Grosse Reportagen im Taschenbuch. Herausragende Autor:innen berichten, was hinter den Kulissen des Weltgeschehens passiert.Die Geschichten:Im besten AlterNach dem ersten Schock die Erkenntnis: Die Wechseljahre setzen bei unserer Autorin neue Energien frei. Von Stefanie de VelascoEine Idee, die elektrisiertEin Senegal-Schweizer will Dakars bunte Busse fit für die Zukunft machen. Doch die Verkehrsrevolution gerät ins Stocken. Von Christoph Keller.Bjørn zieht in den KriegWie kommt ein Fischer von den Färöern dazu, für die Ukraine zu kämpfen? Von Trieneke Klein Gangster's ParadiseNayib Bukele brachte El Salvador Frieden. Dafür nahm er dem Land die Demokratie. Von Dennis Frasch Der Hass und sein ZeugeErst jagt ihn ein Hindu-Mob, dann lässt ihn Indiens Justiz hängen. Doch Nisar Ahmed gibt nicht auf. Von Rahul Bhatia Die historische Reportage: The Migration SeriesDie inneramerikanische Migration Schwarzer vom Süden in den Norden nach dem 1. Weltkrieg in Gemälden von Jacob Lawrence.
Christoph Keller Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Leo lebt seit siebzehn Jahren versteckt auf einer Sandinsel und tötet jährlich Menschen, die anderen schaden. Nach seinem letzten Mord trifft er auf Thea, die Rache für ihren Vater sucht. Während sie sich in die magische Welt der Insel vertieft, gerät ihr Plan ins Wanken. Ein poetischer und witziger Roman über radikale Gerechtigkeit.
Basislehrbuch Kriminalistik
Strategien und Techniken der Verbrechensaufklärung und -bekämpfung
Disziplinarrecht
Für die polizeiliche Praxis
Streifendienst in Nordrhein-Westfalen
Eingriffsnormen im Überblick
Afrika fluten
Roman
Lovis macht sich auf den Weg, auf eine Reise rund ums westliche Mittelmeer: Marseille, Gibraltar, Sizilien. Und, auf den Spuren von Bruno Siegwart, zurück in die dreißiger Jahre. Siegwart, ein unverdrossener Schweizer Ingenieur, hat sich mit Haut und Haar und Rechenschieber dem gigantischen Projekt Atlantropa verschrieben. Der Erfinder dieser Utopie, der deutsche Architekt Herman Sörgel, wollte das Mittelmeer absenken, um Strom zu gewinnen. Siegwart lieferte ihm die Berechnungen, unaufgefordert, aus reiner Begeisterung – und die Idee, die Flüsse Afrikas zu stauen, um noch mehr Elektrizität zu produzieren, für Europa. Als Lovis ihn aufstöbert, ihn mit Fragen bedrängt, versteckt sich Siegwart hinter seinem Glauben an die Technik. Diesen Glauben kennt Lovis vom eigenen Vater, auch er war Ingenieur und Lovis oft mit ihm unterwegs zwischen Betonmischern, Tiefladern, Baukränen und hohen Staumauern. Christoph Keller beschäftigt sich seit Jahren journalistisch und literarisch mit dem Mittelmeer und mit kolonialen Praktiken der Schweiz. Deshalb stach ihm das gut tausendseitige Manuskript von Bruno Siegwart, das er im Deutschen Museum in München aufstöberte, sofort ins Auge. Doch der Roman, den er aus diesem Fund destilliert hat, erzählt weit mehr als die Geschichte einer größenwahnsinnigen Utopie.
