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Wolfgang Georg Fischer

    24. Oktober 1933 – 23. September 2021

    Wolfgang Georg Fischer war ein angesehener Kunsthistoriker und ein bemerkenswerter Belletristikautor. Seine Expertise lag im klassischen Wiener Modernismus, mit besonderem Schwerpunkt auf Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Gustav Klimt. Fischers kritische Beiträge prägten maßgeblich das Verständnis dieser Künstler, wie seine umfangreichen Publikationen und die Kuratierung ihrer Werke belegen. Sein Debütroman erhielt bedeutende literarische Anerkennung und etablierte ihn als fesselnde Stimme in der zeitgenössischen Fiktion.

    Tausendjährige Dinge oder In der Ostmark
    Mathematik für die Berufsreifeprüfung
    Wohnungen
    Möblierte Zimmer
    Egon Schiele
    Schiele
    • Der dritte Band der literarisierten Erinnerungen Wolfgang Georg Fischers führt die Leser als erstes mit viel Ironie in das Exil der Familie nach Slowenien. Nach der Rückkehr mit seiner Mutter nach Wien beschreibt der Autor seine Volksschulzeit im Wiener Arbeiterbezirk Favoriten, dem Wohnbezirk seines nichtjüdischen Großvaters. Nationalsozialistische Lehrer werden ebenso geschildert wie Erlebnisse im Salzkammergut, wo sich die Familie Goebbels in der arisierten Roth-Villa einquartierte. Der jüdische Vater des Autors flüchtete nach England. Seine Scheinscheidung und Wiederverheiratung wie eine Beschreibung seiner Internierung und das Schicksal einiger Familienmitglieder sind weitere Themen. Das Buch endet mit Reflexionen zur Sprache im Exil.

      Tausendjährige Dinge oder In der Ostmark2023
    • Egon Schiele

      • 200 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Bild-Text-Einführung in die zentralen Werkgruppen des österreichischen Malers: Perspektive, Frauenbildnisse, Menschenbild, Selbstporträt, Landschaft und Stadtlandschaft

      Egon Schiele1994
      4,2