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Karl Schlechta

    23. Jänner 1904 – 19. Februar 1985
    Werke 2
    F. Nietzsche I/III 58
    Werke V
    Erasmus von Rotterdam
    Werke
    Götzen-Dämmerung oder wie man mit dem Hammer philosophiert
    • 'Kein Ding gerät, an dem nicht der Übermut seinen Teil hat. Das Zuviel an Kraft erst ist der Beweis von Kraft', postuliert Nietzsche im Vorwort seiner 'Götzen-Dämmerung'. Und in der Tat: Kraftvoll und ohne falsche Rücksicht auf ein in seinen Augen überkommenes, in Traditionen gefangenes Denken schwingt der sprachgewaltige Philosoph den Hammer. Er selbst bezeichnete die 1889 erschienene 'Götzen-Dämmerung' als 'vollkommene Gesamteinführung' in seine Philosophie. Mit pointierter Schärfe und bewusstem Pathos arbeitet Nietzsche hier an seinen Gedanken zur 'Umwertung aller Werte' und zum 'Willen zur Macht', bevor ihn kurze Zeit später die geistige Umnachtung niederringt.

      Götzen-Dämmerung oder wie man mit dem Hammer philosophiert2000
      4,1
    • Goethes Wilhelm Meister

      • 226 Seiten
      • 8 Lesestunden

      (...) In bald 200 Jahren Rezeptionsgeschichte wurde Goethes "Wilhelm Meister" fast durchweg auf einige wenige 'Ideen' reduziert, die man unter dem Namen Bildungsroman zusammenfaßte. Karl Schlechtas Buch, zuerst 1953 erschienen, bricht mit dieser Deutungstradition und erschließt wieder - in einer dicht geschriebenen Darstellung - die erzählerische Fülle, den Zauber und die Unmittelbarkeit von Goethes Werk. Und er entdeckt im subtilen Mit- und Gegeneinander dieses an Farben und Stimmen so reichen Romans eine ironische Distanz Goethes gegenüber dem, was emphatisch als 'Bildung' verbucht wurde: der 'Bildungsroman' wird als Zerstörungsroman kenntlich, in dem es mehr um Verluste an ursprünglichem Leben als um positive Lernprozesse geht. Schlechta unternimmt eine Entdeckungsreise zu einem scheinbar so bekannten Roman. Sein Werk zu Goethes "Wilhelm Meister" ist in manchem der Neuerschließung von Goethes "Wahlverwandtschaften" durch Walter Benjamins berühmten Essay vergleichbar.

      Goethes Wilhelm Meister1985
    • Werke

      • 1553 Seiten
      • 55 Lesestunden

      KurzbeschreibungKeine ausführliche Beschreibung für „Nachgelassene Fragmente Anfang 1888 - Anfang Januar 1889“ verfügbar.

      Werke1983
      4,0
    • Schlechtas Nietzsche-Ausgabe ließ erstmals eine unverstellte Sicht auf das Werk des großen Kritikers und Meisters im Umgang mit der deutschen Sprache zu. In wenigen Jahren hatte sie ihren Platz als die les- und zitierbare Nietzsche-Edition des Jahrhunderts erobert. Mit der Ausgabe beginnt die moderne Nietzsche-Rezeption, wozu ganz wesentlich der umfangreiche Nietzsche-Index beiträgt, ein Personen- und Sachregister mit über 10.000 Stichwörtern und mehr als 26.000 Stellennachweisen sowie einem Verzeichnis der Aphorismentitel, der eine einzigartige, bisher noch nicht übertroffene Orientierungshilfe bei Lektüre und Studium bedeutet.

      Nietzsche-Index zu den Werken in drei Bänden1976
    • Werke V

      • 662 Seiten
      • 24 Lesestunden
      Werke V1972