Marie von Ebner-EschenbachReihenfolge der Bücher (Chronologisch)
13. September 1830 – 12. März 1916
Marie von Ebner-Eschenbach war eine österreichische Schriftstellerin, die als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des späten 19. Jahrhunderts gefeiert wird. Sie ist bekannt für ihre psychologisch scharfsinnigen Romane, die tief in die Komplexität der menschlichen Natur eintauchen. Ihre Werke fangen meisterhaft die Feinheiten zwischenmenschlicher Beziehungen und moralischer Zwickmühlen ein und bieten tiefe Einblicke in die menschliche Verfassung. Ihr literarisches Erbe spricht Leser bis heute durch seine zeitlose Relevanz und tiefe Menschlichkeit an.
Ebner-Eschenbach, Marie von – Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur – 14558
229 Seiten
9 Lesestunden
Marie von Ebner-Eschenbach erzählt in ihrem Roman von einer ungewöhnlichen Frau, die sich im ausgehenden 19. Jahrhundert in einer Männerdomäne zu behaupten weiß. Lotti Feßler, die wie die Autorin eine Ausbildung zur Uhrmacherin macht und anschließend in der Großstadt Wien als Handwerkerin arbeitet, bleibt sich auch in ihren sozialen Beziehungen treu und verfolgt selbstbewusst und unabhängig ihren eigenen Weg. Mit einem Nachwort und Anmerkungen.
Dietrich Brand entstammte einer angesehenen Kaufmannsfamilie, deren Rohseidengeschäft in Wien seit fast einem Jahrhundert florierte. Dieses Unternehmen hatte seine Gründer und Nachfolger wohlhabend gemacht und trotz widriger Umstände keinen Rückgang erlebt. Der Erfolg war dem Fleiß des Chefs zu verdanken, und alle erwarteten, dass sein willensstarker Sohn die Nachfolge antreten würde. Doch Dietrich hegte wenig Interesse am Kaufmannsstand und offenbarte seinen Eltern schließlich seinen unerschütterlichen Entschluss, Soldat zu werden. Diese Nachricht traf sie wie ein Schock. Warum Soldat und nicht Beamter oder Landwirt? Dietrich wollte dazu beitragen, die aus der Bahn geratenen Menschen wieder zu disziplinieren und zu erziehen, wie er es schon seit seiner Kindheit getan hatte. Seine Eltern mussten dies akzeptieren. Er hatte bereits Erfolg mit den Tieren seiner Mutter und den Vögeln, die er mit Brotkrumen anlockte. Im Sommer, während der Aufenthalte in der Villa in Neuwaldegg, umgab ihn stets eine Gruppe von Kindern, die ihm folgten und ihm gehorchten, denn es war selbstverständlich, dass man Dietrich Brand gehorchte.
Ebner-Eschenbach, Marie von – Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur – 14338
80 Seiten
3 Lesestunden
Zwei der berühmtesten und schönsten Tiergeschichten der deutschsprachigen Literatur hat Marie von Ebner-Eschenbach mit »Krambambuli« und »Die Spitzin« geschaffen. Sich jegliche Sentimentalität verbietend, trifft die Schriftstellerin mit den hier formulierten Appellen für Treue und Menschlichkeit in Herz und Verstand. Auch in der gesellschaftskritischen Novelle »Er lasst die Hand küssen« findet sich diese Botschaft wieder – ebenfalls in diesem Band enthalten. Mit Anmerkungen und einem neuen Nachwort von Sabrina Maag.
