Ray Charles
What I say
Charles Willeford war ein bemerkenswert guter, talentierter und produktiver Schriftsteller, dessen vielfältige Karriere von Lyrik über Kriminalliteratur bis hin zu Literaturkritik reichte. Seine Kriminalromane zeichnen sich durch eine knappe Erzökonomie und einen bewundernswerten Mangel an Sentimentalität aus. Willefords Stil erwies sich als besonders geeignet für die raue Realität der Kriminalwelt und bot den Lesern eine einzigartige Perspektive auf seine Charaktere und deren Umgebungen. Seine Beherrschung von Atmosphäre und Charakterpsychologie macht ihn zu einem unverzichtbaren Autor für Spannungsfans.







What I say
Durchgesehene Neuausgabe, aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt, bearbeitet von Jochen Stremmel; im Anhang: Charles Willefords Cockfighter-Tagebuch in deutscher Erstübersetzung von Jochen Stremmel, mit einem Vorwort von James Lee Burke.
Richard Hudson, ein begnadeter Gebrauchtwagenverkäufer, kennt die Schwachstellen der Männer und Frauen wie ein Zuhälter. Seine Anpreisungen rechtfertigt er mit einer höchst perversen Logik, bis auch er erkennt, dass er sein Leben mit der sinnlosen Jagd nach Geld vergeudet. Er muss sich an etwas Kreativem versuchen – einem ehrgeizigen und risikoreichen Filmprojekt. Doch Kräfte, die sich seiner Kontrolle entziehen, machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Der wütende und gedemütigte Gebrauchtwagenverkäufer trinkt sich daraufhin durch die Unterwelt von Los Angeles und nimmt monströse Rache an allen, die ihm in die Quere gekommen sind. Im Zentrum von Willefords Roman steht die Erfolgsethik des amerikanischen Traums, wonach alle, die im Sinne des Hyperkommerz nicht konkurrenzfähig sind, gnadenlos ausgestoßen werden. Kreativität bleibt auf der Strecke; Kultur versackt in einer grausam ver zerrten Masse.
Hoke Moseley leidet unter Übergewicht, den Unterhaltsforderungen seiner Exfrau, den Macken seiner Töchter und sexuellem Notstand. In dieser prekären Lage erhält der Cop aus Miami einen Undercover-Auftrag: Er soll herausfinden, weshalb in den Sümpfen Südfloridas illegale Einwanderer aus Haiti verschwinden. Moseley gibt Gebiss, Dienstwaffe und Polizeimarke ab, tarnt sich als Landarbeiter und dringt in eine Welt ein, in der nur überleben kann, wer brutaler ist als zwei Killer ohne Gewissen. »Hoke Moseley ist in seiner ganzen Einfalt, Intelligenz, Naivität, Klugheit, seinem Sentiment und seiner Eiseskälte eine der großen, faszinierenden Figuren der amerikanischen Literatur.« Thomas Wörtche, kaliber 38 »Vorbildliche Neuausgaben.« Die Welt
Hoke Moseley kämpft mit persönlichen und beruflichen Herausforderungen und sucht Zuflucht auf Singer Island, entschlossen, seinem chaotischen Leben als Mordermittler in Miami zu entkommen. Doch ein gewalttätiger Raubüberfall, inszeniert von dem Berufskriminellen Troy Louden, zieht Hoke zurück in das Geschehen. Gemeinsam mit einer bunten Truppe führt Loudens Plan zu unerwartetem Blutvergießen, was Hoke zwingt, sich den Realitäten seines Jobs und der Dunkelheit seiner Umgebung zu stellen. Diese fesselnde Erzählung erforscht die Themen Pflicht, Flucht und die Komplexität menschlicher Beziehungen in einer von Verbrechen geprägten Welt.
