Ein fesselnder psychologischer Spannungsroman – und zugleich ein faszinierendes Porträt der israelischen Gesellschaft Inspektor Ochajon ist gerade aus dem Urlaub zurück, als ihn in seinem Jerusalemer Büro ein neuer Fall erwartet. In einem unterirdischen Lagerraum des israelischen Fernsehsenders Kanal 1 hat man die Leiche der bewährten Mitarbeiterin Tirza entdeckt: Sie wurde von einer Marmorsäule erschlagen. Bei seinen Ermittlungen in den Korridoren und Studios des Senders stößt Ochajon schnell auf ein dunkles Geflecht von Spannungen, Intrigen und Leidenschaften – und das mysteriöse Morden geht weiter …
Batya Gur Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Denn die Seele ist in deiner Hand
- 447 Seiten
- 16 Lesestunden
Auf dem Speicher eines verlassenen Wohnhauses in der Jerusalemer Altstadt wird die Leiche der 22-jährigen Zohra entdeckt. Bei seinen Ermittlungen stellt Inspektor Ochajon fest, dass die schöne junge Frau Geheimnisse in ihrem Leben barg, von denen niemand etwas ahnte. Wenig später verschwindet auch noch die zehnjährige Nesja spurlos, die Zohra vergötterte und sie stets genau beobachtet hat. Offensichtlich weiß das Kind mehr über die Hintergründe der Tat - und schwebt nun selbst in höchster Gefahr.
Die schwarze Schatulle
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Benji ist plötzlich wie verwandelt. Er nennt seinen Freund Shabi einen Verräter und versteckt sich vor ihm. Was ist los? In der Schule verschwindet ständig Geld und auch Shabis schwarze Schatulle mit den bunten Zeichenstiften ist plötzlich weg. Hat Benji etwas damit zu tun? Shabi versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, und lernt dabei Joli, in die er heimlich verliebt ist, näher kennen. Ein aufregendes Versteckspiel beginnt.
Batya Gur, die in Jerusalem lebt, führt uns durch ihre Stadt, durch ihren Alltag. Sie beschreibt das Viertel, in dem sie mit ihrer Familie wohnt, wir begleiten sie auf dem Weg zum Fitness-Studio, und weiter zum Postamt, wo sie für ihren Sohn, der bei der Armee ist, ein Päckchen aufgeben will. Doch bevor sie das Postamt erreicht, melden die Nachrichten eine Bombenexplosion auf dem Machane-Jehuda-Markt, die Tote und Verletze fordert. Ein 'ganz normaler' Tag also, in einer Stadt, die sich von allen Großstädten dieser Welt unterschiedet. 'Eine einfache Liebesgeschichte war mein Verhältnis zu Jerusalem von Anfang an nicht', schreibt Batya Gur, und erinnert in Rückblenden an die wechselvolle Geschichte dieser Stadt, und an das bis in die heutige Zeit reichende schwierige politische Klima. Mit der detektivischen Genauigkeit, die man von ihren Kriminalromanen kennt, erzählt Batya Gur aber auch von der Anziehungskraft, die Jerusalem seit Jahrhunderten mit seiner unvergleichlichen Schönheit auf die Menschen ausübt. Und von der besonderen Beschaffenheit des Jerusalemer Lichts, dem die Wendung 'Goldenes Jerusalem' entspringt, und über das Batya Gur schreibt: 'Und in dieses Licht, das ist nicht zuviel gesagt, habe ich mich verliebt.'
Das Lied der Könige
- 603 Seiten
- 22 Lesestunden
Jerusalem, am Abend des jüdischen Neujahrsfestes: Inspektor Michael Ochajon sitzt allein zu Hause, während die Stadt die Feierlichkeiten beginnt. Plötzlich hört er das Weinen eines Neugeborenen und entdeckt im Keller einen ausgesetzten Säugling. Verwirrt bittet er seine Nachbarin Nita van Gelden, eine Cellistin aus einer prominenten Musikerfamilie, um Hilfe. Gemeinsam beschließen sie, das Kind vorübergehend bei sich zu behalten und verbringen die Feiertage mit den Klängen des Cellos. Nita bereitet sich auf ihr Comeback vor: einen Auftritt mit ihren Brüdern Gabriel und Theo. Doch das Festkonzert wird zum Wendepunkt – während der Aufführung wird ihr betagter Vater Felix in seinem Haus Opfer eines Raubüberfalls. Zwei Wochen später wird Gabriel, der Stargeiger, während eines Konzerts hinter der Bühne erdrosselt mit einer Cellosaite aufgefunden. Michael Ochajon wird mit den Ermittlungen betraut und dringt behutsam in die hermetische Welt der Jerusalemer Musikszene ein. Dabei entdeckt er ein Netz aus Intrigen und Rivalitäten. Um die Täter zu finden, muss er den Zusammenhang zwischen den beiden Mordfällen erkennen, wobei das mysteriöse Findelkind eine entscheidende Rolle zu spielen scheint.
So habe ich es mir nicht vorgestellt
- 445 Seiten
- 16 Lesestunden
Mitreißend und mit präzisem psychologischen Einfühlungsvermögen zeichnet Batya Gur das Porträt der ehrgeizigen Gynäkologin Jo'ela, die beruflich und privat heftigste Erschütterungen erlebt. Anhand ihres Weges durch Krise, Rückbesinnung und Neuanfang gewinnt der Leser tiefe Einblicke in die israelische Gesellschaft. Batya Gur beweist, daß sie auch ohne Krimi-Thema zu den großen Autorinnen ihres Landes gehört.
Du sollst nicht begehren
- 475 Seiten
- 17 Lesestunden
Der Mord an einer schönen Sekretärin führt Inspektor Ochajon in den abgeschotteten Kosmos einer Kibbuzgemeinde. Schritt für Schritt tastet er sich in die fremde Welt vor und muss feststellen, dass hinter der idealisierten Fassade tödliche Konflikte lauern: Bald schon geschieht der nächste Mord... (Klappentext)
Am Anfang war das Wort
- 472 Seiten
- 17 Lesestunden
An der Universität von Jerusalem geht ein Mörder um. Inspektor Ochajon, bekannt für Charme, Eigensinn und unorthodoxe Methoden, beginnt zu ermitteln und gerät immer tiefer in die elitäre akademische Gesellschaft, eine Welt, in der Worte eine tödliche Macht besitzen können. Mit wunderbar tiefgründigen Charakteren, einem schillernden Ambiente und psychologischem Spürsinn gibt Batya Gur dem Kriminalroman eine neue Note.
Inspektor Michael Ochajon von der Jerusalemer Kriminalpolizei steht vor einem Mordfall, wie er ungewöhnlicher nicht sein kann. Die hochangesehene Analytikerin Eva Neidorf wird am Morgen ihres großen Vortrages tot aufgefunden. Alle Verdächtigen sind ehrenwerte Mitglieder der Jerusalemer Psychoanalytischen Gesellschaft und mit der Toten in einem engen Netz gegenseitiger Abhängigkeiten verstrickt. Doch mit jedem Schritt in das Labyrinth dieser fremden Welt werden für Michael Ochajon die Risse in der glatten Oberfläche offensichtlicher.