Persönlichkeitsrecht von Polizeibeamten
Polizeibeamte im Spannungsverhältnis zwischen Amtsträger und „Bürger in Uniform“
Every Cripple a Superhero
- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
Intimate, absurdist and winningly frank, Every Cripple a Superhero is at once a memoir of life with a progressive disorder, and a profound exploration of the challenges of loving, being loved, and living a public life - navigating restaurants, aeroplanes, museums and artists' retreats - in a world not designed for you. Threaded throughout are Keller's own photographs of the unexpected beauty found in puddle-filled 'curb cuts', the pavement ramps that, left to disintegrate, form part of the urban obstacle course. Those puddles become portals into a different, truer city; and, as they do, so this book - told with humour and immense grace - begins to uncover a truer world- one where the 'normal' is not normal, where disability is far more widespread than we might think, and where there always exist, just alongside our own, the lives of everyday superheroes
Reportagen schickt die besten Autorinnen und Autoren rund um den Globus. Für Geschichten, die bleiben.In dieser Ausgabe:- Miss Marple aus Zürich. Sie beschattet Erbschleicher, Fremdgänger, Blaumacher. Unterwegs mit einerPrivatdetektivin im mondänen Seefeld. Von Juliane Schiemenz.- Albtraum auf 80m2. Feindliche Übernahme: Die Untermieterin Katherine Gladstone macht sich in einem New Yorker Apartment breit. Von Bridget Read- Der Ehefrau ausgeliefert. Ein Schlaganfall lässt Andrzej Grzela verstummen. Nur seine Augen können noch sprechen. Von Malgorzata Smolak.- Ein Haus in Palästina. Zwischen brennenden Autoreifen, Wasserwerfern und Checkpoints: Dar Jacir, eine Oase der Kunst. Von Colum McCann- Hier schweigt Ihr Kapitän. Nicht einmal das Swissair-Grounding veränderte das Leben von Langstreckenpilot Alex Borer so stark wie Corona. Von Christoph Keller- Die historische Reportage: Mütter Courage, 1995. Von Sonia Seymour Mikich.
Exploring the duality of joy and grief, this collection features twelve heartfelt funeral sermons by Christoph Keller, III. His literary and scholarly approach offers an intimate perspective on life and death, emphasizing that while life is transformed at death, it continues. The sermons invite readers to engage with the poignant stories of those commemorated, fostering a sense of connection and reflection on the human experience.
Fälle und Lösungen zum Eingriffsrecht in Nordrhein-Westfalen, Band 2
Zwang, Besonderes Polizei- und Ordnungsrecht, Verdeckte Eingriffsmaßnahmen
- 290 Seiten
- 11 Lesestunden
Schriftsteller sein heisst, mit anderen Stimmen zu reden. Zuerst aber heisst es zu lernen, mit der eigenen Stimme zu sprechen. Sonst geschieht, wovor das afrikanische Sprichwort Solange die Löwen nicht schreiben lernen, wird jede Geschichte die Jäger verherrlichen. Christoph Keller nimmt seine drei Poetikvorlesungen an der Universität St. Gallen vom Herbst 2020 zum Anlass, sein eigenes umfangreiches, vielstimmiges Werk neu zu besichtigen. Dabei geht es um schelmisches Erzählen, um das Sprechen mit anderen Stimmen, darum, wer für einen spricht, wenn man es nicht selbst tut. Und darum, was das Lesen von Büchern für das Lesen der Welt bedeutet und wie das Lesen der Welt zum Schreiben von Büchern wird. Wie eine vierte Vorlesung fügt sich stimmig die Dankesrede für den Alemannischen Literaturpreis an.
Cybercrime umfasst eine Vielzahl von Straftaten, die durch Informationstechnologie begangen werden, darunter Botnetzkriminalität, Malware-Einsatz, Phishing und Cybermobbing. Der Studienbrief bietet eine umfassende Darstellung dieser Phänomene sowie deren strafrechtliche Bewertung. Er beleuchtet die Ermittlungsmöglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden, insbesondere durch Computerforensik und Big-Data-Technologie. Dieses Werk richtet sich an Polizei-Praktiker und Auszubildende, die sich einen fundierten Einstieg in die Thematik der Internetkriminalität verschaffen möchten.
Jeder Krüppel ein Superheld. Splitter aus dem Leben in der Exklusion
- 220 Seiten
- 8 Lesestunden
In "Jeder Krüppel ein Superheld" untersucht Christoph Keller provokant, was es bedeutet, im 21. Jahrhundert mit körperlicher Behinderung zu leben. Er teilt persönliche Erfahrungen und Herausforderungen im Alltag und plädiert für Stolz und Akzeptanz. Das Buch ist eine berührende Collage, die Mitgefühl und Empörung weckt.