Marie Ebner-Eschenbachová (1830–1916), původně hraběnka Dubská, se narodila v moravských Zdislavicích, kde je také pohřbena. Svůj život prožila střídavě na Moravě a ve Vídni. Aby se mohla prosadit jako spisovatelka, musela překonat nejen nedůvěru a odpor své vlastní rodiny, včetně manžela, ale i celé tehdejší kulturní veřejnosti. Podařilo se jí to vrchovatě. Jako první ženě jí byl udělen čestný doktorát na Vídeňské univerzitě, a pět let před svou smrtí byla dokonce nominována na Nobelovu cenu za literaturu.Ve svých literárních počátcích se zaměřila na divadelní hry, později se věnovala psaní novel, povídek, krátkých příběhů a aforismů, které jsou dodnes platné. Krátké a trefné útvary, psané obratným a ostrým jazykem, svědčí o bystrém úsudku a schopnosti sarkasticky komentovat tehdejší společenské poměry.Po celý svůj dospělý život si vedla deníky, které byly v roce 100. výročí úmrtí prohlášeny archivní kulturní památkou. Výbor z těchto deníků zachycujících obyčejný život neobyčejné hraběnky nyní držíte v ruce.Navzdory stručnosti záznamů před námi vyrůstá velká osobnost, moudrá a mimořádně literárně nadaná autorka, osobitá a nebojácná umělkyně tvořící v posledních desetiletích rakousko-uherské monarchie.
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung Ortfried Schäffters mit Erwachsenenbildung und wissenschaftlicher Weiterbildung begann im „Referat für Erwachsenenbildung“ der Freien Universität Berlin Ende der 1960er Jahre. Unter der Leitung von Fritz Borinski war er für die Organisation internationaler Bildungsarbeit verantwortlich. Seine Promotion 1980 und Habilitation 1991 führten 1992 zu seiner Professur für „Theorie der Weiterbildung“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er bis 2011 tätig war. Seine Abschiedsvorlesung am 4. Juli 2011 thematisierte „Transdisziplinäre Perspektiven auf eine Relationstheorie lebensbegleitender Bildung“ und skizzierte zukünftige Forschungsthemen. Auch nach seiner aktiven beruflichen Laufbahn blieb er der erwachsenenpädagogischen Theoriebildung eng verbunden, was sich in seiner anhaltenden Vortrags- und Publikationstätigkeit zeigt. Schäffters Denkfiguren sind in einem sozialtheoretischen Kontext gesellschaftlicher Transformation verankert und lassen sich in fünf zentrale Forschungsbereiche gliedern: (i) Sozialtheorie lebensbegleitenden Lernens, (ii) erwachsenenpädagogische Organisationstheorie, (iii) kulturelle Differenz, (iv) wissenschaftstheoretische Kontexte für die Erwachsenenbildung sowie (v) Theorie der Relationalität. Zu seinem Œuvre erscheint ein liber amicorum anlässlich seines 80. Geburtstags, das ausgewählte Texte aus einem halben Jahrhundert wissenschaftlichen Schaffens umfasst.
Die Corona-Krise ist Anlass für die Thematisierung von Krisen im Kontext von Erwachsenen-/Weiterbildung. Der Titel „Re-Konstruktionen“ zielt darauf, auch andere – ökologische, ökonomische, soziale, psychische, politische oder biographische – Krisenphänomene, die im Kontext von Erwachsenen-/Weiterbildung bedeutsam sind, zum Reflexionsgegenstand zu machen. Die Pandemie bildet damit den exemplarischen Ausgangspunkt, denn sie hat die Erwachsenenbildung in mehrfacher Hinsicht ge- und betroffen.
Marie von Ebner-Eschenbach präsentiert drei Erzählungen aus den »Neuen Dorf- und Schloßgeschichten«, die 1886 veröffentlicht wurden. Diese Ausgabe, bearbeitet von Theodor Borken, bietet einen durchgesehenen Neusatz und eine Biografie der Autorin. Die Erzählungen sind: „Der gute Mond“, „Er laßt die Hand küssen“ und „Ihr Traum“, die ursprünglich zwischen 1884 und 1888 in verschiedenen Zeitschriften erschienen sind.
Die Textgrundlage stammt aus den gesammelten Werken, die zwischen 1956 und 1958 herausgegeben wurden. Die Ausgabe ist im Großdruck von 16 pt gesetzt und im Berliner Format (210 x 297 mm) erhältlich.
