Johann Peter HebelReihenfolge der Bücher (Chronologisch)
10. Mai 1760 – 22. September 1826
Johann Peter Hebel war ein deutscher Kurzgeschichtenautor, Dialektdichter, evangelischer Theologe und Pädagoge, berühmt für seine Sammlung alemannischer Gedichte und seine Sammlung rheinischer Hausfreund-Geschichten. Seine Werke, die für ihre Weisheit und ihren Humor gelobt werden, befassen sich oft mit Themen des täglichen Lebens und der menschlichen Natur. Hebels unverwechselbare Sprachverwendung und seine Fähigkeit, Poesie im Alltäglichen zu finden, machen ihn zu einem zeitlosen Erzähler. Seine Schriften finden bei den Lesern weiterhin Anklang für ihre Aufrichtigkeit und ihr tiefes Verständnis der menschlichen Erfahrung.
Die Erzählung fängt die fröhliche Atmosphäre eines geselligen Abends in einer Weinstube ein, wo der Kaiser und seine Begleiter bei gutem Burgunder Wein verweilen. Die Beziehung zwischen Gast und Wirt wird durch das Angebot und die Rückkehr der Gäste geprägt, während das Wirtshausleben mit Liedern und einem Gefühl von Gemeinschaft belebt wird. Ein züchtiges Wirtstochterlein wird erwähnt, das die Traditionen der Familie verkörpert. Der Text schließt mit einer friedlichen Botschaft über den nächtlichen Frieden und die Rückkehr nach Hause.
Der Verlag Megali hat sich auf die Reproduktion historischer Werke in Großdruck spezialisiert, um das Lesen für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit zu erleichtern. Diese Ausgabe bietet eine hochwertige Nachbildung eines Originals und berücksichtigt die Bedürfnisse von Lesern, die eine größere Schrift benötigen.
Der Adjunkt, ein Charakter mit markanten körperlichen Merkmale, reflektiert über die Freude am Leben und die Freiheit, die ihm das Essen von Kirschen in der Natur bringt. Er vergleicht seine Unbeschwertheit mit der eines Vögels, der sorglos auf einem Baum sitzt und die Früchte genießt. Diese bildhafte Sprache unterstreicht die Themen von Freiheit und Genuss, während der Adjunkt in einem persönlichen Moment seine Vorlieben und Sehnsüchte offenbart.
Johann Peter Hebels kurze und liebenswürdige Erzählungen, die er ab 1803 schrieb, stehen als Solitär in der deutschen Literaturgeschichte. In einfache Worte gefasst, um in den damals beliebten Jahreskalendern ein möglichst breites Publikum zu unterhalten und »aufzuklären«, haben sie bis heute weder ihren naiv-raffinierten Charme noch ihre zeitlose Gültigkeit verloren. Die beispielhaften Geschichten werden von den Leserinnen und Lesern weiterhin geliebt, sie sind noch immer in unseren Lesebüchern vertreten. Der vorliegende Band enthält Hebels schönste Kalendergeschichten von »Kannitverstan« und »Unverhofftes Wiedersehen« bis zu »Das Mittagessen im Hof«. Und Irmela Schautz hat die Ausgabe mit ihren fantasievollen Bildern versehen!
Textausgabe mit Einführung und Anmerkungen zu den wichtigsten Neuerungen
338 Seiten
12 Lesestunden
Die Neuauflage basiert auf der aktuellen HOAI-Novelle 2021. Die neue HOAI ist am 1.1.2021 in Kraft getreten. Mit seinem Urteil von Juli 2019 hat der EuGH entschieden, dass die verbindlichen Mindest- und Höchsthonorarsätze der HOAI gegen Europarecht verstoßen. Mit der Neufassung wurde die Verordnung nun an die Vorgaben des Urteils angepasst. Der Autor führt in die wesentlichen Neuerungen ein und erläutert sie. Die amtliche Begründung wird ebenfalls abgedruckt, um das Verständnis für die gesetzgeberische Intention zu erleichtern. Dr. Johann Peter Hebel ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht in Berlin.
sowie Gelegenheitsgedichte und Gedichte aus dem Nachlass
192 Seiten
7 Lesestunden
Die Sammlung umfasst eine Vielzahl von alemannischen Gedichten, die die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Region widerspiegeln. Hebel, bekannt für seine tiefgründigen und oft humorvollen Texte, thematisiert in seinen Gelegenheitsgedichten alltägliche Erlebnisse und menschliche Emotionen. Die posthum veröffentlichten Gedichte zeigen seine poetische Entwicklung und bieten Einblicke in seine Gedankenwelt. Diese Werke sind nicht nur literarisch wertvoll, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis der alemannischen Volkskultur und Tradition.
