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Feliu Formosa

    Diaris complets
    Die Verwirrungen des Zöglings Törless
    Kein Hundeleben für Bartholomé
    Die Tagebücher
    • Die Tagebücher

      • 558 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Die Tagebücher. Kein Autor hat sein Leben über Tagebücher und Briefe so radikal in Literatur verwandelt wie Franz Kafka. Sie werden deshalb mit Recht zum Zentrum seines literarischen Werkes gerechnet. Dies ist die erste vollständige noch von Kafkas Freund Max Brod herausgebende Edition. „Noch genauer als die Briefe und Dokumente der Freunde geben Kafkas Tagebücher Auskunft über seine Persönlichkeit, einige Wendepunkte seines Lebens und die Vorstufen seiner Werke“ (Kindlers Neues Literatur-Lexikon). „Meine Ohrmuschel fühlte sich frisch, rauh, kühl, saftig an wie ein Blatt“ (Mai, 1910). „Zu einer freien Aussprache mit Bekannten konnte ich früher deshalb nicht kommen, weil mich unbewußt das Vorhandensein sexueller Wünsche hinderte, jetzt hindert mich ihr bewußter Mangel“ (Dezember, 1911).

      Die Tagebücher
      4,4
    • Ein verkrüppelter Junge findet seinen Platz im Leben: Bartolomé ist klein gewachsen wie ein Zwerg, seine Füsse sind verkrüppelt und am liebsten bewegt er sich auf allen Vieren fort. "Wie ein Hund!", sagen die Eltern und verbieten es ihm. Als sie nach Madrid ziehen, wird der missgestaltete Sohn ängstlich versteckt. Doch mit Hilfe seiner Geschwister kann Bartolomé lesen und schreiben lernen, denn er hat einen klugen Kopf. Durch einen Zufall erblickt ihn die Infantin, als er sich auf allen Vieren bewegt. Sie ist von dem "Menschenhündchen" begeistert und lässt ihn an den Hof holen. Bartolomé muss lernen, sich wie ein Hündchen zu benehmen, er wird geschminkt und entsprechend gekleidet. Schon bald wird ihm seine Rolle zur Qual, umso mehr, als ein anderes "Spielzeug" der Infantin, ein Zwerg, ihm das Leben schwer macht und sogar versucht, ihn umzubringen. Doch Bartolomé findet auch Freunde am Hof, der Geselle des Malers, der seine Schminke immer wieder erneuern muss und schliesslich sogar Velazquez selber. Ihnen verdankt er es, dass sein grösster Wunsch in Erfüllung geht: Er darf die verhasste Rolle des Hündchens aufgeben und Maler werden, in der Werkstatt des Meisters. Ab 10 Jahren, ausgezeichnet, Irene Beglinger-Flückiger

      Kein Hundeleben für Bartholomé
      3,5
    • In einem Militärinternat in der österreichischen Provinz wird ein Schüler erpresst, gedemütigt und gequält. Der junge Törleß beteiligt sich an diesem sadistischen Spiel seiner Kameraden, fasziniert von der Macht, die er auf Schwächere auszuüben vermag. Seine 'Verwirrungen' beschreiben einen schmerzhaft durchlebten Prozess der Entwicklung und Erkenntnis: die Pubertät. Wohl kein Werk der Literatur hat diese so schmerzlich-intensiv geschildert wie Robert Musils Roman.

      Die Verwirrungen des Zöglings Törless
      3,8