Marie von Ebner-Eschenbach, geboren 1830 in Mähren, genoss eine klassische Bildung und begann früh mit dem Schreiben. Nach ihrer Heirat lebte sie in Klosterbruck und später in Wien, wo sie auch eine Uhrmacherlehre absolvierte. Ihr literarischer Durchbruch kam 1880 mit „Lotti, die Uhrmacherin“. Sie gilt als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus und beschreibt sowohl Adel als auch Kleinbürgertum mit scharfsinniger Detailtreue. Ihre Werke wurden posthum anerkannt, und sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ehrendoktorwürde der Universität Wien. Marie von Ebner-Eschenbach starb 1916 im Alter von 85 Jahren in Wien.
Doktor Nathanael Rosenzweig hatte eine entbehrungsreiche Jugend durchlebt, in der er das Genießen nicht kannte. Sein Leben war geprägt von Hunger und dem ständigen Streben, genug zu verdienen, um am nächsten Tag weiterzuleben. Nachts schlief er erschöpft in einer Ecke des Kellers und erwachte oft beim Weinen seiner Großmutter, die sich entschuldigte, dass sie ihm noch zur Last fiel. Sein Alltag bestand darin, Wissen und Geld zu erwerben, um die Gunst seiner Professoren zu gewinnen, während er gleichzeitig keine mitleidige Regung kannte und nichts umsonst hergab. Die Welt bestand für ihn aus ihm und seiner Großmutter, und obwohl seine Welt klein war, waren seine Ziele klar und nah. Das erste und schwerste Ziel war es, genug Geld zu sparen, damit sie nicht sofort hungern mussten, sollte ein unvorhergesehenes Unglück eintreten. Als er dieses Ziel erreicht hatte, fühlte er sich wie ein Kapitalist und tröstete seine Großmutter mit den Worten, dass sie nun ruhiger leben könnten, da sie nicht so leicht in Schwierigkeiten geraten würden.
Zu Beginn des Goldenen Zeitalters Italiens lebte im Städtchen Ariccia, unweit von Rom, der Töpfer Pietro Venesco. Er war ein kleiner, unscheinbarer Mann, der sein mürrisches Wesen nicht einmal seinen besten Kunden gegenüber ablegte. Das brachte aber seinem Geschäfte keinen Schaden. Die Ware, die er führte, war eben von ganz vorzüglicher Art, und daß dem Padrone nicht gerade Frohsinn aus den Augen blickte, nahm ihm niemand übel; es gab dafür schwerwiegende Gründe. Dieser Venesco hatte eine schöne Frau und einen herrlich schönen Sohn. Wer den Jüngling Antonio daherkommen sah in seiner Pracht über die Piazza oder durch die Gassen des Städtchens, so hochgewachsen, so stark und so schlank, der dachte: Du Gottgeliebter! und folgte dem Beispiel des Höchsten und liebte ihn auch...
Zwei Erzählungen (Band 165, Klassiker in neuer Rechtschreibung)
84 Seiten
3 Lesestunden
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« präsentiert Klara Neuhaus-Richter bedeutende Werke der Weltliteratur in der empfohlenen Schreibweise nach Duden. Die Sammlung umfasst zwei späte Novellen von Marie von Ebner-Eschenbach, die einmal bemerkte: »Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.« Die erste Erzählung, Der Vorzugsschüler, wurde 1898 in der Deutschen Rundschau veröffentlicht und fand 1901 ihren Weg in die erste Buchausgabe der Gesammelten Schriften. Die zweite Erzählung, Der Herr Hofrat, entstand 1912 und erschien erstmals 1915 in Stille Welt. Die Textgrundlage dieser Neuausgabe basiert auf den Gesammelten Werken von 1956-1958, wobei die Paginierung der Originalausgaben zeilengenau mitgeführt wird. Klara Neuhaus-Richter hat die Werke neu herausgegeben und mit einer Biografie der Autorin versehen. Marie von Ebner-Eschenbach, 1830 in Mähren geboren, erhielt eine klassische Bildung und begann früh mit dem Schreiben. Nach ihrer Heirat lebte sie in Klosterbruck und später in Wien, wo sie auch eine Ausbildung zur Uhrmacherin absolvierte. Ihr literarischer Durchbruch kam 1880 mit dem Roman »Lotti, die Uhrmacherin«. Als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus hinterließ sie ein umfangreiches Werk, das Adel und Kleinbürgertum scharfsinnig und kritisch beleuchtet. Sie wurde von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosophie ernannt und starb 1916 in Wien.
