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Franz Werfel

    10. September 1890 – 26. August 1945

    Dieser Autor erforscht zentrale Themen wie Glauben, Heldentum und menschliche Brüderlichkeit. Seine Werke befassen sich oft mit historischen Ereignissen und menschlichem Widerstand angesichts von Unterdrückung. Der Stil des Autors zeichnet sich durch starke erzählerische Fähigkeiten und tiefgründige Reflexionen über spirituelle Fragen aus. Sein Schreiben wird als Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und Glaubensrichtungen betrachtet.

    Franz Werfel
    Verdi
    Jeremias. Höret die Stimme
    Höret die Stimme
    Die Vierzig Tage des Musa Dagh
    Das Lied von Bernadette
    Jeremias
    • Jeremias

      • 576 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Mit »Jeremias« hat Franz Werfel den Prototyp eines höchst spannenden biblisch-historischen Romans geschaffen: Darinerzählt er nicht nur das gesamte Wirken des Propheten Jeremias, sondern breitet auch ein gewaltiges Geschichtspanorama vor dem Leser aus. Die Eroberung Jerusalems und Zerstörung des Tempels durch die Babylonier unter Nebukadnezar bilden dabei den dramatischen Höhepunkt. Sensibel und psychologisch geschickt gewährt er einen Einblick in das Seelenleben des Propheten: Angefeindet und verfolgt empfindet Jeremias sein Prophetenamt als unerträgliche Last, der er sich aber nicht verweigern darf. 1936 entstanden mahnt dieses Epos vor Gewaltherrschaften aller Art. Prof. Norbert Abels ordnet den Klassiker von Franz Werfel in einem aktuellen Nachwort neu ein.• biblischer Roman über die Zerstörung Jerusalems• nach über 20 Jahren wieder lieferbar• eine spannende Zeitreise zu den Eroberungszügen unter Nebukadnezar• mit einem aktuellen Nachwort des Dramaturgen und Judaisten Prof. Dr. Norbert Abels

      Jeremias
      4,7
    • Das Wunder von Lourdes – die bekannteste Heiligenlegende des 20. Jahrhunderts Bernadette Soubrious lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in großer Armut in dem französischen Dörfchen Lourdes. Eines Nachmittags erscheint dem Mädchen beim Holzsuchen eine weißgekleidete „Dame“, die es auffordert, weitere fünfzehn Mal zur selben Stelle zurückzukehren. Es tut wie geheißen. Bei einer dieser Erscheinungen führt die „Dame“ Bernadette zu einer Quelle, deren Wasser heilbringende Wirkung hat. Schon bald strömen Gläubige von nah und fern herbei, alle wollen dem Wunder von Lourdes beiwohnen. Doch die Kirche hegt schwere Zweifel – ausgerechnet einem einfachen Bauernmädchen soll die Heilige Mutter Gottes erschienen sein? Bernadette lässt sich in ihrem Glauben nicht beirren und gerät in einen Zwist mit der Obrigkeit …

      Das Lied von Bernadette
      4,6
    • Franz Werfels Jahrhundertroman berichtet von den Ereignissen während des Völkermordes an den Armeniern im Jahre 1915. Die Geschichte konzentriert sich auf den Widerstand einer kleinen armenischen Gemeinde, die am Fuße des Berges Musa Dagh lebt.Vor diesem grausamen historischen Hintergrund gestaltet Werfel einen bemerkenswerten Roman epischer Breite und fasst dabei das Unaussprechliche in Worte.

      Die Vierzig Tage des Musa Dagh
      4,6
    • Dies ist die Geschichte Jirmijahs aus Anathot, des Propheten Jeremias also, aber es ist zugleich ein Meneteckel, ein Mahnwort gegen alle unverantwortlich herrschende Gewalt. Franz Werfel hat den Roman vom Leben und Leiden des großen Propheten eingebettet in eine Rahmenhandlung aus der Zeit der Entstehung des Romans, 1936, und ihn damit weit über das religiöse Thema hinausgehoben; er hat – der als Imperativ wirkende Titel verdeutlicht das – in einer Zeit totalitärer Herrschaft in Deutschland einen verschlüsselten Aufruf verfaßt, Widerstand zu leisten, aufzubegehren gegen die Staatsgewalt, gegen Selbstsicherheit und Selbstzufriedenheit der Mächtigen.So gesehen wird der Nebukadnezar des Romans leicht mit Adolf Hitler vergleichbar, werden die Leiden Jeremias’ als die der Juden Deutschlands verstanden, wird die Zerstörung Jerusalems und des Tempels 586 v. Chr. als apokalyptisches Bild für die Zukunft Europas zur Zeit des Nationalsozialismus erkennbar. Werfel reagierte mit diesem Bekenntnis aber auch zugleich auf Vorwürfe gegenüber seiner, des Juden, offen geäußerter Sympathie für das katholische Christentum wie gegenüber der Tatsache, daß er zu den Aktivitäten der neuen Machthaber in Deutschland lange geschwiegen hatte.

