Frieden ist nie selbstverständlich, er muss immer wieder gestiftet werden. So heißt es schon bei Immanuel Kant. Die internationalen Beziehungen der letzten beiden Jahrhunderte veranschaulichen dies besonders eindrücklich. Jost Dülffer forscht seit Jahrzehnten zur internationalen Friedenspolitik. Die hier versammelten Studien umreißen exemplarisch die Bemühungen um Frieden in unterschiedlichen Spannungsverhältnissen. Dazu gehören Machtpolitik und Völkerrecht, Menschenrechte und Friedensbewegungen, transnationale Organisationen und Vereinte Nationen, Friedensschlüsse und Umwelt. Darüber hinaus geht es um den wechselnden historiographischen Umgang in markanten Fallstudien. Dieser Band bündelt bislang teils unveröffentlichte Beiträge des bekannten Kölner Historikers aus den letzten 20 Jahren.
Jost Dülffer Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Dieser Band ist eine studentengerechte Einführung in die von Brüchen, Konflikten und Integrationsversuchen geprägte Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Auflösung desOstblocks. In bewährter »Grundriss«-Manier tritt neben die Darstellung der geschichtlichen Ereignisse eine umfassende Diskussion der Forschung sowie eine Bibliographie der wichtigsten Literatur.
Jalta, 4. Februar 1945 - der Zweite Weltkrieg und die Entstehung der bipolaren Welt
- 260 Seiten
- 10 Lesestunden
Deutsche Geschichte
Von den Anfängen bis zur Gegenwart - 4., erweiterte Auflage
- 1028 Seiten
- 36 Lesestunden
Die erweiterte Neuauflage der "Deutschen Geschichte" ist aktualisiert und schließt mit den Ereignissen des Jahres 1995. Der Band informiert über politische Ereignisse, über Herrscher und historische Persönlichkeiten er gibt einen Überblick über die Entwicklung von Gesellschaft, Lebensformen und Wirtschaft.
Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins - 40: Wir haben schwere Zeiten hinter uns
Die Kölner Region zwischen Krieg und Nachkriegszeit
- 431 Seiten
- 16 Lesestunden
Durch seinen erfahrungsgeschichtlichen Ansatz hebt sich dieses Buch von allen bisherigen Darstellungen ab: Wie reagierten Briten und Amerikaner darauf, daß die Deutschen „wieder Demokraten“ waren? Vor welcher Situation standen die heimkehrenden Soldaten der Wehrmacht? Wie war der Alltag in der „Hungergesellschaft“?
Der Autor stellt drei Diskussionsschwerpunkte in den Mittelpunkt seiner Darstellung: Zum einen die Frage der Kontinuität und Diskontinuität der Entwicklung des NS-Systems, welche die Forschung der letzten Jahre beschäftigt. Zum zweiten geht es um die Kontroverse, inwieweit einerseits die NS-Politik zielgerichtet Krieg und Vernichtung anstrebte, nachdem in der Anfangszeit die politischen Strukturen grundlegend verändert wurden. Der dritte Schwerpunkt geht der europäischen Dimension des Themas nach: In der NS-Zeit beherrschten die Deutschen weite Teile Europas und trugen mit ihren Siegen deutsche Herrschaft, Ausbeutung und Völkermord über die Grenzen. Gerade heute, wo die deutsche Frage in eine neue Phase eintritt, verdient es dieser Gesichtspunkt, verstärkt ins Gedächtnis gerufen zu werden.
Deutschland in Europa
- 432 Seiten
- 16 Lesestunden
