 12 Lesestunden
Der unermüdliche Kommissar Maigret gönnt sich einen Urlaub mit seiner Frau. Doch Madame Maigret hat nicht lange Freude daran – kaum in Les Sables-d'Olonne an der Atlantikküste angekommen, muss sie mit einer Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Als ihr Mann sie dort am Krankenbett besucht, wird Maigret auf eine Patientin aufmerksam, die kurz darauf ihren Verletzungen erliegt – unter höchst verdächtigen Umständen.
Der Stammgast. Roman
- 174 Seiten
- 7 Lesestunden
Maigret und die Schleuse Nr. 1
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
Eine Woche bleibt Maigret, dann geht er in den Ruhestand. Die ist allerdings alles andere als In einem Vorort, nahe der Schleuse Nummer 1, torkelt ein Betrunkener über einen Steg und fällt ins Wasser. Man fischt ihn heraus und entdeckt, dass da noch ein anderer liegt. Schwer verletzt wird der Mann Es ist kein Geringerer als Émile Ducreau, der bedeutendste Reeder weit und breit, ein Mann, von dem viele Existenzen abhängen und dessen Charisma auch Maigret erliegt. Wer wollte Ducreau umbringen?
Der träumerische Louis kommt in einem ärmlichen und verrufenen Viertel von Paris zur Welt. Seine Mutter arbeitet als Gemüsehändlerin, den Vater kennt er nicht. Aus dem Geschwistern werden Herumtreiber, Abenteurer, Verbrecher; Louis aber, der schon als Kind begierig die Bilder seiner Umgebung aufnimmt und darüber das Sprechen und Denken vergisst, wird ein grosser Maler.
Simenons verschollene Kriminalgeschichten und Erzählungen, die erst kürzlich anläßlich der französischen Neuausgabe seines Gesamtwerks erstmals in Buchform erschienen und Simenon auf dem Höhepunkt seines Könnens zeigen. ›Das große Los‹, ein Porträt des kleinen Mannes, als wäre es von Sempé gezeichnet. Dazu zwei Kriminalgeschichten um Maigrets Konkurrenten Justin Duclos und die emanzipierte Detektivin Lili."
Der Schwager
- 194 Seiten
- 7 Lesestunden
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Spencer Ashby, Lehrer in einer amerikanischen Kleinstadt, führt mit seiner Frau Christine ein ruhiges, pflichtbewußtes Leben, bis eines Morgens die junge Bella, ihr Hausgast, ermordet aufgefunden wird. Polizei, Freunde, Bekannte, Nachbarn, Kollegen — sie alle verdächtigen Ashby. Selbst seine Frau. Was wird aus einem Menschen, der zu Unrecht des Mordes verdächtigt wird?
Schon bevor die Polarlys den in frostigen Nebel getauchten Hamburger Hafen Richtung Norwegen verlässt, beschleicht Kapitän Petersen ein ungutes Gefühl. Er spürt etwas, was die Seemänner den »bösen Blick« nennen, und ahnt, dass diese Fahrt keine gewöhnliche wird. Auch der inkompetente, ihm von seinem Arbeitgeber als Dritter Offizier zugeteilte junge Niederländer gefällt ihm nicht. Noch weniger der gerade aus dem Gefängnis entlassene Rumtreiber, den der Maschinist als Ersatz für den erkrankten Heizer an Bord genommen hat. Tatsächlich lässt das Unheil nicht lange auf sich warten, denn schon einen Tag nach Lichten des Ankers wird an Bord einer der fünf Passagiere, der Polizeirat Sternberg, ermordet aufgefunden – und an Verdächtigen mangelt es nicht ...
Maigret und die Frauen
- 385 Seiten
- 14 Lesestunden
Keine Angst, für den Kommissar ist Madame Maigret die Idealfrau schlechthin - andere Frauen sind für ihn nur interessant, wenn sie ihm so mörderische Rätsel aufgeben wie die hübsche Louise und die reife Valentine.
Der Grenzgänger
- 264 Seiten
- 10 Lesestunden
Heimatlos pendelt Steve Adams, Sohn einer französischen Serviererin und eines britischen Marineoffiziers, zwischen zwei Welten hin und her. Im Überschreiten von Grenzen und Gesetzen sucht er als Erwachsener sein Glück. Aus dem armen Botenjungen wird ein gerissener Hoteldieb und später gar ein reicher Werbefachmann. Bis ihm eines Tages auch das nicht mehr genügt.
