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Joseph O’Neill

    23. Februar 1964

    Joseph O'Neill ist bekannt für seine scharfsinnige Auseinandersetzung mit dem modernen Leben, wobei er sich oft Themen wie Entfremdung, Identität und der Suche nach Sinn in vielfältigen kulturellen Landschaften widmet. Seine Prosa zeichnet sich durch einen hochentwickelten Sprachgebrauch, scharfe Beobachtungsgabe und einen Ton aus, der Melancholie mit Witz verbindet. O'Neill nähert sich seinem Handwerk mit literarischer Präzision, die den Leser in das komplexe psychologische Terrain seiner Charaktere zieht. Seine Werke bieten tiefgründige Betrachtungen über die menschliche Verfassung und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

    Joseph O’Neill
    Land under England
    Guter Ärger
    Niederland
    Der Hund
    Godwin
    • Godwin

      • 432 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Ein mitreißender Roman über unsere globalisierte Welt – am Beispiel der milliardenschweren Fußballindustrie Mark Wolfe ist im Job gerade wegen «Überarbeitung» in den Urlaub geschickt worden, als sein Bruder, ein windiger Geschäftemacher, ihn um Hilfe bittet. Er hat ein Video zugespielt bekommen: ein Ballplatz. Rote Erde. Ein Junge, der Fußball spielt wie ein Gott. Die Welt des Fußballs, sagt Geoff, ist gefährlich, aber dieser Junge ist Millionen wert. Man muss ihn nur finden. Bald schon steigt Geoff frustriert aus dem Geschäft aus. Doch Mark findet heraus, dass das Video aus Benin stammt. Und er beschließt, mit einem halbseidenen Franzosen, der den Markt der Jungtalente aus Afrika kennt, sich auf die Suche nach dem Jungen zu machen. Als der Franzose ihn übers Ohr haut und alleine fliegt, kehrt Mark zurück in den Job, wo es auch Drama genug gibt. Doch eines Abends steht der Franzose vor seiner Tür. Er hat den Jungen gefunden. Er war nicht der Erste. Und er erzählt Mark eine ungeheuerliche Geschichte. «O'Neill ist ein kosmopolitischer, kenntnisreicher Berichterstatter aus den Untiefen unserer Gegenwart.» Süddeutsche Zeitung

      Godwin
      3,6
    • Der Hund

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Im Jahr 2007, kurz vor der internationalen Finanzkrise, trifft ein unglücklicher New Yorker Anwalt einen alten Studienfreund und nimmt dessen Angebot an, das Familienvermögen eines libanesischen Clans in Dubai zu verwalten. Er erhofft sich einen Neuanfang in der modernen Stadt, doch bald findet er sich in einem luxuriösen Wohnturm für Expatriates wieder, wo die dubiosen Finanzgeschäfte seiner Auftraggeber nicht zu bewältigen sind. Die Erkenntnis, dass er möglicherweise eine Hölle gegen eine andere eingetauscht hat, wird ihm schmerzlich bewusst. Während die Krise um ihn herum an Intensität gewinnt, sitzt er allein mit seinen Gedanken. Der Roman thematisiert den Konflikt zwischen den moralischen Kategorien des modernen Kapitalismus und den Herausforderungen des Alltagslebens. Der Protagonist, ein Mann mit bemerkenswerten Fähigkeiten, kämpft um sein Glück, lügt und betrügt, scheitert aber letztlich an der Welt, die ihn umgibt. O'Neills Werk, das von der Kritik als Beispiel für eine neue, globale Literatur gefeiert wird, bietet eine eindringliche Analyse der inneren Zerrissenheit und der Demontage eines gewöhnlichen Zeitgenossen.

      Der Hund
      3,3
    • «A wonderful book!» Barack Obama Inmitten der Hysterie nach dem 11. September sucht der holländische Bankier Hans van den Broek nach einem neuen Leben in einer erschütterten Stadt. Er ist einsam, lebt verlassen von Frau und Kind unter den exzentrischen Gestalten im legendären Chelsea Hotel. Doch dann lernt er Chuck Ramkissoon kennen, einen dunkelhäutigen Westinder. Chuck ist einer der wenigen, die den amerikanischen Traum noch ungebrochen träumen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Mit ihm macht Hans sich auf, ein ihm gänzlich unbekanntes New York zu entdecken, und eine ungewöhnliche Freundschaft beginnt. Ein begeisternder und weiser Roman über New York, die Stadt, die eine Welt umfasst. «Klug und eindringlich ... ein brillanter Roman.» Die Zeit

      Niederland
      3,5
    • Guter Ärger

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein einsamer Hochzeitsgast unterhält sich mit einer Gans; zwei Dichter streiten, ob sie sich an einer gereimten "Gnade für Edward Snowden"-Petition beteiligen sollen; ein ängstlicher Ehemann überlässt es seiner Frau, einen Einbrecher zu stellen; ein anderer findet niemanden, der ihm ein Leumundszeugnis zur Miete einer Wohnung ausstellen will. Von bürgerlichen Gesichtshaarmoden bis zu elterlichem Schlafentzug - in diesen dezidiert zeitgemäßen Storys richtet Joseph O'Neill einen scharfen Blick auf unsere Lebensweise im frühen 21. Jahrhundert. Schwankende Stimmungslagen und Denkungsarten stellen die Trivialität, die unterdrückte Gewalt und die bisweilen überraschende Schönheit unseres Lebens zur Schau. Diese brillanten Storys sind voll jäher Volten und schneidendem Witz. Sie transportieren eine anhaltende Verblüffung darüber, dass es uns in der westlichen Welt noch immer so unverdientermaßen gut geht.

      Guter Ärger
      2,5
    • While searching for his missing father, Anthony Julian embarks on a terrifying journey into the Earth's interior. There he discovers a subterranean world, where descendants of the Roman Army suffer under a totalitarian regime in which individualism is completely obliterated by telepathic means. Refusing to join this rigidly controlled society, Anthony must fight to save his father and find a route to the surface -- or perish

      Land under England
      3,1