Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Neil Postman

    8. März 1931 – 5. Oktober 2003

    Neil Postman war ein bedeutender amerikanischer Pädagoge, Medientheoretiker und Kulturkritiker, der vor allem für seine kritische Untersuchung des Einflusses der Massenmedien bekannt war. Er untersuchte, wie Fernsehen und andere Kommunikationsformen ernsthafte Gedanken vereinfachen und den Diskurs untergraben, indem sie komplexe Themen in oberflächliche Unterhaltung verwandeln. Postman betonte, dass interaktives Engagement und nicht nur die Informationsvermittlung von oben nach unten für echtes Lernen unerlässlich ist. Seine Analysen bieten eine bleibende Perspektive auf die Beziehung zwischen Information und menschlicher Reaktion.

    Neil Postman
    Das Technopol
    Keine Götter mehr. Das Ende der Erziehung
    Die zweite Aufklärung
    Das Verschwinden der Kindheit
    Wir amüsieren uns zu Tode
    Fragen und Lernen
    • Noch sind die Diskussionen, die Neil Postman mit seiner Streitschrift "Das Verschwinden der Kindheit" ausgelöst hat, nicht verstummt, da kündigt ein neues Buch von ihm neuen, grundsätzlichen Meinungsstreit an. Denn diesmal kritisiert er die allmähliche Zerrüttung der Kulturtätigkeiten durch den gewerbsmäßigen Illusionismus, das totale Entertainment. Postmans These lautet, daß die Medien zunehmend nicht nur bestimmen, was wir kennenlernen und erleben, welche Erfahrungen wir sammeln, wie wir Wissen ausbilden, sondern auch, was und wie wir denken, was und wie wir empfinden, ja, was wir von uns selbst und voneinander halten sollen. Zum ersten Mal in der Geschichte gewöhnen die Menschen sich daran, statt der Welt ausschließlich Bilder von ihr ernst zu nehmen. An die Stelle der Erkenntnis- und Wahrnehmungsanstrengung tritt das Zerstreuungsgeschäft. Die Folge davon ist ein rapider Verfall der menschlichen Urteilskraft. In ihm steckt eine unmißverständliche Bedrohung: Er macht unmündig oder hält in der Unmündigkeit fest. Und er tastet das gesellschaftliche Fundament der Demokratie an. Wir amüsieren uns zu Tode.

      Wir amüsieren uns zu Tode
      4,2
    • Das Verschwinden der Kindheit

      • 182 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Dieses Buch bricht den faulen Frieden, den die Erwachsenen mit der Gleichgültigkeit geschlossen haben, um die Welt bis in die Nischen hinein nach ihrem Bilde einzurichten. Es handelt von dem vielleicht folgenschwersten kulturellen Kolonisierungsunternehmen in der Gegenwart: der Zerstörung der Kindheit durch Mißachtung oder Destabilisierung ihrer Spielräume, ihrer inneren Geschichte und ihrer spezifischen Zeitrechnung. Brisant ist nicht nur Postmans These, daß in der abendländischen Zivilisation die Idee der Kindheit im Verschwinden begriffen sei, sondern auch seine intelligente Analyse der elektronischen Medien, die er als die machtvollen Beschleuniger dieser Entwicklung bestimmt. Postmans Kritik gilt der Allianz von Kommerz, Ideologie und Gedankenlosigkeit gegen die Ansprüche der Kinder auf eine eigene, freie Lebenszeit: auf die Kindheit nicht als eine biologische, sondern vielmehr als eine kulturelle Erfahrung. Die Vorstellungs- und Empfindungswelt der Kindheit ist endgültig dann abgeschafft, wenn die Kinder und Jugendlichen nur noch zu Erwachsenen-Wünschen fähig sind.

      Das Verschwinden der Kindheit
      4,0
    • Die zweite Aufklärung

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      In bekannter Radikalität definiert der Medienkritiker die großen vor uns liegenden Herausforderungen. Seine Themen sind Fortschritt, Technologie, Sprache, Information, Demokratie und Erziehung. Er hinterfragt die modernen Technologien wie Internet, interaktives Fernsehen, virtuelle Realität: "Was ist das Problem, für das diese Technologie die Lösung bietet?"§Für Postman liegt die Antwort in den Erkenntnissen des Zeitalters der Aufklärung. Postmans frühere Analysen sind durch die modernen Industriegesellschaften ausnahmslos bestätigt worden - auch in diesem Buch liefert er Handlungsmodelle, die sich im 21. Jahrhundert als fruchtbar erweisen könnten.

      Die zweite Aufklärung
      3,6
    • Der amerikanische Medienexperte und Kulturkritiker beklagt eine Verflachung der öffentlichen Erziehung und versucht eine Antwort auf die Frage: Wozu sind Schulen da?

      Keine Götter mehr. Das Ende der Erziehung
      4,0
    • Das Technopol

      • 220 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein neues Buch von Neil Postman: eine unmißverständliche Aufforderung, es uns in der Welt der hilfreichen Technologien nicht bequem zu machen; eine leidenschaftliche Verteidigung der menschlichen Vernunft gegen die Entmündigung der Gesellschaft durch die Maschinen; ein Vorschlag, die Freiheit wieder auf Verantwortung zu gründen.

      Das Technopol
      4,0
    • Die Verweigerung der Hörigkeit

      • 198 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Es ist klar, dass die Ingenieure und nicht die Poeten die heimlichen Gesetzgeber unserer Zeit sind. aber ohne das Gegengewicht einer starken Opposition ist die Tyrannei der Technik unausweichlich ..

      Die Verweigerung der Hörigkeit
    • In Building a Bridge to the 18th Century, acclaimed cultural critic Neil Postman offers a cure for the hysteria and hazy values of the postmodern world. Postman shows us how to reclaim that balance between mind and machine in a dazzling celebration of the accomplishments of the Enlightenment-from Jefferson's representative democracy to Locke's deductive reasoning to Rousseau's demand that the care and edification of children be considered an investment in our collective future. Here, too, is the bold assertion that Truth is invulnerable to fashion or the passing of time. Provocative and brilliantly argued, Building a Bridge to the 18th Century illuminates a navigable path through the Information Age-a byway whose signposts, it turns out, were there all along.

      Building a Bridge to the 18th Century
      3,9
    • How to watch TV news

      • 178 Seiten
      • 7 Lesestunden

      A scathing and prescient look at television news' now updated for the new tech-savvy generation Television news : genuine information or entertainment fodder? Fifteen years ago, Neil Postman, a pioneer in media education and author of the bestselling Amusing Ourselves to Death, and Steve Powers, an award-winning broadcast journalist, concluded that anyone who relies exclusively on their television for accurate world news is making a big mistake. A cash cow laden with money from advertisers, so-called news shows glut viewers with celebrity coverage at the cost of things they really should know. Today, this message is still appallingly true but the problems have multiplied, along with the power of the Internet and the abundance of cable channels. A must-read for anyone concerned with the way media is manipulating our worldview, this newly revised edition addresses the evolving technology and devolving quality of America's television news programming.

      How to watch TV news
      3,7
    • Weloverwogen bezwaren

      Tegendraadse beschouwingen over taal, technologie en onderwijs

      • 173 Seiten
      • 7 Lesestunden
      Weloverwogen bezwaren