In der Reihe »Klassiker in neuer Rechtschreibung« gibt Klara Neuhaus-Richter bedeutende Werke der Weltliteratur in der empfohlenen Duden-Schreibweise heraus. Marie von Ebner-Eschenbachs »Fünfhundert Aphorismen« enthält prägnante Gedanken, darunter: »Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.« Der Erstdruck stammt aus dem Jahr 1880 und basiert auf der Ausgabe Gesammelte Schriften, Erster Band, Berlin, 1893. Neu herausgegeben von Klara Neuhaus-Richter, Berlin 2021, mit einer Biografie der Autorin. Das Cover stammt von Rainer Richter und verwendet eine Porträtzeichnung von Josefine Weinschrott. Marie von Ebner-Eschenbach wurde 1830 als Freiin von Dubsky in Mähren geboren und erhielt eine klassische Bildung. Bereits mit siebzehn begann sie literarisch zu arbeiten. Nach ihrer Heirat lebte sie bis 1856 in Klosterbruck und dann bis zu ihrem Lebensende in Wien, wo sie 1879 eine Uhrmacherlehre absolvierte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten veröffentlichte sie 1876 den Roman »Bozena«, gefolgt von ihrem Durchbruch 1880 mit »Lotti, die Uhrmacherin«. Ihre Werke zeichnen sich durch scharfsinnige und kritische Darstellungen von Adel und Kleinbürgertum aus. Als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus und eine der großen Autorinnen des 19. Jahrhunderts wurde sie von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosophie ernannt und erhielt das Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft. Sie starb am 12
Sie war eine der berühmtesten Schriftstellerinnen ihrer Zeit, eine Kultautorin, die oft mit Ironie auf die Menschen und die Liebe blickte: Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916). Heute sind vor allem ihre Aphorismen bekannt. Über 600 davon versammelt dieser Band: subtile, treffende Bemerkungen einer inspirierenden Persönlichkeit. Zeitlose Aphorismen, die in kürzester Form die großen Fragen des Lebens und der Welt erhellen.
Der 1890 erschienene Roman erzählt die Geschichte von Maria Wolfsberg, die von ihrem Vater gezwungen wird, einen anderen Mann zu heiraten als den, den sie liebt. Die Themen Liebe, Schuld und Wahrheit sind in Wien gegen Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt. Diese Ausgabe ist im lesefreundlichen Großdruck (16 pt) und umfasst 210 x 297 mm. Sie basiert auf der Berliner Ausgabe von 2020 und enthält eine Biographie der Autorin, bearbeitet von Theodor Borken. Der Erstdruck erschien 1889 in der Deutschen Rundschau, gefolgt von der ersten Buchausgabe 1890 in zwei Teilen. Die Textgrundlage stammt aus den gesammelten Werken von Marie von Ebner-Eschenbach, herausgegeben von Johannes Klein. Die Umschlaggestaltung verwendet das Bild „Paar im Walde“ von August Macke.