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Maigret, Lognon und die Gangster
- 202 Seiten
- 8 Lesestunden
Ein Auto hält am Bordstein. Herausgeworfen wird eine leblose Gestalt. Kurz darauf hält ein zweites Auto an und sammelt die Gestalt ein. Alles amerikanische Mafiosi, stellt der nur Französisch sprechende Kommissar Maigret fest, der die Amerikaner - und besonders den fbi - auf den Tod nicht ausstehen kann.
Wellenschlag
- 161 Seiten
- 6 Lesestunden
›Als er morgens den noch von der Nacht verschmierten Himmel betrachtete, wusste er noch nicht, welch entscheidendes Ereignis ihn an diesem Tag erwartete.‹ Auf der Ile de Ré lebt der elternlose Austern- und Muschelzüchter Jean mit zwei Tanten, mit der Freundin Marthe und mit einem fürchterlichen Familiengeheimnis. Sie alle befinden sich nicht in einer gewöhnlichen Welt, sondern zwischen Land und Meer, auf einer Insel, die wie ein Trugbild in der Luft hängt."
Maigrets schwierigste Fälle
- 376 Seiten
- 14 Lesestunden
Maigret fischt buchstäblich im Trüben, denn beide Fälle ereignen sich um Mitternacht, ohne Spuren, ohne Zeugen. Zwei Morde, bei einem muß Maigret einen Hund suchen, beim zweiten die Leiche.
Maigret Vichyben
- 189 Seiten
- 7 Lesestunden
Kommissar Maigret reist mit seiner Frau nach Vichy, um sich zu erholen. Zu seinem Unglück muss er sich an einen Diätplan halten und Heilwasser trinken. Bei den Spaziergängen mit Madame Maigret beobachtet er die anderen Gäste, und ihm fällt eine Frau auf, die er bald »Die Dame in Lila« nennt. Doch dann wird ebendiese Dame erwürgt aufgefunden, und Maigret, der endlich etwas zu tun hat, stößt auf allerlei Ungereimtheiten in ihrem Leben.
"Als ich mich umdrehte, sah ich ganz in der Nähe eine junge Frau mit zwei Koffern stehen." Eines Abends kurz vor Weihnachten. Ein junger Arzt, Witwer und "nicht sehr schön", verpasst den Zug und verliebt sich wie aus heiterem Himmel zum ersten Mal. Ein Roman über Verzauberung, Angst und Selbstverlust. 1952 von Henri Verneuil unter dem Titel Le fruit défendu mit Fernandel in der Hauptrolle verfilmt.
Das Simenon Lesebuch
- 525 Seiten
- 19 Lesestunden
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
Die Überlebenden der Télémaque
- 226 Seiten
- 8 Lesestunden
Das Vergangene ist nie tot, manchmal ist es nicht einmal vergangen, sondern eher wie eine Flutwelle, die unvermutet noch einmal zurückschwappt. Sobald sein Kutter in Fécamp angelegt hat, wird der Kapitän Pierre Canut verhaftet: Beim letzten Landgang soll er einem fremden alten Mann die Kehle durchschnitten haben – aus Rache für ein unaussprechliches Verbrechen, das zwanzig Jahre zuvor an seinem Vater begangen wurde. Pierre hat einen Zwillingsbruder, Charles. Die beiden können ohne einander nicht leben. Charles schwört, dass sein Bruder unschuldig ist, und bringt dadurch sich und seinen Bruder in Gefahr."
Weihnachten in Paris
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Zu Weihnachten leuchtet Paris noch glanzvoller als sonst. Ein ganz anderes Blinken beschäftigt die Inspektoren, die in der Weihnachtsnacht Dienst haben: Auf einem großen Stadtplan leuchtet ein Lämpchen auf, wenn jemand an einer der zahllosen Notrufsäulen der Stadt Alarm schlägt. Als plötzlich ein Lämpchen nach dem anderen anfängt zu blinken, ist die Ruhe dahin. Nie ist jemand am anderen Ende der Leitung, aber Inspektor Janvier ahnt, dass die Weihnachtsnacht auf den Boulevards alles andere als friedlich ist. Hat der Serienmörder wieder zugeschlagen, der ganz Paris seit Wochen in Atem hält? So ungewöhnlich die Jagd nach einem Mörder am Heiligabend, so traurig die Gewissheit, dass an den Feiertagen die Selbstmordrate steigt. Als sich in einem Restaurant in Montmartre ein Mann erschießt, bringt er mit seiner verzweifelten Tat zwei Frauen zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und ermöglicht so ein kleines Weihnachtswunder.
