Hier setzt sich Fritz Perls selbst auf den „Heißen Stuhl“ und schreibt hin, „was immer auch aufsteigt und geschrieben werden möchte“. Teilweise in Gedichtform, spielerisch, mit allen persönlichen Eigenheiten, manchmal auch theoretisierend läßt dieses Buch in einem lebendigen Mosaik von Erinnerungen und Reflektionen den Menschen Fritz Perls sichtbar werden. Außerdem beschreibt und diskutiert Perls überzeugend die Entstehung und fortgesetzte Entwicklung der Gestalttherapie. . Es drückt den Geist der Gestalttherapie aus, die Eigenschaften von Lebendigkeit und Neuheit, von Nichtvorhersagbarkeit und Direktheit, von Humor und Spielerischem - jene charakteristischen Eigenschaften der Gestalttherapie, ohne die sie ein leeres Gebäude wäre und ihre Techniken bloße Manipulation blieben. („Psychologie heute“)
Fritz Perls Bücher
Fritz Perls war ein Mitbegründer der Gestalttherapie, eines psychotherapeutischen Ansatzes, der die gesteigerte Wahrnehmung von Empfindungen, Wahrnehmungen und Emotionen im gegenwärtigen Moment betont. Seine Methode hebt die Bedeutung von Beziehungen und Kontakt zwischen dem Selbst, seiner Umwelt und anderen hervor. Perls entwickelte diese Therapieform Mitte des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeit unterscheidet sich von der Gestaltpsychologie, auch wenn sie einige Grundprinzipien teilt.







Gestalt-Therapie in Aktion
- 292 Seiten
- 11 Lesestunden
Das Buch ist eine Sammlung von Transkripten dreier Workshops, die 1968 im berühmten Esalen-Institut stattfanden. Es ist ein grundlegendes Zeugnis dafür, wie die Gestalttherapie von ihrem Begründer praktiziert wurde. Perls demonstriert lebhaft, was Gestalt bedeutet: das Ganze menschlichen Erlebens, das wir im Rahmen der Therapie wieder einbeziehen wollen, einschließlich aller Gedanken, Wahrnehmungen und Emotionen, die wir zuvor von uns getrennt haben. Der erste Teil des Buches enthält vier Vorträge, in denen Perls die grundlegenden Ideen klar und einfach erklärt, die seiner Meinung nach die Philosophie und Methodologie der Gestalttherapie bilden. Es folgen Aufzeichnungen eines Seminars zum Thema Träume. Perls' Hauptanliegen ist es hier nicht, den Traum zu analysieren, sondern ihn erneut zu erleben. Der letzte Teil dokumentiert mehrere aufeinanderfolgende Einzelsitzungen mit einer Person sowie Gruppentreffen. Hier versucht Perls, weitere Aspekte der Gestalttherapie einzufangen, die in den vorherigen Teilen nicht so deutlich werden.
Die amerikanische Originalausgabe dieses Werkes erschien 1951 in einem Band, die deutsche Übersetzung in zwei Bänden unter den Titen "Gestalt-Therapie. Lebensfreunde und Persönlichkeitsentfaltung" (TB-Ausgabe: Gestalttherapie. Grundlagen) und "Gestalt-Therapie. Wiederbelebung des Selbst" (TB-Ausgabe: Gestalttherapie. Praxis).
Was in der Gestalttherapie heilend wirkt, sind neue Erfahrungen, nicht einfach neue Erklärungen. Nach dieser Einsicht hat Fritz Perls, einer der Begründer der Gestalttherapie, gearbeitet und das spiegeln die Vorträge und Demonstrationen in diesem Buch: Erlebnis und erfahrungsbezogen, verwurzelt im Hier und Jetzt der therapeutischen Situation finden die Begegnungen statt, die Bewegung auslösen und Heilungsprozesse in Gang setzen. Die zweite Ausgabe ist um einen Anhang erweitert, in dem Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa die Arbeitsweise der Gestalttherapie erläutern.
Grundlagen der Gestalt-Therapie
- 231 Seiten
- 9 Lesestunden
Das Buch führt im ersten Teil in lebendiger und einfacher Sprache in Grundbegriffe der Gestalttherapie ein; im zweiten Teil stehen Transskripte von Gestalttherapie-Sitzungen, die als Einführung in bestimmte Schwerpunkte gestalttherapeutischer Arbeit zu verstehen sind. »Gestalt ist keine Technik, kein therapeutisches Schnellverfahren, sondern ein ernster Weg, sich selbst zu finden und zu wachsen. Wachstum aber ist ein Prozeß, der Zeit braucht.«
Das Buch ist ein grundlegender Text, der die Theorie und Praxis der Gestalttherapie vorstellt, eines bedeutenden psychotherapeutischen Ansatzes, der in der Mitte des 20. Jahrhunderts entstand. Frederick Perls, der Begründer, entwickelte es als Ergebnis seines lebenslangen Bestrebens, ein neues psychotherapeutisches Modell zu schaffen, das konsequent auf ganzheitlichen und organischen Prinzipien basiert und somit eine Alternative zur orthodoxen psychoanalytischen Doktrin oder mechanistischen Verhaltenstradition darstellt. Obwohl die ursprünglichen Ideen von Frederick Perls stammen, ist das Buch das Ergebnis der kreativen Zusammenarbeit dreier Autoren: Paul Goodman, der das Material weiterentwickelte, und Ralph Hefferline, der es praktisch anwandte. Diese Veröffentlichung zählt zu den „klassischen“ Werken der Psychotherapie. Sie bietet eine grundlegende Erklärung für einen neuen psychotherapeutischen Ansatz, ist jedoch kein „leichtes“ Lesen. Insbesondere für Leser, die sich noch nicht mit der Grundtheorie der Gestalttherapie vertraut gemacht haben, kann es anfangs herausfordernd sein. Es ist jedoch ein grundlegendes Werk für ernsthafte Studierende, die bereit sind, es langsam und geduldig zu lesen und zu studieren.
Das Ich, der Hunger und die Aggression
- 303 Seiten
- 11 Lesestunden
Dies ist das früheste Werk des Begründers der Gestalttherapie, in dem sich der Übergang von der orthodoxen Psychoanalyse zum gestalttherapeutischen Ansatz abzeichnet. »Die Psychoanalyse hebt die Bedeutung des Unbewußten und des Geschlechtstriebs, der Vergangenheit und der Kausalität, der freien Assoziation, der Übertragung und der Verdrängung hervor; aber sie unterschätzt und vernachlässigt die Funktion des Ichs und des Hungertriebes, der Gegenwart und der Zielgerichtetheit, der Konzentration, der spontanen Reaktion und der Neubesinnung.«
Das Vermächtnis der Gestalttherapie
- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
Ego, Hunger and Aggression;
- 284 Seiten
- 10 Lesestunden





