Systematisch wurden in den Jahren der argentinischen Diktatur (1976-1983) die Babys inhaftierter Regimegegnerinnen geraubt und von Militärs adoptiert. Viele Jahre später versucht eine junge Frau – Opfer dieser Praxis –, Licht in das Dunkel ihrer Herkunft zu bringen. Alle ihre inneren Kräfte muß Luz dabei aufbieten, um von den Schatten der Vergangenheit nicht erdrückt zu werden.
Die junge Pariserin Ana Lasalle tanzt mit derselben Leidenschaft Tango, mit der sie das Land verachtet, aus dem er kommt. Jahrelang war ihr Vater während der argentinischen Militärdiktatur inhaftiert, von seiner Familie verstoßen. Kaum vorstellbar deshalb für Ana, daß es unter ihren verhaßten Vorfahren Tangotänzer gegeben haben soll, wie der attraktive Argentinier Luis behauptet.
Der Gedanke läßt sie nicht mehr los, und sie stimmt Luis’ Vorschlag zu, an einem Film über den Tango mitzuarbeiten. Anas Recherchen führen sie ans Ende des 19. Jahrhunderts: Hunderttausende Einwanderer suchen in Buenos Aires ihr Glück – und tanzen Tango. Ein Greuel für den Großgrundbesitzer César Lasalle, denn dieser zügellose Tanz droht die althergebrachten Gesellschaftsformen auf den Kopf zu stellen. Aber der Siegeszug des Tangos läßt sich nicht aufhalten; aus den dunklen Salons der Bordelle tritt er hinaus auf die großen Tanzflächen, und es sind besonders die Frauen der Familie Lasalle, die allen Konventionen zum Trotz seinen sinnlichen Versprechungen folgen.
Für die Dreharbeiten reist Ana im Dezember 2001 in ein Buenos Aires, das im Chaos zu versinken droht – und wo sie endlich Antworten findet.
Man liebt oder verabscheut ihn, er vereint oder trennt: Der Tango spielt die Hauptrolle in dieser eine ganze Epoche umspannenden Familiensaga.
In ihrem Bestsellerroman Mein Name ist Luz schilderte Elsa Osorio das aufrüttelnde Schicksal einer jungen Frau, die nach zwanzig Jahren endlich Licht in das Dunkel ihrer Herkunft bringt. Auf sehr eindringliche und bewegende Weise befassen sich auch Osorios Erzählungen mit den Träumen und Hoffnungen von Menschen, die eine Sackgasse mit Ausgang suchen. Andrea findet auf der Trauerfeier für einen ihr Unbekannten den Ort, an dem sie weinen kann; ein Mann, der während der Diktatur jahrelang unter Marcos’ Namen lebte, schenkt Marcos endlich sein Leben zurück; Gabi reist ihrem vermißten Bruder nach und findet ein ganz anders geartetes Glück: »Wie kaum jemandem zuvor gelingt es Elsa Osorio, über eine schwere Zeit zu schreiben.« Süddeutsche Zeitung
»Ohne Davor, ohne Danach, das Jetzt kann morgen zu Ende sein, in fünfzig Jahren oder in fünf Minuten. Das macht es so kostbar ... und so schrecklich.« Im Sommer 1936 pulsiert Madrid vor revolutionärer Hoffnung, während die Angst vor dem bevorstehenden Militärputsch wächst. Die Straßen sind voller junger Menschen, die nach Waffen für den bevorstehenden Bürgerkrieg suchen. Die argentinische Anarchistin Mika Etchebéhère hat sich gemeinsam mit ihrem Mann Hipólito dem bewaffneten Widerstand angeschlossen, um gegen Francos Truppen für eine gerechtere Welt zu kämpfen. Ihre politische Überzeugung und die Liebe zu ihrem kranken Mann führen sie in den Krieg. Ein Schicksalsschlag droht, ihren Lebenswillen zu erschüttern, doch die Ereignisse helfen ihr, persönliche Trauer zu überwinden. Mikas starke Ausstrahlung und ihre Fähigkeit, andere zu begeistern, machen sie für die schlecht ausgerüsteten Milizen unentbehrlich, und sie wird zur Capitana, der einzigen Frau, die im Spanischen Bürgerkrieg eine Kolonne führt. Während sie mit ihren jungen Soldaten in den Schützengräben kämpft, werden sie von den moskauhörigen Kommunisten als Feinde der Republik diffamiert – ein weiteres Drama entfaltet sich. In diesem aufwühlenden Roman wird das Leben und die Liebe einer außergewöhnlichen Frau in Zeiten von Krieg und Revolution lebendig.
Nel giugno del 2004, il cadavere di una donna viene ritrovato al largo di Turballe, un tranquillo villaggio di pescatori in Bretagna. La giornalista Muriel Le Bris, appassionata e combattiva, si ritrova a coprire la cronaca locale e percepisce subito anomalie in quello che sembra un suicidio. Ignara del fatto che questo caso cambierà la sua carriera e riporterà alla luce gli orrori della dittatura argentina, Muriel si immerge nella storia. Parallelamente, nel 1977 a Buenos Aires, la giovane militante Juana Alurralde viene catturata insieme al figlio di tre anni durante la dittatura. Destinati all'ESMA, l'inferno della tortura, Juana resiste e adotta una strategia per sfuggire ai famigerati "voli della morte", riuscendo a mettere in salvo il bambino. La sua fuga la porterà a Parigi, dove dovrà affrontare nuove rinunce e fingersi pentita della sua militanza. Quasi trent’anni dopo, le due storie si intrecciano e Muriel dovrà ricostruire il coraggio di Juana e le sue molte vite. In un romanzo di intensa emozione, l’autrice esplora il nodo irrisolto della Guerra sporca argentina, mettendo in luce il complesso rapporto tra vittima e carnefice, e la tragedia dei figli dei desaparecidos, come nel caso di Matías, che cerca la madre abbandonata per amore e giudica le sue scelte.
Sherezade se despereza y retoma sus historias para los lectores de hoy. Ocho escritores espanoles y latinoamericanos de hoy nos dan sorprendentes versiones narrativas de este clasico de la literatura universal.