Mein Leben als Sohn
- 209 Seiten
- 8 Lesestunden
Als sein Vater an einem Gehirntumor erkrankt, wird der Sohn zum Krankenpfleger und Seelsorger. Das ist grauenhaft komisch. Doch der Leser kann lächeln - und am Ende stehen Bewunderung und Staunen.
Philip Roth war ein amerikanischer Romanautor, dessen Werke sich oft mit Themen wie jüdischer Identität, dem amerikanischen Traum und der Komplexität menschlicher Sexualität auseinandersetzen. Sein Stil ist bekannt für seine eindringliche Introspektion, seine energische Prosa und seinen gelegentlichen Einsatz von Ironie. Roth erforschte häufig die Dilemmata und Konflikte seiner Charaktere mit unermüdlicher Neugier. Viele seiner Romane, darunter jene mit seinem fiktiven Alter Ego Nathan Zuckerman, bieten tiefe Einblicke in die amerikanische Erfahrung.







Als sein Vater an einem Gehirntumor erkrankt, wird der Sohn zum Krankenpfleger und Seelsorger. Das ist grauenhaft komisch. Doch der Leser kann lächeln - und am Ende stehen Bewunderung und Staunen.
Ein kleiner Band mit zwei Erzählungen und einer kurzen Rede Philip Roths anläßlich eines Preises, den er erhielt, entnommen sind die Erzählungen anderen Büchern, herausgegeben wurde diese Zusammenstellung im Rahmen der Reihe "50 Jahre Rowohlt Rotations Romane".
Für «Amerikanisches Idyll» erhielt Philip Roth den Pulitzer-Preis.Philip Roth legt hier einen unvergleichlichen Roman vor, eine Klage über die in diesem Jahrhundert gegebenen und gebrochenen Versprechen von Wohlstand, öffentlicher Ordnung und häuslichem Glück. Die Hauptfigur ist Swede Levov, ein legendärer Sportler an der Highschool in Newark, der in den boomenden Nachkriegsjahren aufwächst, eine ehemalige Miss New Jersey heiratet, die Handschuhfabrik seines Vaters erbt und in ein Haus im idyllischen Dörfchen Old Rimrock zieht. Und dann verlässt ihn eines Tages im Jahr 1968 sein amerikanisches Glück. Über Nacht wird Swede aus dem ersehnten Idyll gerissen und in eine uramerikanische Raserei geworfen.«Ein Meisterwerk: der psychologisch grandios ausgefeilte Roman von Philip Roth – ein Buch, das nach der Lektüre noch lange nachbebt.» BRIGITTE
Der neue Roman von Pulitzer-Preisträgerin Louise Erdrich Während sich in Minneapolis wütender Protest gegen rassistische Polizeigewalt formiert, wird eine kleine Buchhandlung zum Schauplatz wundersamer Ereignisse: Flora, eine treue Kundin, stirbt an Allerseelen und treibt fortan als Geist ihr Unwesen im Laden. Besonders Tookie, die dort nach einer Gefängnisstrafe arbeitet, erhält rätselhafte Zeichen. Denn die beiden Frauen verbindet mehr als ihre Liebe zur Literatur. Tookie muss sich den Geistern der Vergangenheit und ihrer indigenen Herkunft stellen. Und sich wie alle in der Stadt fragen, was sie den Lebenden und den Toten schuldet. Louise Erdrich zeigt eindrucksvoll, wie erhellend Literatur in düsteren Zeiten sein kann – und verfasst zugleich eine Liebeserklärung an Lesende, Bücher und jene, die sie verkaufen. »Bezaubernd, hinreißend und witzig.« The New York Times »Ein Wunder … Ein absolut origineller, erheiternder Roman.« Boston Globe
Mickey Sabbath, traurig-komischer Held des Romans von Philip Roth, ist am Ende. Einst hat er als Puppenspieler die Zuschauer am Broadway entzückt, nun sind seine Finger steif und arthritisch verkrümmt. Der Artist will sterben. In einem grellen Bilderbogen zieht sein Leben noch einmal an ihm vorbei, eine Abfolge von erotischen Niederlagen und vermeintlichen Triumphen, die seine überreizte Phantasie in allen Details ausmalt. »Philip Roth triumphiert noch einmal mit einem großen Roman: fürchterlich, unverfroren und unwiderstehlich.« DER SPIEGEL
