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Cuniciro Tanizaki

    Jun'ichirō Tanizaki war ein japanischer Autor und eine zentrale Figur der modernen japanischen Literatur. Seine Werke erkunden oft Welten der Sexualität und destruktiver erotischer Obsessionen, während andere, weniger sensationelle, subtil die Dynamik des Familienlebens inmitten der rasanten gesellschaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts darstellen. Häufig werden seine Geschichten im Kontext der Suche nach kultureller Identität erzählt, wobei Konstruktionen des „Westens“ und der „japanischen Tradition“ nebeneinandergestellt werden. Die Ergebnisse sind komplex, ironisch, zurückhaltend und provokativ.

    Naomi oder Eine unersättliche Liebe.
    • Na-o-mi. Die drei Silben dieses Namens, ungewöhnlich im Japan der 1920er Jahre, fesseln einen 28-jährigen Ingenieur, der sich bald in das gleichnamige Mädchen, eine Teenager-Kellnerin, verliebt. Angezogen von ihren eurasischen Zügen und ihrem unschuldigen Wesen, ist Joji begierig darauf, die junge Naomi aus dem schmuddeligen Milieu des nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Tokios zu befreien und sie zu seiner idealen Frau zu formen. Doch als die beiden sich zusammenfinden, um ihre gemeinsame Leidenschaft für die westliche Kultur auszuleben, entdeckt Joji, dass Naomi weit entfernt ist von dem naiven Mädchen seiner Fantasien, und seine Leidenschaft verwandelt sich in eine komisch hilflose Masochismus. Ein literarisches Meisterwerk, das Junichiro Tanizaki als Japans größten Romanautor etablierte, ist "Naomi" sowohl eine amüsante Geschichte von der Obsession und Qual eines Mannes als auch eine brillante Evokation der kulturellen Verwirrung einer Nation.

      Naomi oder Eine unersättliche Liebe.
      3,7