„Wer gern den nicht selten verzwickten Wegen des Kulturaustauschs nachspürt, von denen unsere Sprache zeugt, wer die dort gespeicherte kollektive Erinnerung zu seiner eigenen zu machen wünscht oder wer bisweilen plötzlich stutzt und sich über die Lautgestalt oder Bedeutung eines Wortes wundert, das ihm bislang nie sonderlich aufgefallen ist: Sprachfreunde dieser Art kommen bei Bartels auf ihre Rechnung.“ Manfred Fuhrmann in der FAZ zu Klaus Bartels', „Wie Berenike auf die Vernissage kam. 77 Wortgeschichten“
Klaus Bartels Bücher






Veni, vidi, vici
- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
Worte wie Heureka und Panta rhei, Alea iacta est und Carpe diem sind das meistzitierte, lebendigste Griechisch und Latein. Doch diese Geflügelten Worte sind in aller Regel zugleich entflogene Worte, und sie tragen kein Ringlein am Fuß, auf dem Autor und Werk, Kapitel und Paragraph säuberlich verzeichnet wären. Die 12., durchgesehene und ergänzte Auflage des längst zum Standardwerk gewordenen „Veni vidi vici“ präsentiert gegen 500 Geflügelte Worte, dazu gegen 300 Stück „Kleingeflügel“ von ad hoc bis vice versa. Die Erläuterungen begnügen sich nicht mit Übersetzung und Stellennachweis; sie betten die Geflügelten Worte, diese Zugvögel aus der griechischen und römischen Welt, in ihren ursprünglichen Zusammenhang ein und zeichnen ihre Prägungs- und Wirkungsgeschichte in der Antike, sozusagen Biotope und Flugrouten, in zahlreichen Zitaten nach. Die neugestaltete Ausgabe lädt Kenner und Freunde dieser buntgefiederten Gattung nicht nur zum Nachschlagen in der Not, sondern auch zum vergnüglichen Blättern und Lesen ein: Nullus est liber tam malus, ut non aliqua parte prosit!
Jahrtausendworte in die Gegenwart gesprochen
- 199 Seiten
- 7 Lesestunden
Göttin Gold und Grizzly
- 100 Seiten
- 4 Lesestunden
„Streiflichter aus der Antike“ - das sind 70 ausgewählte Texte, die im Original in der Sonntagsbeilage der „Neuen Zürcher Zeitung“ erschienen sind. Klaus Bartels beleuchtet darin - immer punktuell - die Antike aus dem Blickwinkel der Gegenwart, vor allem aber die Gegenwart aus der Perspektive der Antike. Eine amüsante und kulturgeschichtlich interessante Lektüre!
Klausurtraining gesetzliche Schuldverhältnisse
Fälle und Lösungen
Die Fallsammlung enthält ausformulierte Lösungen vor allem zum Recht der ungerechtfertigten Bereicherung, zur Geschäftsführung ohne Auftrag und zum Deliktsrecht und trifft damit (auch in der Gewichtung) den typischen Bedarf von Prüfungskandidaten. Dem Leser wird freilich nicht nur die gutachtliche Bearbeitung vorgeführt, sondern zugleich der relevante Stoff in geeigneter Auswahl nähergebracht. Denn die gesetzlichen Schuldverhältnisse gelten mit Recht als schwieriger Stoff. Man denke an die bereicherungsrechtlichen Mehrpersonenverhältnisse, den tückischen § 817 Satz 2 BGB sowie an die berühmte Saldotheorie, ebenso an die tatbestandliche Ausdehnung der Geschäftsführung ohne Auftrag und schließlich an die Unschärfen in der Lehre von den Verkehrspflichten. All diese Komplikationen sorgen dafür, dass ein Schlüsselverständnis nicht ausreicht. Vielmehr müssen sich Studierende viele Probleme über mühsam angeeignetes Detailwissen erschließen. Dennoch setzen die hier vorgestellten Lösungen vor allem auf das »Verstehen« und haben so häufig eine recht kritische Sicht auf die Rechtsprechung.