Iron Rinn aus Newark ist ein Mann mit mörderischer Vergangenheit, vor der er ein Leben lang flieht. Der Weltkriegsveteran, ehemalige Minenarbeiter und Idealist mit kommunistischer Überzeugung, verdiente sein Geld als Abraham-Lincoln-Imitator, bevor er zum Radio-Star avancierte und mit der einstigen Hollywood-Größe Eve Frame ein Traumpaar bildete. Was für die Klatschspaltenleser wie die perfekte romantische Verbindung zweier Publikumslieblinge aussieht, ist in Wirklichkeit eine Ehehölle, die sich in der bedrohlichen Atmosphäre von Joe McCarthys Amerika zu einer nicht enden wollenden privaten und beruflichen Tragödie auswächst. Nachdem die Ehe von Iron und Eve nach einer letzten theatralischen Szene in Trümmern liegt, schreibt Eve einen Enthüllungs-Bestseller mit dem Titel Mein Mann, der Kommunist, um ihre eigene Haut und die Karriere ihrer Tochter zu retten. Rinn wird der Spionage für die Sowjetunion verdächtigt, auf die schwarze Liste gesetzt und rechtfertigt nunmehr als enttarnter Musterkommunist McCarthys Hexenjagd. Isoliert, gesellschaftlich und beruflich ruiniert, schwört Rinn seiner Exfrau und seiner Umwelt Rache.
In seinem neuen grandiosen Roman erzählt Philip Roth von einem Mann, der fünfzig Jahre lang ein großes Geheimnis bewahrt. »Das Leben, das Leben, ist es wirklich so theatralisch, so wahnwitzig wie hier beschrieben? Ja. Und wenn nicht, ist es auch egal. Der menschliche Makel ist wahnsinnig und ergreifend wie Dostojewski oder Dickens. Besser geht's nicht.« Willi Winkler Süddeutsche Zeitung
Philip Roth, Träger bedeutender US-amerikanischer Literaturpreise, wurde 1998 für ‹Amerikanisches Idyll› mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er die National Medal of Arts im Weißen Haus, und 2001 folgte die Gold Medal der American Academy of Arts and Letters, die auch John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow geehrt hat. Roth gewann zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award sowie dreimal den PEN/Faulkner Award, den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. 2011 wurde ihm der Man Booker International Prize verliehen. Der 1933 in Newark, New Jersey, geborene Autor mit europäisch-jüdischem Hintergrund schrieb unermüdlich und schonungslos über seine Landsleute. Sein erstes Buch mit Short Stories erschien 1959. Seine Romane und Erzählungen über die jüdische Mittelklasse der Nachkriegszeit thematisierten deren Beziehungen, Zwänge und Neurosen und sorgten häufig für Skandale. Bis 1992 war Roth an verschiedenen Universitäten tätig. Liebe, Sexualität und Tod blieben zentrale Themen seines Schaffens. Philip Roth verstarb 2018.
Eine schreckliche Epidemie bedroht im brütend heißen Sommer von 1944 die Einwohner von Newark: Polio. Der Sportlehrer Bucky Cantor kümmert sich hingebungsvoll um seine Schüler. Nach Ausbruch der Krankheit versucht er, in einer von Angst, Panik und Leid gezeichneten Situation die Ruhe zu bewahren, doch vergeblich. „Nemesis“ ist die Geschichte eines jungen Mannes in Amerika mit besten Absichten, der einen aussichtslosen Kampf führt. In seinem neuen Meisterwerk zeichnet Roth mit bestechender Präzision und großer Einfühlungsgabe jeden Schritt von Cantors Weg in die persönliche Katastrophe.