Diaris complets
- 704 Seiten
- 25 Lesestunden




Ein verkrüppelter Junge findet seinen Platz im Leben: Bartolomé ist klein gewachsen wie ein Zwerg, seine Füsse sind verkrüppelt und am liebsten bewegt er sich auf allen Vieren fort. "Wie ein Hund!", sagen die Eltern und verbieten es ihm. Als sie nach Madrid ziehen, wird der missgestaltete Sohn ängstlich versteckt. Doch mit Hilfe seiner Geschwister kann Bartolomé lesen und schreiben lernen, denn er hat einen klugen Kopf. Durch einen Zufall erblickt ihn die Infantin, als er sich auf allen Vieren bewegt. Sie ist von dem "Menschenhündchen" begeistert und lässt ihn an den Hof holen. Bartolomé muss lernen, sich wie ein Hündchen zu benehmen, er wird geschminkt und entsprechend gekleidet. Schon bald wird ihm seine Rolle zur Qual, umso mehr, als ein anderes "Spielzeug" der Infantin, ein Zwerg, ihm das Leben schwer macht und sogar versucht, ihn umzubringen. Doch Bartolomé findet auch Freunde am Hof, der Geselle des Malers, der seine Schminke immer wieder erneuern muss und schliesslich sogar Velazquez selber. Ihnen verdankt er es, dass sein grösster Wunsch in Erfüllung geht: Er darf die verhasste Rolle des Hündchens aufgeben und Maler werden, in der Werkstatt des Meisters. Ab 10 Jahren, ausgezeichnet, Irene Beglinger-Flückiger
Die oft gelobte Kühnheit Musilscher Psychologie zeichnet shon dies erste Werk aus. Es ist die ungewöhnliche, subtile Pubertätsstudie, in der Musil seine Erfahrungen als Kadett einer k. u. k. österreichischen Militärerziehungsanstalt auswertete. Eine scharfsichtig genaue, glasklare Interpretation jugendlichen Wachstums, die zugleich das Bild kommender Diktatur und der Vergewaltigung des einzelnen durch das System visionär vorzeichnet.
Este volumen invita al lector a conocer el lado más íntimo del padre de la literatura del siglo XX a través de sus diarios, legajos y cuadernos de viaje, editados por orden cronológico y respetando fielmente los manuscritos originales del escritor checo, sin las supresiones y censuras de Max Brod. Estas páginas ofrecen una panorámica de la vida de Kafka, sus paseos por Praga, sus sueños, sus sentimientos hacia el padre idolatrado y la mujer con la que no lograba casarse, su contienda personal con la culpa y la percepción de sí mismo como un paria, en una rendición de cuentas de una intensidad casi insoportable. «El mundo de Kafka es, en verdad, un universo indecible donde el hombre se da el lujo torturante de pescar en una bañera, sabiendo que no saldrá nada» - Albert Camus «Hay dos escritores que fueron esenciales en mis comienzos. Uno de ellos es Kafka» - Ian McEwan