Simon Winchester ist ein britischer Schriftsteller und Journalist, dessen umfangreiche Karriere die Berichterstattung über entscheidende historische Ereignisse und die Auseinandersetzung mit tiefgründigen Themen von Linguistik bis Geologie umfasst. Sein Ansatz zeichnet sich durch akribische Recherche und fesselnde Erzählungen aus, die oft faszinierende Geschichten aus den Bereichen Wissenschaft und Geschichte aufdecken. Winchester versteht es, scheinbar unterschiedliche Elemente zu kohärenten und lesbaren Werken zu verweben und macht so komplexe Konzepte und übersehene Persönlichkeiten für die Leser zugänglich. Seine Beiträge werden für ihre Gelehrsamkeit geschätzt, aber vor allem für ihre Fähigkeit, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen und zum Nachdenken über die Welt anzuregen.
Simon Winchester reist auf dem Yangtse, einem der größten Flüsse der Welt, von Shanghai bis zur tibetischen Quelle. Auf über 5800 Kilometern erkundet er die von diesem Strom geprägten Uferregionen und erzählt faszinierende Geschichten über Chinas Geschichte, Land und Leute – ergreifend, witzig und informativ.
Der Atlantik bedeckt ein Fünftel der Erdoberfläche und zieht die Menschen seit Jahrtausenden in seinen Bann. Er steckt voller verblüffender Geschichten und Anekdoten und ist das eigentliche Zentrum unserer westlichen Kultur. Simon Winchesters große, opulente Kultur- und Naturgeschichte des Atlantiks macht die Faszination für diesen »wildesten aller Ozeane« erlebbar. Ausstattung: Mit schwarz-weiß Abbildungen und farbigem Bildteil
Das Drama des großen Erdbebens von San Francisco 1906 Am frühen Morgen des 18. April 1906 wurde San Francisco durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört. Die Katastrophe hinterließ einen unauslöschlichen Eindruck im Bewusstsein einer ganzen Nation. Der studierte Geologe und preisgekrönte Journalist und Autor Simon Winchester lässt die dramatischen Ereignisse lebendig werden und zeigt die langfristigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen für Amerika und die Welt auf. Fundiert, spannend und für jeden verständlich erklärt er die geologischen Zusammenhänge und erinnert eindringlich daran, wie fragil das komplexe Gleichgewicht unseres Planeten ist.
Krakatau - seit dem 27. August 1883 ist dieser Name unlöschbar eingeschrieben ins Gedächtnis der Menschheit. An diesem Morgen geriet die Erde in nie erlebter Weise in Bewegung, und die geologische Revolution begann. Das Ergebnis war entsetzlich: über 36.000 Menschen tot, 165 Orte von der Landkarte verschwunden, eine Insel in Millionen Teile zersprengt, vier über das Meer rasende Killerwellen von 40 Metern Höhe.
Für die Geologen war Krakatau Ende und Anfang. Das Ende einer sich über 60 Millionen Jahre aufbauenden Entwicklung. Der Anfang eines neuen Bildes vom Planeten Erde. Doch Krakatau war mehr als der dramatischste Vulkanausbruch der Menschheitsgeschichte und der Beginn einer neuen Wissenschaft. Er markiert auch den Beginn der Welt als 'globales Dorf', denn erstmals nahm die Welt durch Nachrichtenagenturen an einer entfernten Katastrophe teil. Erstmals wurde nachgewiesen, dass ein Naturereignis sich auf der ganzen Welt auswirkt. Und erstmals begann man in einem Jahrhundert, in dem der Glaube an technische Machbarkeit einer Religion gleichkam, zu ahnen, dass der Mensch doch nicht alles im Griff hat.
„Eine der wohl ungewöhlichsten Reisen unserer Zeit“ (Der Standard) unternahm der Journalist und Asienkenner Simon Winchester. Er bereiste monatelang einen der gewaltigsten Ströme der Erde, den Yangtse. Er folgte dem Fluss stromaufwärts von Shanghai bis ins Quellgebiet im Hochland von Tibet. Immer wieder unternahm er Abstecher in die Städte und Dörfer, die seit Jahrtausenden von diesem Strom geprägt wurden. Winchester erzählt vom Alltag der Menschen und von ihrer Herzlichkeit, er lässt sich einnehmen von der Schönheit der Landschaft. Aber er verhehlt auch nicht sein Entsetzen über das Ausmaß der Gleichgültig gegenüber Umwelt und Natur, seine Bitterkeit über Bürokratie und Korruption. Dem preisgekrönten Journalisten und Autor gelingt damit ein ebenso ergreifendes wie exakt recherchiertes Geschichts- und Geschichtenbuch.