Fälle und Lösungen zum Eingriffsrecht in Nordrhein-Westfalen, Band 1
Aufbauschemata und Standardmaßnahmen
Disziplinarrecht
- 591 Seiten
- 21 Lesestunden
Der Boden unter den Füßen
- 159 Seiten
- 6 Lesestunden
Lion, dem fast schon legendären Brückenbauer, ist eine Brücke eingestürzt. Das hat neun Leben gekostet, und auch wenn ihn keiner anklagt, einfach weitermachen will er nicht. Lieber unternimmt er ausgedehnte Wanderungen in seinem Garten, auf dass er sich selbst und auch unserer geschundenen Welt auf die Spur komme. Und siehe, immer öfter erscheinen Menschen im Garten. Gleich zu Beginn ist da Andri, der schlitzohrige Nachbarjunge, der verkündet, seine Mutter sei verschwunden. Wo denn? Im Garten natürlich. Was aber will der Junge wirklich? Nun, Lion, immer schon ein bisschen in Andris Mutter verknallt, macht sich auf die Suche im Garten – und wundert sich schon bald nicht mehr, dass dieser mit jedem seiner Schritte grösser wird. Sogar dann, wenn er mit seiner Partnerin und Ökobestsellerautorin am Gartentisch Wein trinkt. Dabei gerät auch die Zeit immer mehr aus den Fugen und saugt Lion hinein in das wahre Wesen und das Wunder der Natur. Bis er glaubt, den Boden unter den Füssen wieder gefunden zu haben. Poetisch und frech zugleich, witzig und elegant entwirft «Der Boden unter den Füßen» nicht eine weitere Dystopie, sondern erzählt von einer Utopie, die Natur und Mensch wieder vereint. Alles wird gut. Ganz sicher.
Lebensdeutung aus der Genesis
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Der dokumentarische Band 'Organisation' bietet einen umfassenden Überblick über die Arbeitskomplexe des deutschen Künstlerduos Andree Korpys und Markus Löffler. Ihre investigativen Untersuchungen zur ästhetischen und formalen Repräsentation von exekutiver Macht und deren Ökonomie zählen zu den bedeutendsten künstlerischen Positionen des Jahrtausendwechsels. Mit den Techniken des Paranoikers, der sich subversiv in die Geheimnisse eines funktionierenden Systems einschleicht, eröffnen Korpys/Löffler künstlerische Einblicke in die Mechanismen staatlicher, wirtschaftlicher, militärischer und terroristischer Funktions- und Repräsentationsmodelle. Die über 30 Werkgruppen werden durch ergänzende Texte, Transkripte und Interviews kommentiert und durch Essays von Diedrich Diederichsen, Gunnar Reski, Jan Verwoert und Astrid Wege in einen breiten Kontext gesellschaftlicher und künstlerischer Zeitsymptome eingeordnet. Zahlreiche Abbildungen und detailliertes Quellenmaterial bieten eine interessante Gesamtschau über ein Werk, das durch vielfältige Querverbindungen, Verweise und Verzahnungen exakte Analysen, scharfe Kommentare und überraschende Wendungen präsentiert.
Christoph Keller ist nicht nur ein bekannter Schriftsteller und Theaterautor, er ist auch Rollstuhlfahrer. Seine Autobiographie ist jedoch keine Krankengeschichte, sondern erzählt voller Witz und Humor von einem Vater, der einst ein sehr erfolgreicher Unternehmer war, bald aber Konkurs machte, einer obsessiven Sammelleidenschaft nachging, eine Kunstgalerie eröffnete und seine drei Söhne, die alle an Muskelschwund erkrankten, als Krüppel betrachtete. Eine beeindruckende Lebensreise, die in Sankt Gallen beginnt, bis nach New York führt und den Blick auf die Welt verändert.
Kann man Köpfe transplantieren, und wird dabei der Kopf an den Körper angenäht oder umgekehrt? Wie kommen die genetischen Daten aller Isländer in eine zentrale Datenbank, und warum haben die Isländer dazu ihr Einverständnis gegeben? Was ist bedrohlich an der Idee des Klonens, und warum wünschen sich Tausende von Paaren dennoch ein geklontes Kind? Die neuen Humantechnologien eröffnen neue Horizonte – sie haben das Potential, den Menschen unsterblich zu machen, und stellen unser bisheriges, auf Sterblichkeit angelegtes Menschenbild fundamental in Frage. Christoph Keller befragt in seinen Texten nicht nur forsche, technologiegläubige Wissenschaftler und eilfertige Ethiker, er zeigt nicht nur auf, in welchem Mass eine technologische Revolution, die längst im Gange ist, unser Selbstverständnis revolutionieren wird – Christoph Keller fragt auch nach, warum die neuen Humantechnologien faszinieren, warum sie Ausdruck sind eines weit verbreiteten Bedürfnisses, sich selber neu zu erfinden.
