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Luigi Pintor

    18. September 1925 – 17. Mai 2003

    Luigi Pintor war ein Journalist und Intellektueller, dessen Werk sich mit den politischen und gesellschaftlichen Strömungen auseinandersetzte, die die italienische Gesellschaft prägten. Sein Schreiben zeichnete sich durch scharfe Analysen und eine kompromisslose kritische Haltung aus, die aus seinem tiefen Engagement im politischen Leben resultierte. Mit seinen Texten strebte er danach, die öffentliche Debatte anzuregen und kritisches Denken bei seinen Lesern zu fördern. Sein literarisches Erbe liegt in seinem unermüdlichen Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit in einer dynamischen politischen Landschaft.

    Varianti: La vita indocile
    La signora Kirchgessner
    Der Mispelbaum
    Servabo
    • Servabo

      Erinnerung am Ende des Jahrhunderts

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Was von unserem Leben verdanken wir uns selbst und was unserer Zeit? Eine der wichtigsten Personen der italienischen politischen Kultur erzählt gelassen seine höchst seltsame Lebenskurve als eher fremdbestimmt: »Ich glaubte, an der Bewegung der Gestirne teilzuhaben, während ich an einer Schreibmaschine saß.« Eine Lebensgeschichte, die sich auf die prägenden Erlebnisse beschränkt: Widerstand, Liebe, Streit, Angst, Schmerz, den Traum von einer anderen Gesellschaft. Luigi Pintor, einer der angesehensten politischen Köpfe Italiens, erzählt sie in Bildern, Ereignissen und Erfahrungen, ganz ohne Namen, Orte, Daten. Er geht dabei der Frage nach, was von unserer Lebensgeschichte wir uns selbst und was unserer Zeit verdanken. Literarisch stehen seine Erinnerungen mit ihrer lakonischen Verallgemeinerung in einer italienischen Tradition von Leopardi bis Celati, inhaltlich sind sie ein bewegendes Beispiel der italienischen Kultur.

      Servabo
      3,8
    • La signora Kirchgessner

      • 148 Seiten
      • 6 Lesestunden

      «Il mio mestiere di scrivano mi fa pensare a quei castelli di carte che piacciono ai bambini ma crollano a un tremito della mano. Meglio nascere due secoli prima e imitare la signora Kirchgessner, afflitta da cecità ma virtuosa di glasharmonika, che per tutta la vita dilettò le aristocrazie col suo strumento di cristallo. I suoni sono meno ingannevoli delle parole. La mia vita privata posso invece paragonarla a quella di un pesce rosso in una vasca. Ma è un paragone improprio. Chi può escludere che un pesce rosso abbia una fervida immaginazione e un'esistenza avventurosa?»Il libro sarà una sorpresa per i lettori di Luigi Pintor. Dopo sette anni dalla pubblicazione di "Servabo", l'autore ripensa la propria esperienza con più azzardo letterario e sofferenza politica, ripercorrendo eventi pubblici e privati secondo itinerari inaspettati e sconcertanti. Storia e autobiografia vengono ora distanziate vertiginosamente, tradotte in un'amara favola enigmatica. Così la memoria si trasforma in pura musica, nella quale soltanto è possibile dichiarare e annientare le verità più intime.

      La signora Kirchgessner
      3,4