      Höret die Stimme
      4,8
    • Jeremias. Höret die Stimme

      • 555 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Dies ist die Geschichte Jirmijahs aus Anathot, des Propheten Jeremias also, aber es ist zugleich ein Meneteckel, ein Mahnwort gegen alle unverantwortlich herrschende Gewalt. Franz Werfel hat den Roman vom Leben und Leiden des großen Propheten eingebettet in eine Rahmenhandlung aus der Zeit der Entstehung des Romans, 1936, und ihn damit weit über das religiöse Thema hinausgehoben; er hat – der als Imperativ wirkende Titel verdeutlicht das – in einer Zeit totalitärer Herrschaft in Deutschland einen verschlüsselten Aufruf verfaßt, Widerstand zu leisten, aufzubegehren gegen die Staatsgewalt, gegen Selbstsicherheit und Selbstzufriedenheit der Mächtigen.So gesehen wird der Nebukadnezar des Romans leicht mit Adolf Hitler vergleichbar, werden die Leiden Jeremias’ als die der Juden Deutschlands verstanden, wird die Zerstörung Jerusalems und des Tempels 586 v. Chr. als apokalyptisches Bild für die Zukunft Europas zur Zeit des Nationalsozialismus erkennbar. Werfel reagierte mit diesem Bekenntnis aber auch zugleich auf Vorwürfe gegenüber seiner, des Juden, offen geäußerter Sympathie für das katholische Christentum wie gegenüber der Tatsache, daß er zu den Aktivitäten der neuen Machthaber in Deutschland lange geschwiegen hatte.

      Jeremias. Höret die Stimme
      4,4
    • Verdi

      Roman der Oper

      Das Geschehen in diesem figurenreichen Roman ist fiktiv. Werfel läßt Giuseppe Verdi 1883 zur Karnevalszeit in Venedig sein, wo sich auch gerade sein künstlerischer Gegenpol Richard Wagner aufhält. Dieser eben war es, der ihn bereits zehn Jahre zuvor in tiefe Schaffenskrise gestürzt hat: Verdi empfindet seine Musik im Gegensatz zu der Wagners als veraltet – der Erfolg Wagners bei der Jugend scheint ihm recht zu geben. Den Antipoden zur gleichen Zeit am gleichen Ort zu wissen, vertieft Verdis Krise noch: in einem inneren Monolog ruft er sich die eigenen Lebens- und Schaffensstufen zurück, steigert sich in Verzweiflung, fällt in Ohmacht – als er daraus erwacht, ist er entschlossen, Wagner zu treffen, doch dieser ist in der Nacht zuvor gestorben.Diese Haupthandlung wird durch eine Fülle von Nebenfiguren belebt, die alle wichtige Funktionen haben. So machen gerade seine konservativen Verehrer Verdi deutlich, wie unzeitgemäß seine Musik geworden ist; auf der anderen Seite lassen die Aussichten des deutschen Komponisten Fischböck, dessen Kompositionen noch über Wagners Kühnheiten hinausgehen, es ihm fraglich erscheinen, ob in der Zukunft melodische Musik wie seine überhaupt noch Interesse finden wird. Verdi findet Kraft zu sich selbst zurück und entwickelt seinen Altersstil: er schreibt den ›Othello‹.

      Verdi
      4,2
    • Franz Werfel: Der veruntreute Himmel. Die Geschichte einer Magd Erstdruck 1939 unter dem Titel »Der gestohlene Himmel«. Vollständige Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Vincent van Gogh, Betende Frau, 1883. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

      Der veruntreute Himmel
      4,1
    • Karl Duschek steht im Schatten seines dominanten, strengen, unerbittlichen Vaters, der ein äußerst erfolgreicher Offizier der KuK-Monarchie kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges ist und eine glänzende Karriere macht. Durch den Druck des Vaters schlägt auch Karl die militärische Laufbahn ein, obwohl er eigentlich eher schüchtern und zurückhaltend ist und sich für Musik interessiert. Er ist innerlich zerrissen: da ist einerseits die Angst vor seinem ehrgeizigen Vater, dessen Strenge so selten väterliche Liebe aufblitzen lässt, und dessen Ehrgeiz er versucht, gerecht zu werden, und andererseits der Wunsch, sich von seinem Vater, der feinen Gesellschaft und der ganzen soldatischen Welt abzuwenden und zu emanzipieren. Schließlich kommt er in Kontakt mit einem aufrüherischen, geheimen Zirkel. Den Verschwörern gehört auch die mysteriöse Sinaïda an, in die sich Karl verliebt. Schließlich kommt die große Gelegenheit: der Besuch des russischen Zaren wird angekündigt, und Karl wird ausersehen, einen tödlichen Anschlag auf ihn zu verüben...

      Nicht der Mörder der Ermordete ist schuldig und andere Erzälungen
      4,0