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Hellmuth Karasek

  • Daniel Doppler
4. Jänner 1934 – 29. September 2015
Hellmuth Karasek
Briefe bewegen die Welt
Vom Küssen der Kröten und andere Zwischenfälle
Billy Wilder
Bertolt Brecht
Go West!
Kleine Freuden im Jammertal
  • Go West!

    • 350 Seiten
    • 13 Lesestunden

    In durch persönliche Erinnerungen verknüpften Feuilletons u.a. über das damalige Lebensgefühl, Filmhits, Wirtschaftswunder, Nylonstrümpfe etc. entwirft der Spiegel-Redakteur ein lebendiges Porträt der Nachkriegszeit in Deutschland

    Go West!
    5,0
  • Biographie des 1906 in Wien geborenen Hollywood-Regisseurs von seiner Jugend als Journalist in Wien bis zu seinen unvergeßlichen Filmerfolgen

    Billy Wilder
    4,4
  • Witz, Satire und die Lust an absurden Kontrasten: In seinen Glossen sieht Hellmuth Karasek der Zeit beim Vergehen zu und versucht, wenigstens die Komik festzuhalten. »Karasek ist eine Erzählernatur.« Felicitas von Lovenberg, F. A. Z. Eigentlich küsst man Kröten nicht - man schluckt sie als unangenehme Wahrheiten hinunter. Nur Frösche küsst man - im Märchen, damit sie sich in Prinzen verwandeln. Doch die Glosse verhält sich zur Realität so, als müsste ihr Autor dauernd Kröten schlucken. In Karaseks Sprachzoo existieren seltsame Wesen: lupenreine Gasprom-Demokraten, Problembären wie Bruno und Stoiber, Politiker als Kellner und Köche. Seine Glossen sind aus der Froschperspektive erzählt, nach dem lateinischen Sprich-wort: »Quamquam, sunt sub aqua, sub aqua maledicere temptant.« Das ist lautmalerisch und bedeutet: Selbst beim Unter-gehen im Wasser quaken die Frösche üble Nachrede - eben Glossen.

    Vom Küssen der Kröten und andere Zwischenfälle
    4,0
  • Alle Briefe werden historisch eingeordnet und um Biografien der Beteiligten ergänzt. Faksimiles der Originalbriefe und Porträtbilder verstärken den Eindruck der Unmittelbarkeit. Die Buchreihe „Briefe bewegen die Welt“ versammelt Briefe von Künstlerinnen, Schriftstellern, Geistesgrößen und unbekannten Autoren, von Liebenden und Verzweifelten. Im sechsten Band bleibt der Herausgeber seinem Erfolgsrezept treu, sucht jedoch seine Briefschreiber in einer besonderen Situation: dem Krieg. Die Auswahl an Feldpostbriefen spannt einen weiten Bogen vom 17. bis ins 21. Jahrhundert, vom Dreißigjährigen Krieg bis zu Einsätzen der Bundeswehr auf dem Balkan und in Afghanistan. Die Verfasser sind Menschen aus unserer Mitte, die teils noch im Einsatz stehen oder sich darauf vorbereiten. Neben der historischen Aufarbeitung enthält der Band wichtige Quellen zur Zeitgeschichte und leistet einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Rolle der Bundeswehr in der Gesellschaft. Die Authentizität der Feldpostbriefe macht diesen Band zu einem berührenden Stück Sachliteratur. Die Buchreihe, die seit 2010 im teNeues Verlag erscheint, wird von der Deutschen Post und der Stiftung Lesen unterstützt. Der sechste Band „Feldpost“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation Berlin, das die umfassendste Feldpostsammlung Deutschlands besitzt.

    Briefe bewegen die Welt
    4,0
  • Karambolagen, so nennt Hellmuth Karasek, Journalist und Schriftsteller, seine Begegnungen mit diversen Persönlichkeiten aus Kultur und Politik. Karambolagen, die den Stoff lieferten für viele unterhaltsame und zuweilen unerwartete Geschichten. So erzählt Karasek davon, wie er mit Romy Schneider Silvester feierte, wie er mit Konrad Adenauer am Gartenzaun plauderte, wie er sich im Beisein Rudolf Augsteins das Bein brach oder wie er im Bett von Yves Montand und Marilyn Monroe nächtigte ?

    Karambolagen
    4,0
  • Ironisch, phantasievoll, spontan Wer alt wird, hat Glück – schon allein, weil er erlebt und erkennt, welches Unglück das Alter ist: ein Fluch, den man zum Segen erklären muss, nichts anderes bleibt einem übrig. Selten hat jemand so klug, so pointenreich, vergnüglich und nachdenklich über das geschrieben, was uns allen bevorsteht.

    Süßer Vogel Jugend oder der Abend wirft längere Schatten
    4,0
  • Nach dem Krieg

    Wie wir Amerikaner wurden

    Glänzend erzählt und mit vielen Anekdoten lässt Hellmuth Karasek die Nachkriegsjahre wiederauferstehen und zeigt, wie wir Deutschen Amis wurden. Erstens, um nicht Russen werden zu müssen, und zweitens, weil der 'American Way of Life' so unwiderstehlich war: in Musik, Mode, Kultur und Film. Im Elend der zerbombten Städte suchten die Besiegten eine neue Identität – die fanden sie, zumindest im Westen des bald geteilten Landes, in der Identifizierung mit den Amerikanern. Junge Frauen flirteten gern mit den properen GIs, junge Männer fanden neue Männlichkeitsbilder bei Marlon Brando und James Dean. Alle liebten die Comics von Micky Maus, die Schmachtfetzen aus Hollywood, die heißen Rhythmen. Da konnten die Bewohner der Sowjetischen Besatzungszone nur neidisch über die innerdeutsche Grenze blicken; eine der Amerikanisierung des Westens entsprechende 'Sowjetisierung' hat es dort nie gegeben. Im Gegenteil: Die Bedrohung durch den Osten erfüllte den Zweck, die Identifizierung mit der westlichen Schutzmacht zu steigern. Hellmuth Karasek entwirft ein differenziertes Bild dieser prägenden Zeit deutscher Geschichte und lässt sie in seinem so persönlichen wie geistreichen Buch lebendig werden wie selten zuvor. Sein neues Werk ist eine nuancierte Bestandsaufnahme seiner Beziehung zu Amerika – und unserer eigenen.

    Nach dem Krieg
    3,5
  • Für den elfjährigen Hellmuth endet die Kindheit abrupt: Nach Weihnachten 1944 flieht er mit seiner Familie aus Schlesien, wird 1946 nach Ostdeutschland ausgesiedelt, wo er unter dem Kommunismus eine neue Zeit der Lügen und Ängste erlebt. Mit dem DDR-Abitur in der Tasche flüchtet er Anfang der fünfziger Jahre erneut - als Student in Tübingen will er den Neuanfang im Westen wagen ? Auf der Flucht erzählt von einer wechselvollen Kindheit und Jugend, einer beeindruckenden Karriere in der Kulturbranche und einem Leben voller Gegensätze.

    Auf der Flucht
    3,8