Simenon auf der Couch
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
"Fünf Ärzte verhören den Autor sieben Stunden lang" lautet der Untertitel dieses Buches. Klingt eher nach einer Horrorgeschichte, doch Simenon scheint sich freiwillig gestellt zu haben, als Experiment am eigenen Körper oder vielleicht eher am eigenen Geist, sozusagen.Die Herren Ärzte sind dann auch sehr respektvoll, gelegentlich bohrend, und wir erfahren Einiges über die Hintergründe Simenon'scher Schauplätze und Figuren, über seine Motivation zum Schreiben und einige Details aus seiner Kindheit und seinem späteren Privatleben.
Hier irrt Maigret
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
In einer Wohnung in einem vornehmen Pariser Viertel entdeckt die Putzfrau die Leiche einer jungen Edelprostituierten. Handelt es sich um Mord oder Selbstmord? Im Laufe der Ermittlungsarbeit stellt sich heraus, daß selbst Kommissar Maigret nicht vor Fehlüberlegungen und Irrtümern gefeit ist.
Der renommierte Pariser Notar Gérard Sabin-Levesque wird vermisst - eigentlich nichts Ungewöhnliches, denn der lebenslustige 48-Jährige ist nicht zum ersten Mal für ein paar Tage verschwunden. Der Grund: außereheliche Eskapaden. Doch nun ist er schon seit einem Monat fort, und seine Frau Nathalie fürchtet, er könne einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein. Die Ermittlungen führen Kommissar Maigret durch die angesagtesten Nachtlokale von Paris, und er muss erkennen: Levesque hat gleich in zweifacher Hinsicht ein Doppelleben geführt. Die Animierdamen der Nachtlokale kannten den ehrenwerten Notar nämlich unter dem Namen »Monsieur Charles« … Maigrets 75. Fall spielt im 6. und 9. Arrondissement von Paris.
Kurz nach Neujahr. Am Quai des Orfèvres herrscht Flaute, bis ein Besucher die Ruhe stört: Xavier Marton, Verkaufskönig von Modelleisenbahnen, beschuldigt seine Frau, sie wolle ihn vergiften. Kaum aufgetaucht, ist Marton schon wieder verschwunden. Maigret will den Fall bereits zu den Akten legen. Doch noch am selben Tag wird Martons Gattin bei ihm vorstellig und behauptet nun ihrerseits, ihr Mann sei verrückt und trachte ihr nach dem Leben. Als mit Martons Schwägerin eine dritte Person auf der Bildfläche erscheint, ist das Chaos komplett.Maigrets 52. Fall spielt im 14. Arrondissement von Paris.
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
ZEIT FÜR MICH – ZEIT FÜR SIMENON »Der Kommissar der Kommissare.« Jean-Luc Bannalec Maigret ist nicht gerade erfreut, als ein ehemaliger Mitschüler in seinem Büro steht, den er nie hat leiden können. In der Schule war Léon Florentin der Klassenclown, nun hat er nichts mehr zu lachen: Seine Geliebte Joséphine wurde in ihrer Wohnung erschossen. Woher Florentin das weiß? Er war ebenfalls da, versteckt in der Ankleide. Doch Joséphine hatte noch vier weitere Liebhaber, die allesamt für ihren Unterhalt gesorgt haben und nun ebenfalls verdächtig sind. Bandnummer: M69
Nach einem langen Arbeitstag sitzt Maigret frustriert zu Hause am Boulevard Richard-Lenoir. Seine Lieblingspfeife, noch dazu ein Geschenk von Madame Maigret, ist verschwunden. Maigret denkt nach, was ihm sichtlich schwerfällt, ohne die Bruyèrepfeife im Mund: Vor wenigen Stunden hat ihm eine gewisse Madame Leroy am Quai des Orfèvres eine absonderliche Geschichte von nächtlichen Besuchern in ihrem Haus aufgetischt. Begleitet wurde sie von ihrem Sohn. Hat er die Pfeife entwendet?