Ein „Heureka!“ oder „Erkenne dich selbst!“, ein „Carpe diem!“ oder „Ceterum censeo“: jeder kennt diese gefl ügelten Worte – aber wer weiss, woher sie stammen? Viele sind ihrem Nistplatz vollends entfl ogen: Caesars „Alea iacta est“ meinte durchaus nicht, dass da ein Würfel „gefallen“ ist; das „Mens sana in corpore sano“ galt nicht den Turnern, sondern den Betern; das „Non scholae, sed vitae.“ hat sich genau ins Gegenteil verkehrt. In 49 Kapiteln von „Ab ovo. in medias res“ bis „Vita brevis, ars longa“ führt Klaus Bartels seine Leser ad fontes, zu den vergessenen Ursprungsstellen der bekanntesten Zitate. Zu seinem Nachschlagewerk „Veni vidi vici“ hat sich hier ein rechtes „Lesebuch“ gesellt, voller aufschlussreicher Durchblicke und vergnüglicher Aha-Erlebnisse, ein Buch für alle Freunde der Antike – und gerade für solche, die nicht fl ießend lateinisch träumen.
Die Sau im Porzellanladen
- 196 Seiten
- 7 Lesestunden
Was macht die Sau im Porzellanladen? Was hat der Raser mit dem Rasierapparat zu tun, und wie fand das Asyl in unserer Sprache Zuflucht? Wörter haben wie wir Menschen ihr eigenes unverwechselbares Leben mit allem Auf und Ab. Und wie die Sau (lat. porcus) es bis in die Meissener Porzellanmanufaktur geschafft hat, haben Hunderte und Tausende Wörter ihre abenteuerlichen, „zukunftsträchtigen“ Wege aus der Antike in die Gegenwart gefunden. Im vierten Band seiner ebenso amüsanten wie aufschlussreichen Wortgeschichten präsentiert Klaus Bartels erneut 77 geschliffene Essays, in denen er jahrtausendealte Wörterfährten verfolgt und beim Leser für so manches Aha-Erlebnis sorgt.
Mit dem Begriff der 'Prothese' lassen sich die avancierten medizinischen wie kulturellen Techniken zur Körper- und Selbsterweiterung nicht länger fassen. Klaus Bartels orientiert sich an Flussers Konzept einer 'Leibkarte' und erschließt die immer noch unsicheren Terrains durch die Anwendung einer erweiterten 'Servonik' aufs Neue einer spannenden Lektüre.
Trüffelschweine im Kartoffelacker
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Was hat eine Armbrust mit Tells Arm und Heldenbrust zu schaffen? Und was ein Osterspaziergang mit einem Debakel, eine Brezel mit einer Bratsche, die magere Diät mit den fetten Diäten, ein Restaurant mit einer Wiederaufbereitungsanlage, eine grüne Parkbank mit einem grauen Parkplatz, ein Spacewalk mit einem Weltraum-Spaziergang? Wie hat es eine Türangel zum Kardinal gebracht, und wie sind die Trüffeln zu Kartoffeln geworden? Die hier vorgelegte Sammlung enthält 77 neue 'Wortgeschichten' von ›Agenda‹ und ›Road-Map‹ bis ›Zukunft‹.
In seinen amüsanten 'Wortgeschichten', die seit fast zwanzig Jahren im Feuilleton der 'Stuttgarter Zeitung' erscheinen, verfolgt Klaus Bartels die Beziehungskisten und Bedeutungssprünge eines quicklebendigen Wortes aus den Alten, 'toten' Sprachen bis in den modernen Euro-Wortschatz und die geläufige Alltagssprache. Apropos 'amüsant': Dahinter steckt ein vor Staunen aufgesperrtes Maul, lateinisch 'musellum', französisch 'museau'. Diese 'Wörterlebensläufe', halb Sprachgeschichte, halb Kulturgeschichte, stecken tatsächlich voller Überraschungen und Aha-Erlebnissen, und die geneigten Leser und Leserinnen seien gewarnt: Die Lektüre dieser Wortgeschichten könnte ihre Milz gefährden; in der Milz, griechisch 'splen', hat der 'Spleen' seinen Sitz.
