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Robert Rebhahn

    27. Februar 1954 – 30. Jänner 2018
    Staatshaftung wegen mangelnder Gefahrenabwehr
    Grundrechte statt Arbeitsrecht?
    Zuständigkeit bei grenzüberschreitenden Arbeitsrechtsfragen
    Der gewerberechtliche Geschäftsführer
    Finanzierungsverantwortung des Bundes für die gesetzliche Krankenversicherung
    • Grundrechte statt Arbeitsrecht?

      • 116 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Für die Jubiläumstagung 2012 – 40 Jahre Traunkirchen - wurde ein grundlegendes Thema gewählt, nämlich die Frage „Grundrechte statt Arbeitsrecht?“. Auch das österreichische Arbeitsrecht wird in immer mehr Einzelfragen durch grundrechtliche Erwägungen beeinflusst; im Ausland meinen manche, die Prägung durch Grundrechte könne oder solle das traditionelle Arbeitsrecht ablösen. Der Beitrag von Robert Rebhahn geht auf mögliche Auswirkungen der Europäischen Grundrechtecharta auf das Arbeitrecht ein, wobei neben inhaltlichen Fragen die Abgrenzung des Anwendungsbereichs untersucht wird. Michaela Windisch-Graetz widmet sich Problemen der grenzüberschreitenden Dienstleistungserbringung, insbesondere bei bisher kaum beachteten Erscheinungsformen. Christoph Kietaibl befasst sich mit dem Spannungsverhältnis von Privatautonomie und Diskriminierungsverboten und problematisiert unter anderem, inwieweit die Verwirklichung von Gemeinschaftsinteressen in jedem Fall durch eine Belastung des Privatrechtsverkehrs erreicht werden soll. Walter Schrammel befasst sich mit Fragen, die bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber in Bezug auf Pensionsansprüche entstehen, insbesondere mit der Prüfung einer Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und des Alters. Martin Risak beschäftigt sich mit dem Einfluss der EMRK, in ihrer jüngeren Auslegung durch den EGMR, auf das Streikrecht, und deckt dazu Problemlagen im österreichischen Recht auf.

      Grundrechte statt Arbeitsrecht?2012
    • Im Jahr 2007 ein Fehlbetrag von mehr als 6% der Einnahmen bei einzelnen Gebietskrankenkassen: Diese finanzielle Krise in der österreichischen Krankenvorsorge ist aktueller und brisanter Anlass für die Frage, inwieweit der Bund – der die rechtlichen Rahmenbedingungen der Krankenkassen schafft – verantwortlich ist für eine ausreichende Finanzierung derselben. Das vorliegende Werk untersucht dazu erstmals: - Ist der Staat zur Gewährleistung einer umfassenden Krankenvorsorge verpflichtet? - Inwieweit ist ein Missverhältnis von zugewiesenen Aufgaben und möglichen Einnahmen der Krankenkassen verfassungswidrig? - Besteht eine Pflicht des Bundes zur Abgangsdeckung? Die Untersuchung schließt mit einem Vorschlag, wie die Verantwortung des Bundes für die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung im Gesetz klar zum Ausdruck zu bringen wäre.

      Finanzierungsverantwortung des Bundes für die gesetzliche Krankenversicherung2008
    • Angesichts der wachsenden Bedeutung grenzüberschreitender Arbeitsleistungen – man denke insbesondere an den Abbau der Grenzen innerhalb der EU – steigt die Zahl arbeitsrechtlicher Streitigkeiten mit Auslandsbezug. Die europarechtlichen Bestimmungen zur internationalen Zuständigkeit, die arbeitsrechtliche Streitigkeiten regeln, werfen eine Reihe von Problemen auf, die in Österreich bis jetzt noch nicht umfassend dargestellt und erörtert wurden. Insofern füllt das Werk eine Lücke in der literarischen Landschaft. Fünf Beiträge zum Themenkreis Arbeitsrecht und internationale Zuständigkeit bestechen durch eine verständliche Darstellung eines komplexen Regelungsbereichs auf hohem wissenschaftlichen Niveau wobei auch das IPR Berücksichtigung findet. Für Interessenvertretungen, international ausgerichtete Anwaltssozietäten und grenzüberschreitend tätige Unternehmen bietet dieses Werk damit bisher vermisste Hilfestellung bei der Lösung alltäglich auftretender Fragestellungen.

      Zuständigkeit bei grenzüberschreitenden Arbeitsrechtsfragen2007