Ein fesselnder psychologischer Spannungsroman – und zugleich ein faszinierendes Porträt der israelischen Gesellschaft Inspektor Ochajon ist gerade aus dem Urlaub zurück, als ihn in seinem Jerusalemer Büro ein neuer Fall erwartet. In einem unterirdischen Lagerraum des israelischen Fernsehsenders Kanal 1 hat man die Leiche der bewährten Mitarbeiterin Tirza entdeckt: Sie wurde von einer Marmorsäule erschlagen. Bei seinen Ermittlungen in den Korridoren und Studios des Senders stößt Ochajon schnell auf ein dunkles Geflecht von Spannungen, Intrigen und Leidenschaften – und das mysteriöse Morden geht weiter …
Batya Gur Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Denn die Seele ist in deiner Hand
- 447 Seiten
- 16 Lesestunden
Auf dem Speicher eines verlassenen Wohnhauses in der Jerusalemer Altstadt wird die Leiche der 22-jährigen Zohra entdeckt. Bei seinen Ermittlungen stellt Inspektor Ochajon fest, dass die schöne junge Frau Geheimnisse in ihrem Leben barg, von denen niemand etwas ahnte. Wenig später verschwindet auch noch die zehnjährige Nesja spurlos, die Zohra vergötterte und sie stets genau beobachtet hat. Offensichtlich weiß das Kind mehr über die Hintergründe der Tat - und schwebt nun selbst in höchster Gefahr.
Die schwarze Schatulle
- 219 Seiten
- 8 Lesestunden
Shabi versteht die Welt nicht mehr: Weshalb verhält sich sein bester Freund auf einmal so feindselig? Als auch noch eine wertvolle Schatulle verschwindet und im Schulkiosk eingebrochen wird, ahnt Shabi, dass es einen Zusammenhang zwischen den seltsamen Vorfällen geben muss - und macht sich auf die Suche danach. Ein gefährliches Unterfangen.
In Jerusalem leben
- 233 Seiten
- 9 Lesestunden
Batya Gur, die seit ihrem Studium in Jerusalem lebt, nimmt den Leser an einem „ganz normalen“ Tag mit durch ihre Stadt. Sie beschreibt ihr Wohnviertel, die Fahrt zur Schule ihrer Tochter und den Weg zum Postamt, um ein Päckchen für ihren Sohn in der Armee aufzugeben. Doch bevor sie das Postamt erreicht, erfahren sie von einer Bombenexplosion auf dem Machane-Jehuda-Markt, die Tote und Verletzte fordert. In dieser Stadt, wo die drei Weltreligionen - Judentum, Christentum und Islam - auf engstem Raum aufeinandertreffen, sind die heiligen Stätten dicht beieinander. Gur erinnert in Rückblenden an die wechselvolle Geschichte Jerusalems und beleuchtet die komplexe politische Situation. Mit der gewohnten Genauigkeit ihrer Kriminalromane reflektiert sie auch über die Anziehungskraft der Heiligen Stadt, die durch ihre Schönheit besticht. Sie erzählt vom berühmten Licht, das Jerusalem den Titel „Goldene Stadt“ verliehen hat, und von ihren Gassen, Straßen und Plätzen. Diese literarische Erkundung bietet eine kritische Innenansicht und ist eine Liebeserklärung an eine Stadt, die Touristen oft verborgen bleibt. Die Lektüre regt zum Nachdenken an und verbindet Alltagsleben mit Erinnerungen an Kriegszeiten und Reflexionen über den Zustand ihres Heimatlandes.
Stein für Stein
- 318 Seiten
- 12 Lesestunden
Das Lied der Könige
- 603 Seiten
- 22 Lesestunden
Zwei rätselhafte Mordfälle erschüttern die Jerusalemer Welt der Musik in ihren Grundfesten. Felix von Gelden, das Oberhaupt einer weltweit gefeierten Musikerfamilie, fällt einem Raubmord zum Opfer. Wenig später wird sein Sohn Gabriel, der Stargeiger, tot hinter der Bühne aufgefunden - erdrosselt mit einer Cellosaite. Michael Ochajon übernimmt die Ermittlungen, und er dringt ein in den faszinierenden und glanzvollen Kosmos der klassischen Musik. Doch bald muß er feststellen, daß hinter dieser schillernden Fassade tödliche Intrigen lauern ...
So habe ich es mir nicht vorgestellt
- 445 Seiten
- 16 Lesestunden
Mitreißend und mit präzisem psychologischen Einfühlungsvermögen zeichnet Batya Gur das Porträt der ehrgeizigen Gynäkologin Jo'ela, die beruflich und privat heftigste Erschütterungen erlebt. Anhand ihres Weges durch Krise, Rückbesinnung und Neuanfang gewinnt der Leser tiefe Einblicke in die israelische Gesellschaft. Batya Gur beweist, daß sie auch ohne Krimi-Thema zu den großen Autorinnen ihres Landes gehört.
Du sollst nicht begehren
- 475 Seiten
- 17 Lesestunden
Der Mord an einer schönen Sekretärin führt Inspektor Ochajon in den abgeschotteten Kosmos einer Kibbuzgemeinde. Schritt für Schritt tastet er sich in die fremde Welt vor und muss feststellen, dass hinter der idealisierten Fassade tödliche Konflikte lauern: Bald schon geschieht der nächste Mord... (Klappentext)
Am Anfang war das Wort : Roman
- 471 Seiten
- 17 Lesestunden
An der Universität von Jerusalem geht ein Mörder um. Inspektor Ochajon, bekannt für Charme, Eigensinn und unorthodoxe Methoden, beginnt zu ermitteln und gerät immer tiefer in die elitäre akademische Gesellschaft, eine Welt, in der Worte eine tödliche Macht besitzen können. Mit wunderbar tiefgründigen Charakteren, einem schillernden Ambiente und psychologischem Spürsinn gibt Batya Gur dem Kriminalroman eine neue Note.
Denn am Sabbat sollst du ruhen
- 384 Seiten
- 14 Lesestunden
Inspektor Michael Ochajon von der Jerusalemer Kriminalpolizei steht vor einem Mordfall, wie er ungewöhnlicher nicht sein kann. Die hochangesehene Analytikerin Eva Neidorf wird am Morgen ihres großen Vortrages tot aufgefunden. Alle Verdächtigen sind ehrenwerte Mitglieder der Jerusalemer Psychoanalytischen Gesellschaft und mit der Toten in einem engen Netz gegenseitiger Abhängigkeiten verstrickt. Doch mit jedem Schritt in das Labyrinth dieser fremden Welt werden für Michael Ochajon die Risse in der glatten Oberfläche offensichtlicher.



