Hàng versucht, als Arbeiterin in einer Fabrik in der Sowjetunion ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Im Zug nach Moskau wird sie an das Bett ihres kranken Onkels gerufen, was ihr die Gelegenheit bietet, in eine schmerzhafte Vergangenheit einzutauchen. Onkel Chinh, ein eifriger Mitglied der Kommunistischen Partei, war einer der leidenschaftlichen Diener der Agrarreform in Vietnam. Hàngs Mutter, aus brüderlicher Pietät und aus Respekt vor den Traditionen, hat nie gewagt, sich ihrem Bruder zu widersetzen. Nicht einmal, als er ihren Ehemann, einen Lehrer, zwang, das Dorf zu verlassen, und die Klasse seiner Familie verachtete, die er als „tödliche Feinde der Landbevölkerung“ betrachtete. Gezwungen, sich in Hanoi niederzulassen und ihre Tochter allein großzuziehen, wird sie diejenige sein, die Chinh unterstützt, der mit seinem mageren Gehalt als Beamter nicht in der Lage ist, seine Kinder zu ernähren. In diesem Jugendbuch hinterfragt Duong Thu Huong durch ein familiäres Drama eine kollektive Tragödie und beleuchtet bereits den marxistischen Traum... den aller Blindheit.
Phan Huy Duong Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Memories of a Pure Spring
- 352 Seiten
- 13 Lesestunden
Gifted with extraordinary vitality and talent, Suong, with her crystal voice, ardently loves the musician Hung. Stubborn and naive, she offers no forgiveness, no morality, and harbors no regrets despite the misunderstanding and cynicism that arise with peace in Vietnam. This love story, woven from memories and nourished by the lyricism of childhood voices and scents, leaves us dazzled by such enthusiasm in the face of mediocrity, and by this intact energy in the face of the painful decline and despair experienced by her lover Hung, the true hero of the book, who can no longer find harmony with himself and his art.