Der Buchhändler von Archangelsk
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
»Jonas Milk, 40, ein sanfter und sensibler jüdischer Flüchtling aus Russland, Buchhändler in einer französischen Kleinstadt, liebt Bücher, Briefmarken und seine junge, untreue Frau Gina … die eines Tages mit den teuersten Briefmarken spurlos verschwindet. ›Sie ist nach Bourges gegangen‹, sagt Milk, wenn er im Bistro gefragt wird, wann seine Frau wiederkommt. Und macht sich dadurch täglich immer verdächtiger. […] Dann erfährt er etwas, was ihn auf einen Schlag von jedem Verdacht reinwaschen könnte. Für mich einer der schönsten Simenon-Romane, den ich jedes Jahr mindestens ein Mal wiederlese.« Pierre Assouline/Le Monde, Paris
Das Unheil. Roman
- 172 Seiten
- 7 Lesestunden
In diesem Roman zeichnet der Autor das überzeugende Charakterbild der Madame Pontreau, die ihren schwächlichen und kranken Schwiegersohn kühl und entschlossen tötet.
Maigret - Geschichten. Erste Folge.
- 305 Seiten
- 11 Lesestunden
Der Mann mit dem Spitznamen »Samstagsklient« hat es wahrlich nicht leicht. Es ist verdammt schwierig, die Situation, in der er lebt, einem Fremden wie dem Kommissar zu schildern. Das mag mit ein Grund sein, weshalb er nicht im Kommissariat Hilfe sucht, sondern bei Maigret zu Hause. Hier macht er dem Kommissar mit großer Dringlichkeit klar, dass er zwar nicht verrückt, aber dennoch drauf und dran sei, seine Frau umzubringen, und das der Ordnung halber nur schon mal ankündigen wolle. Und das ist doch genau das, was ein Polizeikommissar an einem Samstagabend hören will, oder?"
Kurzbeschreibung Erscheinungstermin: November 1991 Zu jeder Jahreszeit: gesund und schön mit Kräutern aus heimischer Natur Monat für Monat - heilende und pflegende Kräuter erkennen, sammeln, verarbeiten, anwenden. Mit den besten Kräuterrezepten für die feine Küche, einem ausführlichen Kräuterlexikon sowie einem besonderen Extra: magische Kräuter für ganz besondere Momente. Dazu von Januar bis Dezember: das Kraut des Monats! Einheimische Kräuter, die man selbst sammeln oder im eigenen Kräutergarten anbauen kann, erfreuen sich als sanfte Helfer für Gesundheit und Schönheit sowie als würzige Kochzutaten wachsender Beliebtheit. In diesem Buch fassen Stephanie Wenzel und Wolfgang Funke zusammen, was man darüber wissen muss, geben zahlreiche Tipps zur Kräuterpraxis und enthüllen auch so manches kleine Kräutergeheimnis - über Hexensalben, Liebestränke und magische Kräuterrituale. Im Zentrum stehen allerdings die »Kräuterporträts«, die 80 der wichtigsten heimischen Kräuter ausführlich in Wort und Bild beschreiben.
Malétras zieht Bilanz
- 220 Seiten
- 8 Lesestunden
Jules Malétras ist ein Mann aus bescheidenen Verhältnissen, der es geschafft hat. Trotz seines Geldes und seines Status in der gehobenen Gesellschaft von Le Havre bleibt er ein brutaler und ungebildeter Mensch, dessen Leben weit entfernt ist von der Perfektion, die es zu haben scheint. Sein Sohn ist gestorben, seine Tochter meidet ihn; was seine Frau betrifft, so erinnert ihn jeder Blick an die Unterschiede zwischen ihren Herkunft. Eines Abends, fast aus Versehen, erstickt er seine junge Geliebte. Wird diese irrationale Tat den Beginn eines neuen Lebens markieren?
Ein Roman über eine Amour fou, über Angst und quälende Eifersucht. Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall, heißt es. Doch Étienne Lomel schwebt mit der Frau seiner Träume auf Wolke sieben und hat für solche weisen Sprüche keine Verwendung. Denkt er. Doch seit einiger Zeit schon verspürt der junge Mann heftige Magenschmerzen, die er sich nicht erklären kann. Lomel hat Angst, und diese Angst steht in engem Zusammenhang mit seiner Frau Louise. Schon vor der Ehe hatte Lomel Angst: vor Louises Leidenschaft, den Liebesschwüren, die sie ihm entriss. Damals war Louise noch verheiratet gewesen."