Roms sprechende Steine
- 307 Seiten
- 11 Lesestunden
Das durchgehend zweisprachig angelegte Kompendium vereinigt etwa an die zweihundert Inschriften aus dem inneren Stadtbereich zwischen Porta del Popolo, Porta S. Paolo, Peterskirche und Lateranbasilika. Sie ist in vierzehn Spaziergänge von Inschrift zu Inschrift gegliedert. Ausgewählt wurden die historisch, religions-, kunst- und baugeschichtlich interessantesten Inschriften. Die ältesten stammen aus augusteischer Zeit, die jüngsten aus dem Heiligen Jahr 1983–1984; die meisten aus dem päpstlichen Rom seit der Renaissance. Der Autor hat alle Inschriften vor Ort transkribiert und seine so präzisen wie einfühlsamen Übersetzungen mit sachdienlichen Erläuterungen versehen.
Wie Berenike auf die Vernissage kam
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Ja, die Wörter sprechen; man muß sie nur fragen. Dann zeigt sich zum Beispiel, daß im 'Clown' ein dummer Bauerntölpel und im 'Strolch' ein schlauer 'Astrologe' steckt, daß der 'Tourist' aus einer griechischen Drechslerwerkstatt kommt und das 'Porzellan' aus einem römischen Saustall, daß hinter der 'Rakete' ein Spinn-'Rocken' steht und hinter dem 'Kanzler' ein Lattenzaun, daß im 'Atelier' die Späne fliegen und die alte Königin Berenike auf jeder 'Vernissage' Ehrengast ist. Die zuerst 1996 vorgelegte Sammlung von 77 Wortgeschichten erscheint in dieser dritten, durchgesehenen Auflage erstmals in einer Buchhandelsausgabe.
Meine zwei Flammen
ein praktisches Bordkochbuch ; [mit ausgewählten Rezepten, abenteuerlichen Geschichten und Tipps und Tricks für die Bordküche]
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Sokrates im Supermarkt: Neue Streiflichter aus der Antike
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
Metropol Zürich
- 238 Seiten
- 9 Lesestunden
Das im Jahr 1892 erstellte Haus Metropol ist nicht nur der wohl repräsentativste Jugendstilbau in Zürich, sondern hat auch eine faszinierende Geschichte, vielseitig und unterhaltsam dargestellt von namhaften Autoren wie Klaus Bartels, Peter Baumgartner, Rudolf Iseli, Joseph Jung, Anna Pia Maissen und Sigi Schär.
Homerische Allotria
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
Roms Inschriften lassen Kaiser, Päpste und Künstler, ja selbst die Obelisken 'live' zu uns sprechen. Klaus Bartels hat sie als erster gesammelt, zeilengetreu übersetzt und durchgehend erläutert. Sein allseits gerühmtes Standardwerk erschließt diesen steinernen Stadtführer gerade auch den Freunden der Ewigen Stadt, die nicht fließend lateinisch träumen.
Ein »Heureka!« oder »Erkenne dich selbst!«, ein »Carpe diem!« oder »Ceterum censeo«: Jeder kennt diese geflügelten Worte, aber wer weiß, woher sie stammen? Viele sind ihrem Nistplatz vollends entflogen: Caesars »Alea iacta est« meinte durchaus nicht, dass da ein Würfel »gefallen« ist; das »Mens sana in corpore sano« galt nicht den Turnern, sondern den Betern; das »Non scholae, sed vitae ...« hat sich genau ins Gegenteil verkehrt. In 49 Kapiteln von »Ab ovo ... in medias res« bis »Vita brevis, ars longa« führt Klaus Bartels seine Leser ad fontes, zu den vergessenen Ursprungsstellen der bekanntesten Zitate. Zu seinem Nachschlagewerk 'Veni vidi vici' hat sich hier ein rechtes Lesebuch gesellt, voller aufschlussreicher Durchblicke und vergnüglicher Aha-Erlebnisse, ein Buch für alle Freunde der Antike - und gerade für solche, die nicht fließend lateinisch träumen.
