Marie von Ebner-Eschenbach wurde 1830 in Mähren geboren und erhielt eine klassische Bildung. Sie begann früh mit dem Schreiben und veröffentlichte 1876 ihren ersten bedeutenden Roman über die Magd Bozena. Ihr Durchbruch kam 1880 mit „Lotti, die Uhrmacherin“. Ihre Werke, darunter „Das Gemeindekind“ und „Unsühnbar“, zeichnen sich durch eine scharfsinnige und kritische Darstellung von Adel und Kleinbürgertum aus. Als bedeutende Vertreterin des kritischen Realismus wurde sie von der Universität Wien zum Ehrendoktor der Philosophie ernannt und erhielt als erste Frau das Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft. Sie starb 1916 in Wien im Alter von 85 Jahren.
Die bekannte österreichische Tiergeschichte von Marie von Ebner-Eschenbach erzählt vom Schicksal des Jagdhundes Krambambuli, der für zwölf Flaschen Kirschbranntwein verkauft wird. In einem dramatischen Moment muss er sich zwischen seinem neuen und seinem alten Besitzer entscheiden. Ein Klassiker, der Generationen begeistert.
Was haben Erdmannchen an sich, dass sie jeder mag? Ist es die haufig aufrechte Korperhaltung oder der ausgepragte Gemeinschaftssinn, der sie uns so menschenahnlich erscheinen lasst? Zugegeben: Erdmannchen sind einfach putzig! In diesem Buch sind besonders witzige und ausdrucksstarke Fotos mit heiteren Zitaten und Lebensweisheiten zusammengestellt. SO zaubern Sie dem Beschenkten garantiert ein Lacheln ins Gesicht!
Marie von Ebner-Eschenbachs riesiger Aphorismenschatz zählt zu den Sternstunden der Literatur und Philosophie. Und bis heute bietet er generationsüber greifendes Lesevergnügen von unschätzbarem Wert. Scharfzüngig wie feinsinnig, weise und emanzipiert schrieb sie gegen die Dummheit an, die Bevormundung und Zwänge. Zugleich trat sie für die Liebe ein, das Miteinander, für die Freude am Sein. Die bildnerischen Preziosen von Jutta Mirtschin bieten zum Werk der Autorin szenenreiche Pendants für reizvolle Lesarten. Entstanden ist ein Kleinod für die Sinne. Oder, um es mit Marie von Ebner-Eschenbachs Worten auszudrücken, »Ein anregendes Buch – eine Speise, die hungrig macht«.
Ein goldglänzendes Titeletikett ist das Markenzeichen dieser edlen Reihe mit hochklassigen Texten auf feinem Material. Goldene Worte sind zu vielen Gelegenheiten ein perfektes Geschenk für Freunde schöner Bücher.
Kniha s poetickým a přitom přiléhavým názvem má za cíl ukázat nedoceněnou a často opomíjenou autorku v poněkud nezvyklém světle. Obsahuje totiž poezii, divadelní hry, originální prózy, ukázky z cestopisu a aforismy. Ve všech případech jde o texty dosud do češtiny nepřeložené.
Die Erzählung beleuchtet das Schicksal eines Waisenkindes, das in einer kleinen Gemeinde aufwächst. Durch die Augen des Kindes werden die sozialen Strukturen und die oft harten Lebensrealitäten der Dorfbewohner sichtbar. Die Autorin thematisiert die Spannungen zwischen Mitgefühl und gesellschaftlicher Ablehnung, während sie die Charaktere mit ihren individuellen Kämpfen und Hoffnungen portraitiert. Mit feinem Gespür für menschliche Emotionen und gesellschaftliche Normen bietet das Werk tiefgründige Einblicke in die Herausforderungen des Lebens und die Suche nach Zugehörigkeit.
Die Dorf- und Schloßgeschichten wie Krambambuli und Er laßt die Hand küssen zählen zu den bekanntesten Werken Marie von Ebner-Eschenbachs. Das Spektrum der genau beobachtenden, sozialkritischen Autorin reichte von der Künstlernovelle bis zur Adelssatire. Für viele war Ebner-Eschenbach in ihren Erzählungen, die Betty Paoli als meisterlich erzählt, natürlich, anmutig, mit heiterem Witz beschrieb, auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Zum Abschluss der vierbändigen Leseausgabe versammelt der Band ihre berühmtesten Erzählungen sowie wenig bekannte und verblüffend moderne Fundstücke und ein Best of der Aphorismen.