Das Schicksal der Malous
- 158 Seiten
- 6 Lesestunden
An einem nebligen Novembernachmittag begeht Eugène Malou vor dem Haus des Grafen d'Estier Selbstmord, nachdem er vergeblich um ein Darlehen gebeten hat. Die kleine Stadt kennt seine ruinierten Vergangenheit, die durch eine Medienkampagne ans Licht gekommen ist. Malou hinterlässt nicht einmal Geld für seine Beerdigung, was Spannungen und Groll unter den Angehörigen auslöst, während die Besitztümer versteigert werden. Alain, der jüngste Sohn, weigert sich, mit seiner Mutter nach Paris zu ziehen, da er vermutet, dass sie die Schmuckstücke nicht verkauft hat, um dem Vater zu helfen. Er möchte auch nicht mit seiner Schwester zusammenleben, die mit einem verheirateten Liebhaber lebt. Alain steht vor der Herausforderung, sich der Realität zu stellen und Verantwortung zu übernehmen, um ein Mann zu werden. Dazu beginnt er, das Leben seines Vaters zu erforschen, indem er Erinnerungen und Zeugenaussagen von denen sammelt, die ihn gekannt haben. Auf diesem Weg der Entdeckung stößt Alain auf unerwartete Wahrheiten und die wahre Ursache für den Selbstmord von Eugène Malou. Am Ende wird er stolz darauf sein, ein Malou zu sein, wie sein Vater und sein Großvater, und erst dann kann er seinen Platz in der Welt finden.
Der Fischdampfer Océan muss vom bösen Blick getroffen worden sein: Zuerst bricht sich ein Matrose ein Bein, dann geht ein Schiffsjunge über Bord, und nach dem Einlaufen in den Hafen stellt man fest, dass die Hälfte des Kabeljaus an Bord verdorben ist. Kurz darauf wird der Kapitän des Schiffs ermordet aufgefunden. Ein ehemaliger Schulfreund bittet Maigret, sich in die Ermittlungen einzuschalten. Kurzerhand verlegt der Kommissar den gemeinsamen Urlaub mit seiner Frau vom Elsass in die Normandie. Maigrets 9. Fall spielt in Fécamp und Yport an der normannischen Küste.
Kommissar Maigret soll an der Côte d’Azur den Mord an einem reichen Australier aufklären. William Brown, der erstochen in seinem Garten in Antibes gefunden wurde, arbeitete für den französischen Geheimdienst, lebte mit zwei Frauen zusammen und unterhielt Verbindungen zu einer dubiosen Kneipe in Cannes, der Liberty Bar. Das milde Mittelmeerklima versetzt Maigret in träge Urlaubsstimmung. Erst als er ein Foto des Toten sieht, beginnt er sich für den Fall zu interessieren: Denn der sieht ihm selbst verblüffend ähnlich ... Maigrets 17. Fall spielt in Antibes und Cannes an der Côte d’Azur.
Der Uhrmacher von Everton
- 201 Seiten
- 8 Lesestunden
Eines Abends, nach einer Partie Karten, entdeckt Dave Galloway, dass sein Sohn verschwunden ist, einfach so, ohne ein Wort des Abschieds – genau wie 15 Jahre zuvor die Mutter des Jungen. Erst als Ben und dessen schwangere Freundin Lillian von der Polizei durch halb Amerika gejagt werden, dämmert dem Vater, dass sein Sohn der Rebell geworden ist, der er selbst nicht werden durfte. Eine Vater-Sohn-Geschichte und eine Roadnovel aus dem amerikanischen Mittleren Westen.
Maigret hasst Hitze. Der provenzalische Wein ist deshalb das Einzige, was ihn aus seinem geliebten kühlen Paris weg und nach Süden locken kann. Als hätte sie das geahnt, setzt sich die mutmaßliche Mörderin eines reichen Pariser Milliardärs in die Provence ab, und auch ein alter Freund des Kommissars lässt sich ausgerechnet bei 40 Grad im Schatten im Midi umbringen.
