Das Drehbuch eines bewegten Lebens Er hat mit seinen Werken Filmgeschichte geschrieben. Volker Schlöndorff gehört zu den wenigen deutschen Regisseuren, die Weltgeltung haben. Sehr anschaulich erzählt er von seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland, von Schuljahren in Frankreich, von seinem politischen Engagement und seinem Werdegang als Regisseur. Er war und ist mit Heinrich Böll, Günter Grass, Max Frisch und Arthur Miller befreundet, deren Werke er verfilmte; für die ›Blechtrommel‹ erhielt er den Oscar. Schlöndorff erzählt freimütig von seinen Liebesaffären, gibt sehr lebendige Einblicke in die Arbeit an seinen Filmen und zeichnet farbige Porträts von Regiekollegen wie Rainer Werner Fassbinder oder Werner Herzog und Schauspielern wie Alain Delon, Jeanne Moreau oder Mario Adorf.
Volker Schlöndorff Bücher
31. März 1939






"Die Blechtrommel" : Tagebuch einer Verfilmung
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Im Frühjahr 1948 zog sich Arthur Miller in eine Blockhütte in Connecticut zurück, mit den ersten beiden Zeilen eines neuen Stücks bereits im Kopf. Sechs Wochen später kam er mit dem endgültigen Skript von Tod eines Handlungsreisenden hervor - einer schmerzhaften Untersuchung des amerikanischen Lebens und des Konsumismus. Das Stück feierte im folgenden Jahr Premiere am Broadway und veränderte den Verlauf des modernen Theaters. In der Schaffung von Willy Loman, seinem destruktiv unsicheren Anti-Helden, definierte Miller selbst sein Ziel als 'darzustellen, was passiert, wenn ein Mann keinen Halt an den Kräften des Lebens hat'.
Der Unhold
- 205 Seiten
- 8 Lesestunden
