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Ngũgĩ wa Thiong'o

    5. Jänner 1938
    Ngũgĩ wa Thiong'o
    Im Haus des Hüters
    Afrika sichtbar machen!
    Kaltgestellt
    Der Fluß dazwischen
    Herr der Krähen
    Dekolonisierung des Denkens
    • Dekolonisierung des Denkens

      Essays über afrikanische Sprachen in der Literatur

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Sein literarisches Werk macht den kenianischen Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Ngugi wa Thiong’o [Autor u.a. von ›Herr der Krähen‹, ›Der gekreuzigte Teufel‹ oder ›Träume in Zeiten des Krieges‹] seit vielen Jahren zu einem Kandidaten für den Literaturnobelpreis. In seiner Essay-Sammlung Dekolonisierung des Denkens analysiert er die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und damit auch der Zerstörung von Kulturen. Als das Ende der kolonialen Herrschaft erkämpft war, bestand die europäische kulturelle Dominanz fort. Europas Sprachen, sein Denken, sein Blick auf Geschichte und Gegenwart beeinflussen das afrikanische Selbstverständnis bis heute. Durch die Essays von Ngugi wa Thiong’o wird deutlich, dass die afrikanischen Sprachen ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen sind. Denn die Sprache bildet den Grundstein für die Vermittlung von Kultur und Geschichte. Die nun erstmals auf Deutsch vorliegende Essaysammlung wird durch aktuelle Beiträge afrikanischer Autor*innen und Wissenschaftler*innen ergänzt, die sich mit der Bedeutung auseinandersetzen, die Ngugi wa Thiong’os Thesen in ihrer Heimat erlangt haben: Boubacar Boris Diop (Senegal), Achille Mbembe (Kamerun), Petina Gappah (Simbabwe), Sonwabiso Ngcowa (Südafrika) und Mukoma wa Ngugi, einem Sohn Ngugi wa Thiong’os. Quelle: Klappentext

      Dekolonisierung des Denkens
      4,6
    • Herr der Krähen

      • 944 Seiten
      • 34 Lesestunden

      Der kenianische Schriftsteller Ngugi wa Thiongo zählt zu den wichtigsten Erzählern Afrikas. Sein Roman ›Herr der Krähen‹ ist der Afrikaroman des 21. Jahrhunderts, eine sehr amüsante Satire auf den Prototypen des afrikanischen Despoten. In Aburiria soll das »Marching to Heaven« entstehen, ein gigantisches Bauwerk, das Himmel und Erde verbindet. Der Herrscher von Aburiria will sich damit ein monumentales Denkmal setzen. Besonders seine Minister Machokali und Sikiokuu wollen vom Ruhm profitieren und buckeln darum umso ergebener. Als der Herrscher in die USA reist, um bei der Global Bank Geld für den Bau zu leihen, wird er von einer mysteriösen Krankheit überrascht, er bläht sich wie ein Ballon auf und hängt seither unter der Zimmerdecke. Kein Arzt kann ihm helfen, nur der ›Herr der Krähen‹, der über Zauberkräfte verfügt und als Heiler und Wahrsager zu Ruhm gelangt.

      Herr der Krähen
      4,3
    • Der Fluß dazwischen

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ngugis Roman erzählt vom Leben im kenianischen Hochland zu jener Zeit, als die weiße Eroberung erst ein bedrohlicher Schatten war. Waiyaki wächst in der traditionellen Dorfgemeinschaft der Gikuyu auf und wird von seinem Vater als spiritueller Führer und Erneuerer seines Volkes eingeweiht. Er besucht eine christliche Missionsschule, aber als er sich in ein Mädchen aus dem christianisierten Nachbardorf verliebt, kommt es zum tragischen, auswegslosen Konflikt. Waiyaki, der sich nicht bekehren lässt, andererseits zum Besten seines Volkes das Wissen der Weißen in einer unabhängigen Giyuku-Schule vermittelt, steht dazwischen: ein Opfer der Zerrissenheit, die bis heute das moderne Afrika zeichnet. »Ein Roman, der an die Schönheit und Einfachheit alter Volkssagen heranreicht.« The Guardian