Sonntag
- 177 Seiten
- 7 Lesestunden
Eine ehemalige Familienpension an der Côte d'Azur, heute ein Gourmetparadies. Diesen Aufstieg verdankt das Unternehmen allein den Künsten des jungen Kochs. Émile ist mit der Besitzerin verheiratet – doch was von ihm aus Vernunftgründen entschieden wurde, ist für Berthe die Erfüllung einer großen Liebe. Die Ehe der beiden köchelt auf kleiner Flamme …
Die Zeit mit Anai͏̈s
- 214 Seiten
- 8 Lesestunden
Albert Bauche bleibt mit seinem Wagen in einem Wald zwischen Paris und Orléans liegen. Er geht in einen Gasthof, trinkt ein paar Gläser Schnaps und ruft anschließend die Polizei. Er hat einen Mord zu gestehen, den Mord an seinem Geschäftspartner Nicolas. Bald schon muss Bauche um seinen Kopf kämpfen, denn die Geschworenen verurteilen brutale Mörder, wie Bauche einer zu sein scheint, zum Tode. An dieser Stelle kommt Anaïs ins Spiel
Der Untermieter
- 189 Seiten
- 7 Lesestunden
Auf der Überfahrt von Istanbul nach Brüssel, wo er einen lukrativen Teppichhandel abzuschließen hofft, verliebt sich Elie in die Nachtklubtänzerin Sylvie. In Brüssel steigt das Paar im Palace ab, doch das große Geschäft findet nicht statt. Elie ist pleite. Als ein reicher Zimmernachbar den Nachtzug nach Paris besteigt, wittert er eine Chance, doch noch zu Geld zu kommen. Doch aus dem geplanten Raubüberfall wird durch ein Missgeschick Raubmord. Sylvie versteckt die Beute und den bald überall gesuchten Mörder bei ihrer Mutter, die in Südbelgien eine Studentenpension führt. Pierre Granier-Deferre verfilmte den Roman 1981 unter dem Titel ›L'Etoile du Nord‹ mit Simone Signoret und Philippe Noiret in den Hauptrollen."
Mitten aus einer Tischrunde im Pariser ›Grand Véfour‹ fällt ein Mann ins Koma und erwacht wieder in der Klinik von Bicêtre. Seine Umgebung hält ihn für besinnungslos. Er selber weiß es besser. Hört die Gespräche am Bett, erinnert sich seines Lebens – der Erfolge als mächtiger Verleger, der Misserfolge und Untergänge als Mensch.
ZEIT FÜR MICH – ZEIT FÜR SIMENON »Der Kommissar der Kommissare.« Jean-Luc Bannalec Eine alte Dame, die glaubt, man wolle sie vergiften, ein anonymer Anrufer, der sich von Unbekannten verfolgt fühlt. Es gibt solche Tage, an denen die Verrückten gleich serienweise auftreten. Aber ist der Anrufer wirklich verrückt? Wieder und wieder meldet sich der Mann bei Maigret. Noch in derselben Nacht wird auf der Place de la Concorde seine Leiche gefunden. Mit einem Nachwort von Gert Heidenreich. Bandnummer: M29
Als waschechter Franzose ist Kommissar Maigret im Ausland wie ein Fisch auf dem Trockenen - besonders wenn ihm die Sprache so völlig fremd ist wie die der Holländer und der Deutschen.
Es ist Dezember, und der Dauerregen trägt noch dazu bei, dass man in der Hafenstadt La Rochelle schon um vier Uhr nachmittags die Lichter anzünden muss: ideale Bedingungen für den Mörder, der seit zwanzig Tagen die Stadt terrorisiert. Da schmiedet der Zufall den ruhigen, wohlhabenden Hutmacher Labbé mit dem kleinen, schäbigen, nach Knoblauch riechenden Schneider Kachoudas zu bizarren Komplizen zusammen. 1982 von Claude Chabrol mit Michel Serrault und Charles Aznavour in den Hauptrollen verfilmt.
Dieselbe Geschichte, nur anders/Der Mann auf der Strasse/Der Matrose von Amsterdam - bk1234; Kiepenheuer & Witsch Verlag; Gabriel Garzia Marquez/Georges Simenon/Guillaume Apollinaire; pocket_book; 1995
Der Glaskäfig
- 199 Seiten
- 7 Lesestunden
Georges Simenon, geboren 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste ›Maigret‹-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 ›Maigret‹-und über 120 ›Non-Maigret‹-Romanen, statt Romane zu schreiben, ausgreifende autobiographische Arbeiten diktierte. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.







































































