Mein Leben als Sohn
- 209 Seiten
- 8 Lesestunden
Als sein Vater an einem Gehirntumor erkrankt, wird der Sohn zum Krankenpfleger und Seelsorger. Das ist grauenhaft komisch. Doch der Leser kann lächeln - und am Ende stehen Bewunderung und Staunen.
Philip Roth war ein amerikanischer Romanautor, dessen Werke sich oft mit Themen wie jüdischer Identität, dem amerikanischen Traum und der Komplexität menschlicher Sexualität auseinandersetzen. Sein Stil ist bekannt für seine eindringliche Introspektion, seine energische Prosa und seinen gelegentlichen Einsatz von Ironie. Roth erforschte häufig die Dilemmata und Konflikte seiner Charaktere mit unermüdlicher Neugier. Viele seiner Romane, darunter jene mit seinem fiktiven Alter Ego Nathan Zuckerman, bieten tiefe Einblicke in die amerikanische Erfahrung.







Als sein Vater an einem Gehirntumor erkrankt, wird der Sohn zum Krankenpfleger und Seelsorger. Das ist grauenhaft komisch. Doch der Leser kann lächeln - und am Ende stehen Bewunderung und Staunen.
Ein kleiner Band mit zwei Erzählungen und einer kurzen Rede Philip Roths anläßlich eines Preises, den er erhielt, entnommen sind die Erzählungen anderen Büchern, herausgegeben wurde diese Zusammenstellung im Rahmen der Reihe "50 Jahre Rowohlt Rotations Romane".
Newark, New Jersey: Seymour Levov, Leiter einer weltberühmten Handschuhfabrik, lebt zufrieden mit seiner Frau Dawn und seiner Tochter Merry. Als die verwöhnte Merry in den Untergrund gerät und sich an einem Bombenanschlag beteiligt, bei dem ein Mensch getötet wird, bricht die Idylle zusammen. In großartigen, unvergeßlichen Szenen beschreibt Roth, wie sich der amerikanische Traum vom erfolgreichen, glücklichen Leben jäh in einen Alptraum verwandelt. Der Roman wurde mit dem Pulitzer-Preis 1998 ausgezeichnet.
Der neue Roman von Pulitzer-Preisträgerin Louise Erdrich Während sich in Minneapolis wütender Protest gegen rassistische Polizeigewalt formiert, wird eine kleine Buchhandlung zum Schauplatz wundersamer Ereignisse: Flora, eine treue Kundin, stirbt an Allerseelen und treibt fortan als Geist ihr Unwesen im Laden. Besonders Tookie, die dort nach einer Gefängnisstrafe arbeitet, erhält rätselhafte Zeichen. Denn die beiden Frauen verbindet mehr als ihre Liebe zur Literatur. Tookie muss sich den Geistern der Vergangenheit und ihrer indigenen Herkunft stellen. Und sich wie alle in der Stadt fragen, was sie den Lebenden und den Toten schuldet. Louise Erdrich zeigt eindrucksvoll, wie erhellend Literatur in düsteren Zeiten sein kann – und verfasst zugleich eine Liebeserklärung an Lesende, Bücher und jene, die sie verkaufen. »Bezaubernd, hinreißend und witzig.« The New York Times »Ein Wunder … Ein absolut origineller, erheiternder Roman.« Boston Globe
»Sabbaths Theater« ist ein komischer Roman von epischen Proportionen, und der gargantueske Held der Geschichte heißt Mickey Sabbath. einst war er ein um skandalöse Einfälle nie verlegener Puppenspieler, doch auch mit fünfundsechzig ist Sabbath noch ein durch und durch widerspenstiger, von sexuellen Begierden getriebener Mann. Erst nach dem Tod seiner langjährigen Geliebten – einer erotischen Ketzerin, deren ehebrecherischer Wagemut selbst den seinen übertrifft – beginnt Sabbath eine turbulente Reise in seine Vergangenheit, die ihn an den Rand des Wahnsinns führt.
Die Ehe als Hölle, Amerikas unwürdige McCarthy-Ära, der alltägliche Rassismus – Philip Roth lässt nicht locker. Dies ist die Geschichte des Aufstiegs und Untergangs von Ira Ringold. Er ist ein Mann, der seinen Weg geht. In den dreißiger Jahren, als Teenager, zieht er in Newark Gräben, in den vierziger Jahren steigt er zum großen Radiostar auf, und in den fünfziger Jahren wird er im Zuge von Joseph McCarthys Hexenjagd als Mann wie als Künstler vernichtet.
Ein paar harmlose Worte - böswillig als diskriminierende Bemerkung ausgelegt - kosten Coleman Silk Stellung und Ruf. Eine junge Kollegin versucht ihn als sexistischen alten Lüstling zu entlarven, der Exmann seiner Geliebten bedroht ihn, seine Kinder wenden sich von ihm ab. Der wahre Skandal jedoch ist ein anderer: 50 Jahre lang hütete Coleman sein großes Geheimnis selbst vor seiner Frau und nun, da es offenbar wird, steht sein ganzes Leben in einem völlig anderen Licht da ...
Philip Roth, Träger bedeutender US-amerikanischer Literaturpreise, wurde 1998 für ‹Amerikanisches Idyll› mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er die National Medal of Arts im Weißen Haus, und 2001 folgte die Gold Medal der American Academy of Arts and Letters, die auch John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow geehrt hat. Roth gewann zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award sowie dreimal den PEN/Faulkner Award, den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. 2011 wurde ihm der Man Booker International Prize verliehen. Der 1933 in Newark, New Jersey, geborene Autor mit europäisch-jüdischem Hintergrund schrieb unermüdlich und schonungslos über seine Landsleute. Sein erstes Buch mit Short Stories erschien 1959. Seine Romane und Erzählungen über die jüdische Mittelklasse der Nachkriegszeit thematisierten deren Beziehungen, Zwänge und Neurosen und sorgten häufig für Skandale. Bis 1992 war Roth an verschiedenen Universitäten tätig. Liebe, Sexualität und Tod blieben zentrale Themen seines Schaffens. Philip Roth verstarb 2018.
Eine schreckliche Epidemie bedroht im brütend heißen Sommer von 1944 die Einwohner von Newark: Polio. Der Sportlehrer Bucky Cantor kümmert sich hingebungsvoll um seine Schüler. Nach Ausbruch der Krankheit versucht er, in einer von Angst, Panik und Leid gezeichneten Situation die Ruhe zu bewahren, doch vergeblich. „Nemesis“ ist die Geschichte eines jungen Mannes in Amerika mit besten Absichten, der einen aussichtslosen Kampf führt. In seinem neuen Meisterwerk zeichnet Roth mit bestechender Präzision und großer Einfühlungsgabe jeden Schritt von Cantors Weg in die persönliche Katastrophe.