Eine Jugend in Hessen, ein Leben in vielen Sprachen und Ländern: Seit vier Jahrzehnten gehört Volker Schlöndorff zu den wenigen deutschen Filmemachern, die Weltgeltung haben. In dieser Autobiographie erzählt er anschaulich von seiner Kindheit im Nachkriegsdeutschland; von seinem politischen Engagement um 1968; von der Entstehung seiner „Blechtrommel“, für die er den ersten deutschen Nachkriegs-Oscar erhielt; von seinem Leben in Deutschland, Frankreich, Italien und Amerika; von Regisseuren wie Jean-Pierre Melville und Rainer Werner Fassbinder; und von Schauspielern wie Alain Delon und Jeanne Moreau.
Volker Schlöndorff Bücher






"Die Blechtrommel" : Tagebuch einer Verfilmung
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Im Frühjahr 1948 zog sich Arthur Miller in eine Blockhütte in Connecticut zurück, mit den ersten beiden Zeilen eines neuen Stücks bereits im Kopf. Sechs Wochen später kam er mit dem endgültigen Skript von Tod eines Handlungsreisenden hervor - einer schmerzhaften Untersuchung des amerikanischen Lebens und des Konsumismus. Das Stück feierte im folgenden Jahr Premiere am Broadway und veränderte den Verlauf des modernen Theaters. In der Schaffung von Willy Loman, seinem destruktiv unsicheren Anti-Helden, definierte Miller selbst sein Ziel als 'darzustellen, was passiert, wenn ein Mann keinen Halt an den Kräften des Lebens hat'.
Louis Malle über Louis Malle
- 342 Seiten
- 12 Lesestunden
Seit den 50er Jahren war der 1995 verstorbene Louis Malle einer der vielseitigsten und erfolgreichsten europäischen Filmregisseure – ein Vorläufer der Nouvelle Vague. In Frankreich entstanden so bekannte Filme wie Fahrstuhl zum Schafott mit Jeanne Moreau und in den USA Atlantic City mit Burt Lancaster. Grundlage des Buchs bildet eine Reihe von Gesprächen zwischen Louis Malle und dem britischen Filmkritiker Philip French, der damit ein einmaliges Dokument über Louis Malle geschaffen hat. Die Interviews dokumentieren Louis Malles Entwicklung als Künstler und seine Filme, in denen er sich mit Prostitution, Inzest und Kollaboration während des Zweiten Weltkrieges in Frankreich auseinandersetzt. 'In Amerika hat er seinen Panzer aus Scham und Zurückhaltung allmählich durchbrochen, wie aus den vorliegenden Gesprächen ersichtlich […] Das Problem war, daß er weder in Frankreich noch in den USA den Widerspruch auflösen konnte, einerseits auf dem Markt mitmischen zu müssen, während er andererseits seine Würde zu wahren suchte. Er schäumte vor Wut und tobte gegen eine Industrie, die ihn nicht arbeiten lassen wollte. Niemals würde Louis ein ›Söldner‹ werden – die ultimative Definition eines Bourgeois, der seine Überzeugung gegen eine Überweisung eintauscht.' Volker Schlöndorff im Nachwort
Königreich aus Licht und Schatten
Geschichte und Geschichten des internationalen Stummfilms
- 896 Seiten
- 32 Lesestunden
Der Unhold
- 205 Seiten
- 8 Lesestunden