Merita war eine Göttin der Liebe, ein Luder, heilig und profan zugleich. Eine exotische Königin von goldbrauner Farbe, verführerisch wie ein Espresso macchiato aus edelsten Arabica Bohnen. Doch wer war ihr weißer Begleiter, der mit ihr im Anderson Hotel in Harlem eincheckte? War es wirklich Reverend Deuteronomy Springer? Der Pfarrer aus Jacksonville, Florida, der eigenartige Messen zelebrierte, sich in der Bürgerrechtsbewegung engagierte und seine schwarze Gemeinde zum Busboykott aufgerufen hatte? Wie auch immer, an der Rezeption trug sich Meritas Begleiter als William Johnson ein, und das wiederum war wohl eher eine Erfindung des erfolglosen Schriftstellers Sam Springer aus Miami. Aber Merita war keine Erfindung. Ihr war egal, wer er war, sie wollte ihn wirklich ... Charles Willefords brillante Pulp-Noir-Groteske erinnert an Klassiker wie ELMER GANTRY oder DIE NACHT DES JÄGERS. Es ist die unglaubliche Geschichte eines ungläubigen Predigers, erzählt von einem unverwechselbaren Giganten
Der erste Roman um Sergeant Hoke Moseley, einem Cop aus Miami "mit schlecht sitzendem Gebiß, billigen Freizeitanzügen, abgenudelter Kreditkarte und allzu freidenkerischen Auffassungen seines Berufs". Der Bestseller "Miami Blues" wurde 1990 von George Armitage verfilmt - mit Alec Baldwin, Fred Ward, Jennifer Jason Leigh, Nora Dunn, Charles Napier, Buddy Joe Hooker, José Perez, Georgie Cranford, Edward Saxon, Obba Babatunde u.a.
Der zweite Hoke-Moseley-Fall
Hokes jüngster Fall ist ein Drogentoter aus einer der feineren Gegenden Miamis, dessen schöne Stiefmutter einige von Hokes Problemen lösen könnte. Seine minderjährigen Töchter stehen eines Abends bei ihm vor der Tür und wollen bei ihm wohnen. Seine Kollegin ist schwanger und von ihrem Vater aus dem Haus geworfen worden. Und sein Chef, der ihm 50 ungelöste Mordfälle auf den Tisch gelegt hat, verlangt von ihm, daß er seinen Wohnsitz nach Miami verlegt.
Einbruch, Diebstahl, Brandstiftung: Dem selbstgefälligen Kunstkritiker James Figueras ist schier jedes Mittel recht, um seinen Namen als Koryphäe des Kunstbetriebes verewigen zu können. Als ihm der amerikanische Kunstsammler Cassidy ein Interview mit dem verschollenen, weltberühmten französischen Künstler Jacques Debierue in Aussicht stellt, der plötzlich im sumpfigen Süden Floridas wieder aufgetaucht sein soll, kann er der Versuchung nicht widerstehen. Als Gegenleistung will Cassidy ein Gemälde von Debierue für seine Sammlung, und James Figueras soll es für ihn stehlen…und wenn er dafür über Leichen gehenmuss!
Autobiographie. ( american crime scene). 1 Abb. 158 S.
'No one writes a better crime novel than Charles Willeford' Elmore Leonard
Richard Hudson, woman chaser and used car salesman, has a pimp's awareness of the ways women (and men) are most vulnerable. One day Richard decides to make an ambitious film, which turns into a fiasco. Enraged, he exacts revenge on all who have crossed him.
Art student Ralph Tone is working in Miami as a bellboy. He meets Hollywood hopeful Maria Duigan and falls head over heels for the ambitious beauty. As Ralph fuels his obsession by booze, pills, and lack of sleep, they both quickly become entangled with sleazy pornographer Donald McKay. Charles Willeford's MADE IN MIAMI was originally released to the unsuspecting masses in 1958 under the title LUST IS A WOMAN by a publisher incapable of spelling the author's name correctly on the cover. Written in white heat by "the unlikely father of Miami crime fiction" (Atlantic Monthly) to match the requirements of the market, the book remains a textbook example of lurid 1950s pulp fiction. It was also a springboard to the author's later masterpieces MIAMI BLUES and SIDESWIPE.
"She was leaning against the door. Her smile was a sickly twisted grimace; the sort a prisoner gives a judge when he's asked if he has anything to say before he's sentenced." Russell Haxby is a ruthless used car salesman obsessed with manipulating and cavorting with married women. In this classic of hard-boiled fiction, Charles Willeford crafts a wry, sardonic tale of hypocrisy, intrigue and lust set in San Francisco in the early fifties. In High Priest of California every sentence masks innuendo, every detail hides a clue, and every used car sale is as outrageous as every seduction. First published 1953.
Set against the backdrop of Miami's vibrant yet dangerous atmosphere, this story follows four ordinary men residing in a singles apartment complex. As they navigate life, they quickly discover that the city's allure comes with various challenges and dangers, revealing the darker side of their seemingly mundane lives. The narrative intertwines friendship, survival, and the unique heat of Miami, showcasing the complexities of urban living.