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Manfred Fuhrmann

    23. Juni 1925 – 12. Jänner 2005

    Manfred Fuhrmann war ein deutscher Altphilologe, dessen Werk sich durch umfangreiche Übersetzungen antiker Literatur auszeichnet. Seine Arbeit brachte den deutschen Lesern eine Fülle klassischer lateinischer und altgriechischer Werke nahe. Fuhrmanns Ansatz war geprägt von einem tiefen Verständnis der Originaltexte und ihres kulturellen Kontexts. Seine Übersetzungen werden für ihre Präzision und literarische Qualität geschätzt und machen die klassische Antike einem modernen Publikum zugänglich.

    Cicero und die römische Republik
    Rom in der Spätantike
    Der europäische Bildungskanon
    Frauenmedizin in der Antike
    Latein und Europa
    Geschichte der römischen Literatur
    • Nach einem einleitenden Überblick über die lateinische Sprache, die Entfaltung der römischen Literatur, ihre wesentlichen Epochen, über Herkunft und soziale Stellung der Schriftsteller und über das römische Buchwesen behandeln drei große literaturgeschichtliche Kapitel die Vorklassik, die Klassik (untergliedert in die Zeit Ciceros und die Zeit des Augustus) und die Nachklassik, unterteilt in die Zeit Senecas, den Manierismus, Klassizismus und Archaismus.

      Geschichte der römischen Literatur
      4,8
    • Latein und Europa

      Wesen und Wandel des gelehrten Unterrichts in Deutschland

      • 248 Seiten
      • 9 Lesestunden
      Latein und Europa
      5,0
    • Frauenmedizin in der Antike

      • 575 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Mehrsprachig: Deutsch, Latein, GriechischMultilingual: German, Latin, Greek

      Frauenmedizin in der Antike
      5,0
    • Der europäische Bildungskanon

      • 265 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Manfred Fuhrmann, ein Gelehrter der Antike und deren Einfluss auf Europa, untersucht den kulturellen Kanon, der die Bürger Europas von der Aufklärung bis zu den Weltkriegen prägte. Er betont, dass die Bürger Europas mehr verbindet als trennt. Seit der Völkerwanderung war die Kommunikation zwischen den Regionen lebhaft, und bedeutende Neuerungen in Geist, Kunst, Wissenschaft und Technik breiteten sich schnell aus. Selbst in Zeiten nationaler Ideologien blieben die Unterschiede unter den führenden Schichten gering. Die Begriffe "Europa", "Bildung" und "Kanon", die Fuhrmann anschaulich beschreibt, sind eng miteinander verknüpft. Die Antike hat seit der Renaissance entscheidende Impulse für das europäische Selbstverständnis gegeben. Das humanistische Gymnasium entwickelte sich als zentrale Institution der bürgerlichen Bildung, während der absolutistische Hof eine bürgerliche Ästhetik förderte. Theater, Konzerte und Museen, zusammen mit Enzyklopädien und Bildungsreisen, vermittelten die Kenntnisse, die für die geistige Entwicklung Europas notwendig waren: Philosophie, Geschichte, Literatur, Kunst, Musik, Mathematik und Naturwissenschaften. Der gemeinsame "europäische Bildungskanon" prägt auch heute noch unsere Kultur, trotz Wissensverlusten und Widerständen, mehr als die Wirtschafts- und Währungsunion.

      Der europäische Bildungskanon
      4,4
    • Aus Spanien kommend, hat Seneca als Intellektueller in Rom politische Karriere gemacht: Vom Erzieher Neros stieg er zu dessen engstem Berater auf. Fuhrmanns kenntnisreiche Biographie ist gleichzeitig eine ausgezeichnete Darstellung der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Verhältnisse Roms.

      Seneca und Kaiser Nero
      3,7
    • Die Bildungsdiskussion ist in vollem Gange: Der emeritierte Konstanzer Latinist legt dafür ein historisches Fundament und skizziert die Geschichte der Bildung von der Karolingerzeit bis zu den Reformen der vergangenen Jahrzehnte. Seine anschließende Auseinandersetzung mit aktuellen Bildungskonzeptionen zeigt: der humanistische und christliche Kanon kann und muss hier auch weiterhin eine tragende Rolle spielen.

      Bildung
      3,8
    • Ein komprimierter Überblick über Geschichte und System der antiken Redekunst mit zahlreichen ausgezeichnet kommentierten Originalquellen§§Manfred Fuhrmann bietet mit seiner zum Klassiker gewordenen Einführung einen Überblick über die Entwicklung und das System der griechisch-römischen Beredsamkeit. Die juristische Fallbehandlung und Argumentationstechnik sind dabei ebenso berücksichtigt wie Aufbau und Stil der Rede. Wie in der antiken Welt so ist auch heute noch die Redekunst ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens und Bildungswesens.

      Die antike Rhetorik
      3,4