Erich Neumann war ein einflussreicher Psychologe und Schriftsteller, der sich tiefgründig mit der Psychologie des Bewusstseins, der Kreativität und der weiblichen Entwicklung befasste. Seine Arbeit zeichnete sich durch einen theoretischen und philosophischen Ansatz zur Analyse aus, der sie von klinischeren Anliegen anderswo unterschied. Neumann untersuchte, wie Mythen im Laufe der Geschichte die Entwicklung des Bewusstseins widerspiegeln und sowohl das individuelle als auch das gesellschaftliche Wachstum parallelisieren. Sein bedeutendster Beitrag liegt in dem empirischen Konzept der „Centroversion“, einer Synthese aus Introversion und Extraversion.
Auf der Grundlage der Lehre von C.G. Jung, den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges und der atomaren Bedrohung Ende des 20. Jahrhunderts entwirft der Autor eine neue Ethik der Tiefenpsychologie, die der psychologischen Situation des modernen Menschen gerecht werden soll.
Die Ursprungsgeschichte des Bewusstseins greift auf eine Vielzahl von Weltmythologien zurück, um zu zeigen, wie das individuelle Bewusstsein die gleichen archetypischen Entwicklungsstufen durchläuft wie das menschliche Bewusstsein insgesamt. Erich Neumann, einer der kreativsten Schüler von C. G. Jung und ein angesehener Praktiker der analytischen Psychologie, verdeutlicht in diesem einflussreichen Werk, wie die Stufen mit dem Symbol des Uroboros, der sich selbst verzehrenden Schlange, beginnen und enden. Die dazwischenliegenden Stufen spiegeln sich in den universellen Mythen der Weltschöpfung, der Großen Mutter, der Trennung der Welteltern, der Geburt des Helden, dem Drachenkampf, der Rettung des Gefangenen sowie der Transformation und Vergöttlichung des Helden wider. Im Verlauf dieser Sequenz ist der Held das sich entwickelnde Ich-Bewusstsein.
Der berühmte psychologische Kommentar des großen jungianischen Analytikers zur bekannten Fabel von Apuleius, Amor und Psyche. Mit wenigen Strichen erhellt Neumann unerwartete Tiefen der menschlichen Psyche. Die Fabel von Apuleius ist das Objekt und das Modell von Neumanns Essay über die Psychologie des Weiblichen. [...] Mit Psyche entsteht ein neuer Liebesprinzip, in dem die Begegnung zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen zur Grundlage der Individuation wird. Mit der Handlung von Psyche treten in die Welt Schmerz, Schuld und Einsamkeit, die Leiden, die mit der Individuation verbunden sind.
Das vielgefragte Standardwerk des bekannten Wissenschaftlers und Arztes über die Erscheinungsformen des Weiblichen in ihrem Elementar- und Wandlungscharakter. Zugleich ein Grundwerk der Mythenforschung und im Bildteil eine Fundgrube archaischer Kunstgeschichte.§Erich Neumann hat darin die Forschungen C. G. Jungs über den Archetyp 'Die Große Mutter' entscheidend weitergeführt.
Die Verbindung von jüdischer Weisheit und jungianischer Psychologie bildet das Herzstück dieser inspirierenden Erzählung. Durch die Erkundung von Archetypen und mythologischen Motiven wird die Bedeutung von Identität und Spiritualität beleuchtet. Der Autor schafft einen Dialog zwischen Tradition und moderner Psychologie, der Leser dazu anregt, tiefere Einsichten in das eigene Leben zu gewinnen. Diese einzigartige Perspektive eröffnet neue Wege des Verständnisses für die menschliche Psyche und die universellen Fragen des Lebens.
Die drei in diesem Band versammelten 'Eranos' -Vorträge versuchen das Archetypische als eine Wirklichkeit zu verdeutlichen, die nicht nur in einer tiefen Schicht unserer Seele liegt, sondern als 'transgressive', das heißt das Innen und Außen überschreitende Realität ständig gegenwärtig ist. Mit dieser Auffassung will Neumann auf die Einseitigkeit einer Sichtweise aufmerksam machen, die nur innerpsychische Prozesse berücksichtigt. Indem er die äußere Wirklichkeit ernst nimmt und indem er nachweist, daß wir dieses Außen mit verändertem Bewußtsein in Beziehung und letztlich in Übereinstimmung mit dem Innen erleben können, bringt er dem Leser die Erfahrung einer einheitlichen Wirklichkeit nahe. Von dieser Erfahrung handeln alle Schriften Erich Neumanns.
Dieser Band vereint drei klassische Aufsätze Erich Neumanns über die Beziehung des Künstlers zur Gesellschaft. In der künstlerischen Arbeit finden nach Neumann die ursprünglich formlosen archetypischen Inhalte für den jeweiligen kollektiven Zeitgeist einen Ausdruck.
Contains essays that reveal a concern about the one-sidedness of patriarchal
Western civilization. They discuss the psychological stages of woman's
development, the moon and matriarchal consciousness, Mozart's Magic Flute, the
meaning of the earth archetype for modern times, and the fear of the feminine.
Unfolding the spiritual and mythical background of the pagan narrative, this
book shows how the contest between the mortal maid Psyche and the great
goddess Aphrodite over the god Amor yields insights into the psychic life of
women.
Exploring the intersection of analytical psychology with literature and art, this collection of essays by a prominent student of C. G. Jung delves into profound connections that reveal the psychological underpinnings of creative expression. The work highlights how Jungian concepts can enhance our understanding of artistic endeavors, offering fresh insights into both psychological theory and the artistic process.
Focusing on creativity, Erich Neumann's third volume of essays draws from a diverse range of figures, including artists and scientists, to explore the nature of human creativity. Neumann expands Jungian psychology by introducing the concept of "unitary reality" and redefining archetypes. He argues that humanity's ability to recognize its creative potential is crucial for overcoming its self-destructive tendencies. The six essays, originally lectures from the Eranos Conferences, delve into the psyche's role in creation and the significance of meaning and peace in life.
Tato přelomová a dnes již klasická kniha zkoumá Velkou matku jako prvotní obraz lidské psychiky. Renomovaný analytický psycholog Erich Neumann zde čerpá z rituálů, mytologie, umění a záznamů snů a fantazií, aby prozkoumal, jak byl tento archetyp navenek vyjádřen v mnoha kulturách a obdobích od pravěku. Ukazuje, jak byla žena reprezentována jako bohyně, monstrum, brána, strom, měsíc, slunce, loď a každé zvíře od hadů po ptáky.
Neumann vnímá univerzální zkušenost matky jako vyživující i děsivou; zakořeněnou v dialektickém vztahu rostoucího vědomí, symbolizovaného dítětem, k nevědomí a neznámu, symbolizovaného Velkou matkou.
Pojęcie 'Wielkiej Matki' jako częściowego aspektu 'Wielkiej Kobiecości' to
dość późna abstrakcja, która pojawiła się w chwili, gdy już istniała
rozwinięta świadomość spekulatywna. Określenie Wielkiej Kobiecości mianem
'Magna Mater' pojawiło się zatem względnie późno w historii ludzkości, ale sam
kult tej postaci i tworzenie jej przedstawień plastycznych wyprzedzają
pojawienie się tego terminu o dziesiątki tysięcy lat.