Petersburg erzählt
- 271 Seiten
- 10 Lesestunden
Kaum eine andere Stadt hat ihre Bewohner dermaßen verzaubert und verhext, ihnen derart den Kopf verdreht (und auch den Boden unter den Füßen weggezogen) wie St. Petersburg, die 'zweite' Hauptstadt Rußlands. Nikolaj Gogol, neben Puschkin der Ahnherr der Petersburger Literatur, wunderte sich schon 1836, wohin es die (damalige) russische Hauptstadt verschlagen hatte - 'ans Ende der Welt'. Für Autoren scheint dieser herbe, unwirtliche Ort am Finnischen Meerbusen ideal zu sein. Er inspiriert wie wenige zum Schreiben. Der vorliegende Band vereint 22 Petersburger Stimmen aus dem 20 Jahrhundert, darunter russische moderne Klassiker wie Iwan Bunin, Vladimir Nabokov, Ossip Mandelstam oder Sergej Dowlatow, bekannte Zeitgenossen wie Andrej Bitow, Jurij Galperin und Tatjana Tolstaia oder endlich auch im deutschen Sprachraum zu entdeckende Autoren wie Rid Gratschow und Boris Wachtin. Mit Oleg Jurjew, Andrej Kawadejew und Igor Mojssejew ist die Generation der (Mitte) Dreißigjährigen vertreten. Zusammen ergeben sie, bei allen Unterschieden der Schreibtemperamente, einen einheitlichen Text: Es ist die literarische Biographie der Stadt St. Petersburg.
Worauf wir bauen können
- 120 Seiten
- 5 Lesestunden
Die blauen Wunder
- 233 Seiten
- 9 Lesestunden
Kurze Inhaltsangabe: Am 16. Juni 1993, an einem ganz gewöhnlichen Tag, wird mitten in Bern Bundesrat Hans Lüthi in seinem Lieblingsrestaurant erschossen. Der Täter verlässt das Lokal ganz ruhig, drückt einem Passanten die Waffe in die Hand und verschwindet in der Menschenmenge. Als die Polizei am Bärenplatz eintrifft, verhaftet sie den Mann mit der Waffe. Erst dann realisiert sie, dass ihr der wahre Täter entkommen ist. Trotzdem findet die Polizei den Mörder: es war der brave Beamte Wilhelm Gess, bei dem sich überhaupt kein Motiv zu dieser unglaublichen Tat finden lässt. Ein Journalist versucht, den Gründen für das Attentat auf die Spur zu kommen und spricht zu diesem Zweck mit Tatzeugen und mit den Verwandten von Gess. Es zeichnet sich ab, dass Gess ein sehr durchschnittliches Leben lebte und ganz plötzlich und eigentlich grundlos aus seinen Schranken ausbrach
Gulp
- 217 Seiten
- 8 Lesestunden
Christoph Kellers Debüt, 1988 erstmals erschienen, ist eine bissige Satire zum Thema Medien und Erfolg. Egon Vorburger ist ein Star. Sein 13bändiges Werk Aufzeichnungen des Ekkehard K. Gulp, das er mit zwölf zu Papier gebracht hat, ist ein Bestseller geworden, nicht zuletzt durch eigene Mithilfe. Um das Interesse der Öffentlichkeit auf die Bücher zu lenken, hat er selbst Kritiken verfaßt und sie unter fremden Namen publiziert: Karlheinz Schneck und Otto Schnöd haben das literarische Meisterwerk unter die Leser gebracht. Je größer der Erfolg, desto komplexer aber auch die Probleme. Denn um den Schein zu wahren, muß Vorburger Gulp, Schneck und Schnöd gleichsam zum Leben erwecken. Plötzlich hat er vier Existenzen, deren Alltag nur mühsam zu bewältigen ist. Als Vorburger sich auch noch verliebt, wird die Lage unüberschaubar: Er täuscht sein Verschwinden vor. Aber die Rechnung geht nicht auf, denn Gulp, den es gar nicht gibt, gerät unter Mordverdacht.
Der Schädelvermesser
- 298 Seiten
- 11 Lesestunden
Basler Appell gegen Gentechnologie
- 286 Seiten
- 11 Lesestunden
Das Wort hat Paulus
- 124 Seiten
- 5 Lesestunden
Über das Glauben und den Glauben
- 141 Seiten
- 5 Lesestunden














