Von der Autorin des Weltbestsellers »Das Geisterhaus«
364 Seiten
13 Lesestunden
Weit spannt sich der Bogen der 23 Geschichten der Eva Luna, die – wie das gesamte Œuvre der lsabel Allende – auf wunderbare Weise einen Wesenszug im Charakter der Autorin spiegeln: die Begeisterung für das Leben.
Gabriel García Márquez' bedeutendster Roman und einer der schönsten der Weltliteratur: Bildhaft und anekdotenreich erzählt García Márquez die hundertjährige Familiengeschichte der Buendias - eine Geschichte von Siegen und Niederlagen, hochmütigem Stolz und blinder Zerstörungswut, unbändiger Vitalität und ihrem endgültigem Untergang. Die ganze Tragödie Lateinamerikas spiegelt sich in der phantastischen Welt von Macondo.
Federico Sánchez verabschiedet sich erzählt die unwahrscheinliche politische Karriere des Ex-Kommunisten, Widerstandskämpfers, KZ-Überlebenden und Schriftstellers Jorge Semprún, der 1988 als parteiloser Kulturminister in das Kabinett des spanischen Ministerpräsidenten Felipe González berufen wurde. Entschieden im Urteil, ironisch im Tonfall berichtet Semprún von seinen Erfahrungen mit der Macht, politischen Ränkespielen und Intrigen – und dem eigenen Scheitern. Dabei entsteht nicht nur eine kritische Bestandsaufnahme der jungen spanischen Demokratie, sondern zugleich ein faszinierendes Selbstportraits des Autors: Semprún versammelt die Bruchstücke seines Lebens, lässt sein assoziatives Gedächtnis zu wichtigen Stationen der Biografie wandern und begibt sich immer wieder auf die Suche nach der absurden Komik des Lebens. Federico Sánchez verabschiedet sich ist eine faszinierende Anatomie der Macht, gewonnen aus Innenansichten der jungen spanischen Demokratie. Vor allem aber ist es Lebensbericht, Rückblick auf die exemplarische Biografie eines großen europäischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts.
Roman | Ein lebenspraller, farbenprächtiger Karibikroman der Bestseller-Autorin
392 Seiten
14 Lesestunden
Ihre Mutter hat sie Eva genannt, damit sie Lust aufs Leben habe; und weil ihr Vater, ein Indio mit gelben Augen, zum Stamm der Söhne des Mondes gehörte, heißt sie Eva Luna. Ihr Lebensweg führt sie aus dem Haus des exzentrischen Ausländers Professor Jones in die Unter- und Halbwelt einer lateinamerikanischen Hauptstadt an der Karibikküste. Turbulente Ereignisse katapultieren das junge Mädchen in ein entlegenes Nest in tropischer Stille, wo sie Frieden, bald aber auch sinnliche Unruhe erlebt. Obwohl sie sich, neben der Liebe, eigentlich nur zum Geschichtenerzählen berufen fühlt, wird sie schließlich lebhaft hineingezogen mitten in die Sphäre politischer Gewalt.
»Die drei Romane markieren Etappen meines Lebens. Das Geisterhaus war Bewältigung meiner Erinnerung. Von Liebe und Schatten nahm mir meinen Haß und meine Wut. Eva Luna ist ein fröhliches Buch.« Isabel Allende
Irene führt ein sorgenfreies Leben und sie liebt ihre Arbeit als Journalistin. Doch ihre Unbekümmertheit hat ein jähes Ende, als ihr Land unter den Schatten diktatorischer Gewalt gerät ...