Bozena gehört zu den großen starken Frauen der Weltliteratur und begründete 1875 Marie von Ebner-Eschenbachs Ruhm: Die schöne Dienstmagd mit ihrem „Paar rabenschwarzer Augen“, die „auch der mutigste Mann nicht ohne leises Grauen in Ungnaden auf sich gerichtet sah“, opfert ihr Leben der Buße für den erotischen Fehltritt, der das ihr anvertraute Mädchen ins Unglück gestürzt hat. Ebner-Eschenbach zeichnet das ergreifende Porträt einer aufrechten Frau und zugleich ein Panorama der Gesellschaft am Vorabend der 1848er- Revolution. Von der Kehrseite der Erziehung, der Überforderung durch eine mörderische Pädagogik, erzählt die brillante Novelle „Der Vorzugsschüler“ (1898), die Friedrich Torbergs „Schüler Gerber“ vorwegnimmt.
Marie von Ebner-Eschenbach: Bertram Vogelweid Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2015 Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck: Berlin, Paetel, 1896 Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Marie von Ebner-Eschenbach (Gemälde von Karl Blaas, 1873) Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt.
Das vielfältige Werk der Marie von Ebner-Eschenbach mit seiner feinen Psychologie und seiner klar formulierten Gesellschaftskritik verdient eine aktuelle Lesart. Gerade die Geschichte von Pavel, dem „Gemeindekind“, der von der Gemeinschaft ausgestoßen wird, dem aber gegen alle Widerstände ein sozialer Aufstieg gelingt, ist von bestürzender Modernität. Auch das unkonventionelle Debüt der Autorin – die 1858 anonym erschienene Briefnovelle „Aus Franzensbad“ – demontiert erfrischend scharf und voller Sprachwitz den damaligen Zeitgeist. Beide Werke zeigen ihren wachen Blick für die brennenden Fragen der Zeit und ihre kritische Haltung zu den Konventionen ihres eigenen Standes.
Marie von Ebner-Eschenbach: Der gute Mond / Er laßt die Hand küssen / Ihr Traum. Drei Erzählungen Drei Erzählungen aus den »Neuen Dorf- und Schloßgeschichten«, die 1886 erschienen. Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2013 Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie der Autorin bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Der gute Mond: Erstdruck: In: Westermanns deutsche Monatshefte, Braunschweig (Westermann) 29. Jg., 1884/85, Bd. 57; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886. Er laßt die Hand küssen: Erstdruck: In: Vom Fels zum Meer, 5. Jg., 1885/86; erste Buchausgabe in: Neue Dorf- und Schloßgeschichten, Berlin (Gebrüder Paetel) 1886. Ihr Traum: Erstdruck: In: Deutsche Dichtung, 3. Jg., 1887/88; erste Buchausgabe in: Gesammelte Schriften, 4. Band, Berlin (Gebrüder Paetel) 1893. Textgrundlage sind die Ausgaben: Marie von Ebner-Eschenbach: [Gesammelte Werke in drei Bänden.] [Bd. 1:] Das Gemeindekind. Novellen, Aphorismen, [Bd. 2:] Kleine Romane, [Bd. 3:] Erzählungen. Autobiographische Schriften. Herausgegeben von Johannes Klein, München: Winkler, 1956-1958. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Marie von Ebner-Eschenbach (Gemälde von Karl Blaas, 1873) Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt.
Ein illoyaler Wilderer verkauft seinen treuen Jagdhund Krambambuli für ein paar Flaschen Brandwein an einen Jäger. Nur mit Mühe gewöhnt sich der Hund an seinen neuen Besitzer. Als der neue und der alte Besitzer eines Tages aufeinandertreffen, muss Krambambuli entscheiden, wem seine Treue gehört. Großartig erzählt von Marie von Ebner-Eschenbach.