      Der Fluß dazwischen
      4,0
    • Im Haus des Hüters

      Jugendjahre

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      ›Im Haus des Hüters‹ ist nach ›Träume in Zeiten des Krieges‹ der zweite Band der Lebenserinnerungen des kenianischen Schriftstellers Ngugi wa Thiong’o: ein einzigartiges Dokument der gesellschaftlichen Umbrüche in Kenia gegen Ende der britischen Kolonialzeit. Es herrscht Ausnahmezustand in Kenia, der bewaffnete Aufstand der Mau-Mau-Bewegung für die Unabhängigkeit des Landes ist 1955 auf dem Höhepunkt. Für den sechzehnjährigen Ngugi wa Thiong’o wird seine Schule zum Refugium, das die Grausamkeiten des Krieges fernhält. Als er in den Ferien erstmals nach Hause zurückkehrt, findet er sein Dorf zerstört vor. Die politische Wirklichkeit bricht mit unbarmherziger Härte auch in seine Welt ein. Mit suggestiver Kraft beschreibt Ngugi wa Thiong’o einen Heranwachsenden auf der Suche nach seinem Platz in der Welt.

      Im Haus des Hüters
      3,9
    • In diesem dritten Band seiner Erinnerungen fokussiert Ngũgĩ wa Thiong’o auf seine Studienzeit zwischen 1959 und 1964, die für ihn und das damalige Ostafrika prägend war. Im Makerere University College, der einzigen Bildungseinrichtung ihrer Art in der Region, spiegeln sich die tiefgreifenden Veränderungen des Kontinents wider: Der Rückzug der Kolonialmächte und die Unabhängigkeit der meisten Kolonien. Ngũgĩ wa Thiong’o erkennt, dass sein persönliches Leben eng mit diesen gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen verknüpft ist. Ein entscheidendes Ereignis ist die Schriftstellerkonferenz von 1962, auf der über Literaturverständnis, Identität und Sprache diskutiert wird. Diese Konferenz bringt ihm die erste Begegnung mit Chinua Achebe, der ihm den Zugang zur angesehenen Heinemann African Writers‘ Series eröffnet. Dies ist ein wichtiger Schritt auf seinem Weg zum Schriftsteller, der seit Jahren für den Nobelpreis für Literatur nominiert ist. Ngũgĩ wa Thiong’o schildert eindrucksvoll und detailliert diese Zeit des Aufbruchs und reflektiert den Weg, den die modernen afrikanischen Literaturen seither zurückgelegt haben, einschließlich seines eigenen.

      Geburt eines Traumwebers
      3,7
    • Verbrannte Blüten

      • 463 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Im Haus der Prostituierten Wanja sind drei Industrielle ums Leben gekommen. Die Hauptverdächtigen werden verhaftet: der Händler Abdulla, der Hilfslehrer Karega und Wanja. Neben den Verdächtigen wird auch der Lehrer Munira unter Arrest gestellt. Der ermittelnde Kommissar erteilt ihm die Aufgabe, einen Bericht zu schreiben über seine Beziehungen zu den Verdächtigen und damit über die möglichen Hintergründe der Ereignisse. Der Lehrer holt weit aus und beginnt bei seiner Ankunft im Dorf Ilmorog vor vielen Jahren. Er erzählt von den privaten Schicksalen der drei Inhaftierten und beleuchtet dabei die wechselvolle Geschichte Kenias und vor allem die Enttäuschung der Dorfbewohner über die Entwicklungen nach der Unabhängigkeit. Als nämlich wieder wenige Geschäftemacher nach allem Besitz von Ilmorog griffen, waren die Hoffnungen auf ein selbstbestimmtes Leben schnell zunichte gemacht. Doch Abdulla, Karega und Wanja wollten sich nicht ohne Gegenwehr ergeben.

