Ulrich Plenzdorf Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Ulrich Plenzdorf war ein deutscher Autor und Dramatiker, dessen sozialkritische Werke sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland berühmt wurden. Er studierte Philosophie und Film und arbeitete für die DEFA. Sein gefeiertes Werk, geschrieben im Jugendjargon der DDR der 1970er Jahre, schildert die tragische Geschichte eines jungen Mannes, der versucht, sich aus seiner erstickenden bürgerlichen Umgebung zu befreien und Parallelen zu Goethes Klassiker zieht. Seit 2004 war er Gastdozent am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.


![Die Legende von Paul & [und] Paula](https://rezised-images.knhbt.cz/1920x1920/65431658.jpg)




Literamedia: Ulrich Plenzdorf, Die neuen Leiden des jungen W.
Unterrichtsvorschläge und Kopiervorlagen
- 48 Seiten
- 2 Lesestunden
Es gibt sie noch - das spüren sogar die nach 1989 Geborenen, auch wenn manche schon gar nicht mehr wissen, wofür das Kürzel DDR steht: Deutsche Demokratische Republik. Dieses untergegangene Land ist immer noch seltsam präsent: als Lebensgeschichte von Menschen, als Summe gelebten Lebens - im Osten wie im Westen. Grund genug, einmal aufzubrechen und unter kundiger Führung dorthin zurück zu reisen. Dabei lässt sich entdecken, dass die DDR sehr widersprüchlich und vielgestaltig ist. Am besten lernt man sie in Geschichten von Menschen kennen, deren Leben von der DDR geprägt ist. Sie erzählen von ihrer Kindheit im hoffnungsfrohen Sozialismus, von blauen Blusen und Winkelementen, von Brigaden und „Roten Salons“, aber auch von dem Schrecken, wenn man entdeckt, dass der beste Freund ein Stasi-Spitzel ist. Wenn wir sehen, was einmal war, verstehen wir vielleicht besser, was heute ist - damit mehr von der DDR bleibt als Spreewald-Gurken und Rotkäppchen-Sekt.
Ich sehn mich so nach Unterdrückung
Songs, Chansons, Moritaten - gebrauchte Lieder
- 79 Seiten
- 3 Lesestunden
Ulrich Plenzdorf präsentiert in "Gebrauchte Lieder" eine Sammlung von 22 Songs, Chansons und Moritaten, die mit Sprachwitz und heiter-komischen Bildern das Leben und die deutsch-deutsche Geschichte reflektieren. Die außergewöhnlichen Illustrationen von Egbert Herfurth ergänzen den Lesegenuss.
Larry will vergessen, was war. Was sein Vater ihm angetan hat und seine Mutter wortlos geschehen ließ. Doch immer wieder kommen die Erinnerungen hoch. Wenn er nur so stark wäre wie Johnny. Oder Juliet ihn endlich beachten würde - Juliet, das Mädchen mit Augen so dunkel und grün wie Gras an einem Regentag. Doch als sich Juliet in Johnny verliebt, setzt sie damit eine Kette dramatischer Ereignisse in Gang ...
Liebling, Prenzlauer Berg
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
German
Kein runter, kein fern
- 47 Seiten
- 2 Lesestunden
Die mit dem Klagenfurter Ingeborg Bachmann-Preis ausgezeichnete Geschichte ist der innere Monolog eines Hilfsschülers, dessen Mutter in den Westen geflüchtet ist. Der Titel bedeutet Strafe, die den Jungen unablässig wie ein Peitschenschlag trifft: nicht auf die Straße hinunter, nicht vor den Fernsehapparat dürfen. Er büchst aus und gerät zwischen Alexanderplatz und Leipziger Straße in den Mahlstrom eines Demonstrationszuges, zu keinem guten Ende.






