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Gila Lustiger

    27. April 1963
    Aus einer schönen Welt
    Woran denkst du jetzt
    Die Schuld der anderen
    So sind wir
    Herr Grinberg & Co.
    Erschütterung
    • Erschütterung

      • 158 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Für Paris und ganz Europa begann 2015 eine neue Zeit: Der brutale Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo sowie der Terror vom 13. November setzten den grausamen Rahmen für ein Jahr, das nicht nur in Frankreich von einer Vielzahl weiterer Übergriffe mit islamistischem Hintergrund, antisemitischen Attentaten und einem erschreckenden Zulauf für den Front National geprägt war. Die in Paris lebende Schriftstellerin Gila Lustiger hat bereits in ihrem Gesellschaftsroman »Die Schuld der anderen« hellsichtig Ursachen und Hintergründe beschrieben. Auch die jüngsten Terrorakte hat sie miterlebt, aus dieser Erfahrung ist ihr Essay entstanden. Der kluge Versuch, einer tief empfundenen Erschütterung mit Vernunft zu begegnen und vehement unsere freiheitlichen Werte zu verteidigen – als Pariserin, Mutter zweier Kinder, Jüdin, Europäerin.

      Erschütterung
      4,7
    • Mathilda steckt ihre kleine sommersprossige Stupsnase gerne in die Angelegenheiten anderer und hat zu allem eine Meinung. Paul, der um seine geliebte Großmutter trauert, muss unbedingt geholfen werden. Und auch Herr Grinberg, der Zeitung lesende Nachbar, der immer auf der Bank unter der großen Kastanie sitzt und seine Hündin Holstein dabeihat, sieht nicht gerade glücklich aus. Nicht einmal die Kinder um ihn herum bemerkt er! Für Mathilda steht fest: Es muss etwas geschehen. Und tatsächlich geschieht etwas, doch auch Mathilda hält nicht immer die Fäden in der Hand, denn schließlich gibt es noch ein geheimnisvolles Buch, das Buch der Fragen.

      Herr Grinberg & Co.
      3,4
    • So sind wir

      Ein Familienroman

      • 259 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wie ist ein Leben nach dem Holocaust möglich? In »So sind wir« erzählt Gila Lustiger von Eltern, Großeltern und näheren Verwandten, dem eigenen Heranwachsen zwischen Deutschland und Israel und von ihrem Vater Arno Lustiger, dem Auschwitz-Überlebenden, der dennoch in Deutschland blieb. Mit unverkennbar ironischem Blick nähert sie sich über das Private und Intime der europäischen Geschichte, berichtet von den Gründungsmythen des Staates Israel und der Zeit der Unabhängigkeitserklärung. Virtuos gelingt ihr so aus dem Mikrokosmos ihrer Familie die Erzählung einer Geschichte der europäischen Juden.

      So sind wir
      3,5
    • Ein Jahrhundertsommer über dem ganzen Land, ein Mordfall, dessen Lösung zu viele Fragen offen lässt, und ein hartnäckiger Journalist, der den Zweifel zum Prinzip erhebt: In unnachahmlichem Ton entwirft die Wahl-Pariserin Gila Lustiger ein Bild der »Grande Nation«, das Land und Leute lebendig werden lässt und einen der empörendsten Wirtschaftsskandale Frankreichs als packenden Ermittlungsfall präsentiert. Die Geschichte einer unfassbaren Verstrickung, atmosphärisch, spannend und klug – ein großer Gesellschaftsroman.

      Die Schuld der anderen
      3,6
    • Woran denkst du jetzt

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Geschichte beginnt mit dem Tod von Onkel Paul, dessen lange Krankheit keine Überraschung war. In der Stille und Wut nach seinem Tod sprechen die Schwestern Lisa und Tanja über ihre Erinnerungen an ihn. Paul hatte die Rolle des Vaters übernommen, als sich die Eltern trennten, und kümmerte sich um die beiden Töchter, als die Mutter abwesend war. Tanja ist heute eine erfolgreiche Wirtschaftsexpertin mit Familie, während Lisa, deren Schauspielkarriere gescheitert ist, als Therapeutin arbeitet. Onkel Paul, ein Mann der Kunst und des guten Geschmacks, hatte große Erwartungen an seine Nichten, die er vor dem Gewöhnlichen bewahren wollte. Die Trauer lässt sie zunächst sprachlos, öffnet aber schließlich den Weg zu ihrer eigenen Geschichte. Gila Lustiger nutzt diesen Moment, um Gewissheiten und falsche Wahrheiten zu hinterfragen und Trost zu finden. Mit Leichtigkeit schafft sie ein Kammerspiel über den Tod, das gleichzeitig das Leben thematisiert. Lustiger ist eine kraftvolle Erzählerin, die uns durch diese Nacht der Trauer führt und dabei auch die komischen Aspekte des Menschlichen beleuchtet.

      Woran denkst du jetzt
    • Die Bestandsaufnahme

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ein nüchternes, sarkastisches Buch über den Holocaust, geschrieben aus der Sicht der Kinder der Opfer. Die Autorin, 1963 in Frankfurt geboren, studierte und arbeitete in Israel. In beklemmenden Szenen schildert sie die Zeit zwischen der Weimarer Republik und dem Ende des Zweiten Weltkriegs, erzählt von Personen, die in die Vernichtungsmaschinerie der Nazis geraten, von Opfern, die als Denunzianten gleichzeitig auch zu Tätern werden.

      Die Bestandsaufnahme
    • En 1984, Emilie T., jeune escort-girl parisienne, avait été sauvagement assassinée, meurtre jamais élucidé. Vingt-sept ans plus tard, la presse annonce l'arrestation d'un employé de banque sans histoires, Gilles Neuhart, dont l'ADN correspond à celui trouvé sur la scène du crime. Dix-sept lignes – c'est ce que son rédacteur en chef demande à Marc Rappaport sur cette affaire. Le journaliste, homme complexe et tourmenté, suit son intuition et cherche, envers et contre tout, à en savoir davantage sur le destin de la jeune femme. Patiente et tenace, son enquête lève le voile sur un drame sanitaire impliquant quelques insatiables de l'industrie chimique et de la sphère politique. Dans cet ambitieux roman dédié au journalisme d'investigation, Gila Lustiger dresse un portrait impitoyable de certains milieux français. S'inspirant de faits réels, l'auteur explore strate par strate la société parisienne et provinciale. Un réquisitoire puissant contre les maux qui affligent nos démocraties néolibérales.

      Les insatiables
      4,2