      Verbrannte Blüten
      3,9
    • „Ich weiß nicht, welchen Platz ich unter den vierundzwanzig Kindern meines Vaters und seiner vier Frauen vom Alter her einnahm, aber ich war das fünfte Kind im Haus meiner Mutter.“ Ngugi wa Thiong’os Mutter Wanjiku bietet dem Heranwachsenden Schutz und Geborgenheit nach dem Zerwürfnis mit dem Vater und bereitet den Boden für seine Träume. Sie ermöglicht ihm den Schulbesuch, und er verspricht, sein Bestes zu tun und sie nicht zu enttäuschen – ein Pakt, der sein Leben prägt. Im ländlichen Limuru-Distrikt in Zentralkenia geboren, wächst Ngugi im Schatten des Zweiten Weltkriegs und der britischen Kolonialherrschaft auf, während sein Bruder sich der Mau-Mau-Befreiungsbewegung anschließt. Ngugi erzählt von seiner Kindheit, einem einfachen, harten Leben zwischen Tradition und Moderne. Mit Wärme berichtet er von kindlichen Freuden, Enttäuschungen, dem überwältigenden Erlebnis des Lesens und Schreibens, Ängsten, Demütigungen und dem allmählichen Gewahrwerden politischer Zusammenhänge. Mit poetischer Kraft schildert er ein Stück Kolonialgeschichte aus kindlicher Sicht und zeichnet ein eindringliches Bild der kolonialen Realität der dreißiger bis fünfziger Jahre. Sein Erinnerungsbuch liest sich wie ein fesselnder Roman über das Erwachsenwerden – zärtlich, schockierend und humorvoll. Es zeigt den Autor auf dem Höhepunkt seines literarischen Schaffens.

      Träume in Zeiten des Krieges
      3,8
    • Der gekreuzigte Teufel

      Roman. Aus dem Englischen von Susanne Koehler

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der gekreuzigte Teufel von Ngũgĩ ist ein kraftvoller Roman, der die Themen Korruption und Unabhängigkeit in Kenia behandelt. Protagonistin Wariinga flieht nach Ilmorog und wird mit den Machenschaften von Dieben konfrontiert. Ngũgĩ verbindet traditionelle Erzähltechniken mit modernen Themen und hinterfragt westlichen Symbolismus.

      Der gekreuzigte Teufel
    • Verborgene Schicksale

      Erzählungen. Aus dem Englischen von Dagmar Heusler und Ruth Krenn

      • 197 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ngũgĩ wa Thiong'o ist ein einflussreicher kenianischer Schriftsteller, dessen Kurzgeschichten von 1963 bis 1975 Themen wie den Mau-Mau-Aufstand, den Konflikt zwischen Tradition und Christentum sowie ländliche und städtische Werte behandeln. Seine direkte Erzählweise spiegelt persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Probleme wider.

      Verborgene Schicksale
    • Moving the Centre

      The Struggle for Cultural Freedoms

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ngugi advocates a cultural shift to redress the last 400 years of domination by a handful of western nations.In this collection Ngugi is concerned with moving the centre in two senses - between nations and within nations - in order to contribute to the freeing of world cultures from the restrictive walls of nationalism, class, race and genderBetween nations the need is to move the centre from its assumed location in the West to a multiplicity of spheres in all the cultures of the world. Within nations the move should be away from all minority class establishments to the real creative centre among working people in conditions of racial, religious and gender equality.Kenya: EAEP

      Moving the Centre
      4,5
    • Decolonising the Mind

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Bedeutung afrikanischer Sprachen für die kulturelle Entkolonisierung

      Decolonising the Mind
      4,4
    • The Language of Languages

      • 116 Seiten
      • 5 Lesestunden

      With clear, conversational prose, this volume is the first to focus entirely on Ngũgĩ wa Thiongʼo's writings about translation. A prominent figure in world literature, the Kenyan writer has long advocated for the recognition of indigenous African languages. After starting his career in English, he transitioned to writing in his native Gikũyũ in 1977, marking a significant creative and political shift. For years, Ngũgĩ has translated his Gikũyũ works into English and has actively promoted literary translation, which he describes as 'the language of languages.' This collection compiles his essays and lectures on translation from the past two decades, where he explores it as a cultural dialogue, advocates for unity among African languages, and reflects on the challenges of auto-translation. He emphasizes the crucial role translation plays in spreading ideas and calls for dismantling language hierarchies. Ngũgĩ also shares insights from his own experiences, including his story The Upright Revolution, which has been translated into over a hundred languages, making it the most widely translated work by an African author. In an era where cross-cultural dialogue is vital, this book makes a compelling case for literature without borders.