Len príbeh, ktorý sa nestal, je večný – taká zásada sa uplatňovala v literárnej tvorbe, výmysel mal takto bližšie k pravde ako premenlivá skutočnosť. Tieto temné príbehy nie sú výnimkou – čím vyššie sa vznášajú v oblakoch, tým pevnejšie sa držia pri zemi, často vďaka silnému sociálnemu podtextu. Hrôzostrašný trest je odplatou za krivdu, za unáhlené vyrieknutie ortieľa, za neuvážené pohrávanie sa s poverou alebo za spáchaný hriech. V dávnejších časoch sa zvyčajne rozprávali v priateľskom kruhu pri teple kozuba, niektoré majú charakter povesti či legendy. Ani po čase, niekedy s odstupom takmer troch storočí, nestratili na príťažlivosti. Na jednej strane navodzujú úzkosť a zdesenie, na druhej vtipne reagujú na maniere, ktoré zďaleka nemožno označiť za dobové, a teda neaktuálne. Diskurzívny zážitok ponúkajú aj konfrontáciou vedy a náboženstva. Vari sa dnes túla po svete oveľa menej mastičkárov alebo čudákov, vyznávačov mysticizmu pod rúškom vedy? Aj keď vcelku chápeme nejeden dôvod pre polemiku povedzme s kresťanskou vierou a jej morálkou, neotvára ich fanatické zavrhnutie opätovne cestu k satanizmu? Hranice vedy odjakživa poskytovali voľný priestor na špekulácie a ich zneužívanie. Ani z hľadiska dobového poznania ho podceniť nemožno, totiž vylúčiť z neho sektárstvo a či prehliadnuť tragické následky manipulovania s človekom – a to nielen pomocou hypnózy.
Berührt uns der Kalendermann Johann Peter Hebel heute noch? Anlässlich seines 250. Geburtstags am 10. Mai 2010 wird sein Werk aus heutiger Perspektive betrachtet. Die Beiträger des vorliegenden Bandes erweitern ihren Blick über die Buchausgabe des «Schatzkästleins» (1811) hinaus und wählen aus der Vielzahl der Kalendergeschichten persönliche Favoriten aus, die sie als Comics oder Illustrationen umsetzen. Diese verschiedenen gestalterischen Zugänge werden durch die Grobstruktur eines Kalenders und Chantal Ducommuns subtile grafische Bearbeitung verbunden. Johann Peter Hebels Originaltexte begleiten die Illustrationen und schaffen einen lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das Projekt ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Basler Hebelstiftung mit Parsua Bashi und Markus Kirchhofer sowie Dozierenden und Studierenden der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Die Studierenden bearbeiteten das Thema kurz vor ihrem Abschluss unter der Betreuung ihrer Dozenten. Die einzige Bedingung war, dass die Geschichten in die Gegenwart übersetzt werden sollten. Der Band, eine Hommage an Hebel, umfasst zwölf Geschichten, von denen vier als Comics in Auftrag gegeben und acht im Wettbewerb von den Studierenden bearbeitet wurden. Aus diesen Arbeiten wurden acht für den Druck ausgewählt.
Ulrike Draesner wählt dreißig faszinierende Hebel-Geschichten aus und beantwortet sie mit eigenen poetischen Texten. Sie beleuchtet die Modernität und Komplexität des Erzählers, entdeckt hinter der Anständigkeit wildere Träume und versteht die Geschichten als Türen zu neuen Erzählungen und Wunschträumen.
„Alle Gelegenheit, glücklich zu werden, hülft nichts, wer den Verstand nicht hat, sie zu benutzen.“ Hebels Werk, schrieb Walter Benjamin, sei von einer „Welt- und Geistesweite wie wohl kein zweites der Gattung seit dem Ende des Mittelalters“. Der vorliegende Band umfasst Gedichte, Kalendergeschichten, Briefe, Tagebuchnotizen, biblische Erzählungen, Aufsätze und bisher unveröffentlichte Texte. Zum 250. Geburtstag: ein Geschenkband, der endlich alle Facetten des großen Dichters zeigt.
Johann Peter Hebels Erzählungen sind tief in der deutschen Literatur verwurzelt und reichen von bewegenden Geschichten bis zu Parabeln und Schelmengeschichten. Hannelore Schlaffer und Harald Zils präsentieren hier erstmals den unverfälschten Kalendertext sämtlicher Erzählungen, ergänzt mit Sachkommentaren und Dokumenten.
