Gabriel García Márquez' bedeutendster Roman und einer der schönsten der Weltliteratur: Bildhaft und anekdotenreich erzählt García Márquez die hundertjährige Familiengeschichte der Buendias - eine Geschichte von Siegen und Niederlagen, hochmütigem Stolz und blinder Zerstörungswut, unbändiger Vitalität und ihrem endgültigem Untergang. Die ganze Tragödie Lateinamerikas spiegelt sich in der phantastischen Welt von Macondo.
Federico Sánchez verabschiedet sich erzählt die unwahrscheinliche politische Karriere des Ex-Kommunisten, Widerstandskämpfers, KZ-Überlebenden und Schriftstellers Jorge Semprún, der 1988 als parteiloser Kulturminister in das Kabinett des spanischen Ministerpräsidenten Felipe González berufen wurde. Entschieden im Urteil, ironisch im Tonfall berichtet Semprún von seinen Erfahrungen mit der Macht, politischen Ränkespielen und Intrigen – und dem eigenen Scheitern. Dabei entsteht nicht nur eine kritische Bestandsaufnahme der jungen spanischen Demokratie, sondern zugleich ein faszinierendes Selbstportraits des Autors: Semprún versammelt die Bruchstücke seines Lebens, lässt sein assoziatives Gedächtnis zu wichtigen Stationen der Biografie wandern und begibt sich immer wieder auf die Suche nach der absurden Komik des Lebens. Federico Sánchez verabschiedet sich ist eine faszinierende Anatomie der Macht, gewonnen aus Innenansichten der jungen spanischen Demokratie. Vor allem aber ist es Lebensbericht, Rückblick auf die exemplarische Biografie eines großen europäischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts.
Elle s'appelle Eva, qui signifie vie, car sa mère souhaitait qu'elle en profite pleinement. Eva Luna est née d'un Indien des Fils de la Lune, après une rencontre dramatique. Enfant rebelle et fascinée, écoutant des feuilletons radiophoniques, elle possède le talent d'inventer des histoires incroyables, drôles et tragiques, ce qui lui permettra de s'élever au-dessus de la misère et de l'anonymat. Son parcours croise celui de personnages hauts en couleur : sa marraine, qui donne naissance à un monstre à deux têtes ; sa grand-mère Elvira, sauvée d'une inondation dans son cercueil ; la Madame, une maquerelle influente, et Mimi, un travesti devenu star de la télévision. Elle rencontre aussi Huberto Naranjo, un enfant des rues, et des membres de sa famille, aubergistes dans un village montagnard. D'autres figures marquantes incluent un dictateur, un tortionnaire, un commerçant au cœur tendre, sa femme Zulema, un journaliste épicurien, et un ministre dans une situation absurde. Au milieu de ces rencontres, Eva découvre Rolf, l'homme de sa vie, lui rappelant que certaines histoires peuvent bien se terminer.
Isabel Allende, geboren 1942 in Lima, ist eine der weltweit beliebtesten Autorinnen. Ihre Bücher haben sich millionenfach verkauft und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt worden. 2018 wurde sie – und damit erstmals jemand aus der spanischsprachigen Welt – für ihr Lebenswerk mit der National Book Award Medal for Distinguished Contribution to American Letters ausgezeichnet. Isabel Allendes gesamtes Werk ist im Suhrkamp Verlag erschienen.
Dagmar Ploetz, geboren 1946 in Herrsching am Ammersee, wuchs in Argentinien auf. Später studierte sie Germanistik und Romanistik in München. Sie war zunächst als Lektorin und freie Journalistin tätig, seit 1984 arbeitet sie hauptberuflich als freie Übersetzerin für spanischsprachige Literatur.