      The Language of Languages
      4,1
    • Devil on the Cross

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wariinga, a young woman who moves from a Kenyan town to the capital, Nairobi, only to be exploited by her boss and later a corrupt businessman. As Wariinga struggles to survive, she realizes that her problems are only symptoms of a larger societal malaise and that much of the misfortune stems from the Western, capitalist influences on her country.

      Devil on the Cross
      4,0
    • Gikuyu and Mumbi settled on the peaceful and bounteous foot of Mount Kenya after fleeing war and hunger. When ninety-nine suitors arrive on their land, seeking to marry their famously beautiful daughters, called The Perfect Nine, the parents ask their daughters to choose for themselves, but to choose wisely. First the young women must embark on a treacherous quest with the suitors, to find a magical cure for their youngest sister, Warigia, who cannot walk. As they journey up the mountain, the number of suitors diminishes and the sisters put their sharp minds and bold hearts to the test, conquering fear, doubt, hunger and many menacing ogres, as they attempt to return home. But it is perhaps Warigia's unexpected adventure that will be most challenging of all. Blending folklore, mythology and allegory, Ngugi wa Thiong'o chronicles the adventures of Gikuyu and Mumbi, and how their brave daughters became the matriarchs of the Gikuyu clans, in stunning verse, with all the epic elements of danger, humour and suspense.

      The Perfect Nine
      3,9
    • Weep Not, Child

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      This is a simple and powerful tale of the effects of the Mau Mau war on individuals and families in Kenya. Two brothers must decide where their loyalties lie; Njoroge, the dreamer and accomplished student, finds it hard to give up schooling and is drawn relentlessly into turmoil. Good and evil are portrayed somewhat more starkly than in Ngugi's later works.

      Weep Not, Child
      4,0
    • A novel that portrays several characters in a village whose intertwined lives are transformed by the 1952-1960 Emergency in Kenya. It features a reticent Mugo, the village's chosen hero and a man haunted by a terrible secret. schovat popis

      A Grain of Wheat
      3,8
    • Homecoming

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      In this collection of essays on African and Caribbean literature, culture, and politics, Ngugi wa Thiong'o delivers a groundbreaking critique of colonialism and capitalism in postcolonial Africa. In these essays, Ngugi wa Thiong'o eloquently interweaves a range of issues including religious oppression, consumerism, and independence with the powerful intellect and passion that has come to characterise his writing. These pieces are essential for readers wishing to uncover a critical perspective on African society and culture. Homecoming is a groundbreaking collection intended to provoke and encourage thoughtful debate on how best to 'restore the creative glory of Africa and of all Africans' in the wake of postcolonialism. 'One of the greatest writers of our time.' Chimamanda Ngozi Adichie 'A tremendous writer... It's hard to doubt the power of the written word when you hear the story of Ngugi wa Thiong'o.' Guardian 'One of Africa's greatest writers.' New York Times

      Homecoming
    • Postkoloniální myšlení II

      • 259 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Druhý díl série Postkoloniální myšlení I–IV, navazující na překlad knihy Frantze Fanona, se zaměřuje na historické východisko postkoloniálního myšlení jako emancipačního programu druhé vlny dekolonizace. Tento proces, probíhající v Asii a Africe od konce druhé světové války do poloviny sedmdesátých let, byl na Západě vnímán jako rozklad evropských imperiálních říší. Autoři v knize vyjadřují perspektivu osvobození od koloniální nadvlády a systémů útlaku. Klíčovou otázkou je postkoloniální identita a konstrukce nové politiky identity: bude vycházet z národního esencialismu, nebo z konstruktivistického pohledu na národ jako myšlené společenství? Tyto nekompatibilní koncepce reflektují problémy, které se objevují i v kontextu postsocialistické transformace po roce 1989. Publikace zahrnuje klasické texty, které definují témata univerzality, diference, rezistence a jazyka jako struktury moci. Specifikum výběru spočívá v dvou místních aspektech pohledu na postkoloniální situaci: roli autora a dědictví totalitního režimu, které formovalo stereotypy ideologií.

      Postkoloniální myšlení II
      4,0