Simon Winchesters erstes Buch in bibliophiler Ausstattung Simon Winchester erzählt die wahre Geschichte der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Professor Murray, dem Herausgeber des legendären Oxford English Dictionary, und einem sprachverliebten Mörder, der zum wichtigsten Mitarbeiter an diesem Projekt wird. Ein packender Roman über Genie, Wahnsinn und die Liebe zu den Wörtern.
Der erste Vermittler zwischen China und dem Rest der Welt Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts blickte der Westen voll Verachtung auf China, galt das Land doch als hoffnungslos rückständig und unterentwickelt. Bis der Engländer Joseph Needham nach ausgedehnten Forschungsreisen ins Reich der Mitte bewies, dass in China schon vor 5000 Jahren eine hochentwickelte Kultur existierte. Joseph Needham verliebte sich 1937 in Cambridge in eine Chinesin und verfiel der geheimnisvollen Fremdheit ihrer Heimat, die ihn lebenslang nicht mehr loslassen sollte. 1943 machte er sich auf den Weg, entdeckte eine Kultur, die nichts mit den herrschenden Vorurteilen gemein hatte, und wurde zum besten China-Kenner der westlichen Welt. Auf seinen abenteuerlichen Reisen zeigte Needham eine grenzenlose Neugier und einen unstillbaren Hunger nach Neuem. Erst durch ihn verstand der Westen die Geschichte Chinas und seinen Aufstieg zur Weltmacht.
Im Jahre 1793 machte William Smith eine faszinierende Entdeckung: Beim Ausheben von Wassergräben bemerkte er verschiedene Erdschichten und in den einzelnen Schichten Fossilien, die sich in Größe und Aussehen unterschieden. Die unsichtbare Welt unter unseren Füßen ließ den Ingenieur nicht mehr los. Über zwanzig Jahre reiste er quer durch das englische Königreich, vermaß und untersuchte die Böden. Er verlor dabei all sein Hab und Gut, die wissenschaftliche Anerkennung jedoch blieb ihm versagt. Erst 1831 wurde die bahnbrechende Bedeutung von Smiths erster geologischer Karte Englands erkannt. Voller Verve zeichnet Simon Winchester, preisgekrönter Sachbuchautor und Journalist, die dramatische Lebensgeschichte des Gründervaters der modernen Geologie nach.
Korea - so faszinierend wie fremd
Korea: das Land der Wunder. Für uns Europäer noch immer ein fremdes Land zwischen konfuzianischer Weisheit, rasender Modernisierung und politischer Brisanz. Simon Winchester begibt sich mitten hinein in diese fremde Kultur, er entwirft ein wahres Kaleidoskop der schillernden Bewohner des Landes, seiner Sitten und Bräuche, seiner Geschichte und seiner gesellschaftlichen Probleme und politischen Konflikte.
Hinreißend anschaulicher Reisebericht und scharfsinnige Analyse zugleich.
Schwelgen in makabrer Faszination! • Vom Erdferkel bis zum Roten Piranha, vom afrikanischen Löwen bis zum Runzelhornvogel über 300 faszinierenden Schädel aus der Sammlung Dudley in spektakulärer Aufnahmen • Klasse, Familie, Art erläuternde Kurzinfos zu wissenschaftlichen Eigentümlichkeiten, Einordnung, Ernährungs- und Verhaltensweisen der Tiere • Von Leonardo da Vinci bis Damien Hirst Geschichten und Geschichtliches über die Tradierung des Schädels in Kunst und Kultur Der Schädel ist seit jeher Symbol gegenwärtiger wie vergangener Existenz; er verströmt eine Aura der Gefahr, der Autorität, des Erhabenen. Wohl kein anderes biologisches Gebilde vermag die menschliche Psychologie derart zu packen wie diese hohle Knochenkugel. Simon Winchester blättert mit brillanter Erzählkunst die faszinierende Geschichte des Schädels auf und stellt einen Besessenen vor, der in lebenslanger Sammlerleidenschaft die wohl weltgrößte und umfassendste Privatkollektion von Tierschädeln zusammengetragen hat: Alan Dudley. Mehr hat als 2000 Schädel nennt er sein eigen, die er nahezu in Museumsqualität präpariert und katalogisiert hat. Über 300 der faszinierendsten Exponate seiner Sammlung werden in diesem packenden Bildband in verblüffend schönen Bildern und mit allen wesentlichen wissenschaftlichen Fakten vorgestellt.