A wonderful collection of moral tales, anecdotes, jokes, reports of murders, disasters and mysteries, all originally written for inclusion in a popular religious almanac. First issued in collected form in 1811, Hebel's stories cover a broad spectrum of human experience, with characters ranging from Napoleon and the Austrian Emperor Joseph, to common soldiers and working men and women.
Allemannische Gedichte ist ein unveranderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1873. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernahrung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitaten erhaltlich. Hansebooks verlegt diese Bucher neu und tragt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch fur die Zukunft bei."
Der Nachdruck von Hebels Werken bietet eine hochwertige Reproduktion der Originalausgabe von 1883. Diese Sammlung umfasst die bedeutendsten Texte des Autors, die durch ihre zeitlose Sprache und tiefgründigen Themen bestechen. Leser können sich auf eine authentische Lektüre freuen, die den historischen Kontext und die literarische Qualität der damaligen Zeit widerspiegelt.
Johann Peter Hebel war nicht nur Schriftsteller, der hauptsächlich durch sein “Schatzkästlein” bekannt geworden ist, sondern auch Theologe und Pädagoge. Die “Biblischen Geschichten”, gedacht als Schulbuch für den damaligen evangelischen Religionsunterricht, waren ihm ein Herzensanliegen. Aus vielen langatmigen Geschichten fertigte er gekonnt lesbare und teilweise sogar spannende Erzählungen. Sein Werk war über 30 Jahre lang das Standard-Lehrbuch an deutschen Schulen.
Johann Peter Hebel: Schatzkastlein des rheinischen Hausfreundes Erstdruck der Sammlung: Tubingen (Cotta) 1811. Die Kurzgeschichten, Anekdoten und Schwanke dieser Sammlung entstanden zwischen 1803 und 1811 und erschienen zuerst in dem von Hebel herausgegebenen Badischen Landkalender, der ab 1808 den Namen Rheinlandischer Hausfreund oder: Neuer Kalender, mit lehrreichen Nachrichten und lustigen Erzahlungen trug. Vollstandige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Johann Peter Hebel: Poetische Werke. Nach den Ausgaben letzter Hand und der Gesamtausgabe von 1834 unter Hinzuziehung der fruheren Fassungen, Munchen: Winkler, 1961. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Albert Pinkham Ryder, Siegfried und die Rheintochter. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt."
Johann Peter Hebel: Schatzkastlein des rheinischen Hausfreundes Erstdruck der Sammlung: Tubingen (Cotta) 1811. Die Kurzgeschichten, Anekdoten und Schwanke dieser Sammlung entstanden zwischen 1803 und 1811 und erschienen zuerst in dem von Hebel herausgegebenen Badischen Landkalender, der ab 1808 den Namen Rheinlandischer Hausfreund oder: Neuer Kalender, mit lehrreichen Nachrichten und lustigen Erzahlungen trug. Vollstandige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Johann Peter Hebel: Poetische Werke. Nach den Ausgaben letzter Hand und der Gesamtausgabe von 1834 unter Hinzuziehung der fruheren Fassungen, Munchen: Winkler, 1961. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Albert Pinkham Ryder, Siegfried und die Rheintochter. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt."
In den im Jahr 1803 erstmals erschienenen 'Alemannischen Gedichten' stellte Johann Peter Hebel Lebensart, Landschaft und Dialekt seiner Heimat, des Markgräflerlandes, dar. Die Gedichte erfuhren eine breite, teilweise begeisterte Zustimmung, unter anderem von Jean Paul und Goethe. Es ist der Vorstellungshorizont der einfachen Leute, der Bauern und kleinen Handwerker, der in Hebels Gedichten in alemannischer Mundart poetisiert wird: Volksglauben an Naturgeister, Spinnstuben-Erzählungen und Legenden finden sich ebenso wie Idyllen und Genrebilder. Gerade in der Mundart eröffnet sich der poetischen Sprache ein fast unbegrenztes Feld von Nuancen, Akzenten, Verfeinerungen, wie sie in der Schriftsprache nicht verfügbar sind. Der von Wilhelm Zentner herausgegebene Band bietet neben dem alemannischen Text nach der Ausgabe letzter Hand von 1820 eine hochdeutsche Übertragung der Gedichte von Richard Gäng sowie Anmerkungen und eine Einleitung.