Celé generace čtenářů znají tuto patrně nejznámější rakouskou povídku s námětem ze života zvířat, která se navíc díky několikerému zfilmování stala skutečnou klasickou literaturou. Marie von Ebner-Eschenbachová vypráví osud loveckého psa, kterého získá revírník Hopp výměnou za dvanáct lahví gdaňské třešňovice. Myslivci Hoppovi je jeho lovecký společník Krambambuli vším – jednoho dne však v lese dojde k opětovnému setkání s předchozím majitelem, potulným pijanem a pytlákem…
Marie von Ebner-Eschenbachová (1830-1916), rozená hraběnka Dubská, původem z moravských Zdislavic, je významnou představitelkou německy psané literatury z území Moravy. Ve své tvorbě využila důvěrného poznání různých prostředí, v nichž od dětství žila a jež měla na její psaní vliv. Je autorkou dramat, kratších i delších próz a aforismů. Za svou…
Marie von Ebner-Eschenbach verkörpert die geistige Tradition der altösterreichischen Dienstaristokratie. Ihr Werk verbindet zeitlose Werte mit der Erzählkunst des Unaufdringlichen und Vornehmen. Die Auswahl "Dorf- und Schloßgeschichten" umfasst sechs bedeutende Erzählungen, die bleibende Werte vermitteln.
Die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer einzigartigen Reihe. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller und Autoren auf Ihrem Kindle Reader.Die Freiherren von GemperleinKrambambuliDer KreisphysikusEr laßt die Hand küssenMašlans FrauDer Vorzugsschüler
Kritische Texte und Deutungen. 1862 - 1869. Kritisch herausgegeben und kommentiert von Karl Konrad Polheim unter Mitwirkung von Rainer Baasner
372 Seiten
14 Lesestunden
Die Tagebucher Marie von Ebner-Eschenbachs, die sie durch viele Jahrzehnte fuhrte, sind in mehrfacher Hinsicht bedeutungsvoll: biographisch, werkgenetisch, literarhistorisch (mit einer Fulle von Aphorismen) und- das Leben einer Adeligen in der k.k. Monarchie dokumentierend- kulturgeschichtlich.
Das vielfältige Werk der Marie von Ebner-Eschenbach mit seiner feinen Psychologie und seiner klar formulierten Gesellschaftskritik verdient eine aktuelle Lesart. Gerade die Geschichte von Pavel, dem „Gemeindekind“, der von der Gemeinschaft ausgestoßen wird, dem aber gegen alle Widerstände ein sozialer Aufstieg gelingt, ist von bestürzender Modernität. Auch das unkonventionelle Debüt der Autorin – die 1858 anonym erschienene Briefnovelle „Aus Franzensbad“ – demontiert erfrischend scharf und voller Sprachwitz den damaligen Zeitgeist.Beide Werke zeigen ihren wachen Blick für die brennenden Fragen der Zeit und ihre kritische Haltung zu den Konventionen ihres eigenen Standes.
Výbor z novel a povídek rakouské spisovatelky z přelomu století, pocházející z Moravy přibližuje příběhy ze života společnosti minulého století na Moravě, ve Vídni a v Haliči, příběhy, v nichž zaznívá sociálně kritická nota. Ze sebraných spisů vybral a přeložil Jan Scheinost.
Das Buch schildert die Auseinandersetzung zweier Frauen, der naiv-vitalen Franka und ihrer Gutsherrin, einer alten Baronin. Diese will die ständig Rückfällige - sie hat eben ihr drittes uneheliches Kind bekommen - nicht mehr unterstützen, wird aber von der Unschuld der Sinne, die sich in Franka verkörpert, in ihrem anfänglichen Urteil schwankend.