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Robert Rollinger

    Classica et Orientalia - 12: Die Sicht auf die Welt zwischen Ost und West (750 v. Chr.-550 n. Chr.)
    Althistorische Studien im Spannungsfeld zwischen Universal- und Wissenschaftsgeschichte
    Studienbücher Antike: Herodot
    Historiographie, Ethnographie, Utopie
    Entdeckungen der Landschaft
    • Der vorliegende Band umfasst zehn Beiträge, die bei der internationalen Tagung „World View and World Conception between East and West“ (19.–22. Juni 2013) im Universitätszentrum Obergurgl, Tirol präsentiert wurden. Anlässlich der Emeritierung Reinhold Bichlers standen dort laufende Arbeiten zur Diskussion, die eines seiner zentralen Forschungsanliegen aufgreifen: die Konzeption von Räumen, Zeiten und Weltbildern, ihre Verbreitung und ihr Sitz im Leben sowie die diskursive Beschäftigung mit diesen Weltbildern. Dabei stehen die mit Gewicht und Bedeutung aufgeladenen Konstruktionen einer ethnozentrisch angelegten Weltsicht und deren literarischer Niederschlag im Zentrum der Untersuchungen. Diese spannen einen breiten chronologischen und geografischen Bogen, der vom neuassyrischen Imperium des 8. Jahrhunderts v. Chr. bis zur spätantiken Reichsbildung Theoderichs an der Wende vom 5. zum 6. Jahrhundert n. Chr. reicht. Auch wenn sich die Mehrzahl der Beiträge mit Weltbildern und Weltkonzeptionen beschäftigt, die um den antiken Mittelmeerraum kreisen, so greifen doch einzelne Beiträge wesentlich weiter aus und rücken den Indischen Ozean, Zentralasien oder gar die Oikumene in das nähere Blickfeld. Allen Beiträgen gemeinsam ist die Auseinandersetzung mit einer Autorenperspektive, die in ihren Einzelschichten dekonstruiert und in einen konkreten historischen Kontext eingebettet wird.

      Classica et Orientalia - 12: Die Sicht auf die Welt zwischen Ost und West (750 v. Chr.-550 n. Chr.)2017
    • Entdeckungen der Landschaft

      Raum und Kultur in Geschichte und Gegenwart

      • 396 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Entdeckung der Landschaft gilt gemeinhin als Errungenschaft der westlichen Moderne. Tatsächlich lassen sich Wort und Begriff zuerst im Europa des 18. Jahrhunderts nachweisen. Das Phänomen als solches aber ist viel älter und beschränkt sich nicht auf Europa. Die Autoren und Autorinnen dieses Bandes möchten ins Bewusstsein rufen, dass Landschaft und Gebirge seit ältester Zeit an verschiedenen Orten und unter mannigfachen Vorzeichen immer wieder neu entdeckt worden sind. Sie tun dies nach den drei ineinandergreifenden Prinzipien der Interdisziplinarität, des Zusammenspiels von Globalität und Regionalität sowie der zeitlichen Universalität, die von den frühen Schriftkulturen Vorderasiens bis in die Gegenwart reicht.

      Entdeckungen der Landschaft2017
    • Historiographie, Ethnographie, Utopie

      Gesammelte Schriften, Teil 4. Studien zur griechischen Historiographie (Philippika

      Der nunmehr vierte Teil der Gesammelten Schriften Reinhold Bichlers versammelt und erschliesst zwölf Studien zur antiken Historiografie sowie eine Studie zur Rezeptionsgeschichte des Alexanderreiches; sie sind zum Teil an entlegenerer Stelle zwischen 2003 und 2014 publiziert worden. Einen gewissen thematischen Schwerpunkt bilden im Bereich der antiken Historiografie Studien zu Herodot und Ktesias sowie die Alexanderhistoriografen. Dar|ber hinaus nehmen die Beiträge vor allem die Erfassung von Raum und Zeit in der antiken Historiografie sowie die Konstruktion des Orientbildes und des darin enthaltenen Antagonismus zwischen Europa und Asien in den Blick.

      Historiographie, Ethnographie, Utopie2016
    • Studienbücher Antike: Herodot

      4. Auflage 2014 (Nachdruck der dritten, verbesserten und erweiterten Aufl. 2011)

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Herodot (5.Jh. v. Chr.) gilt als der Schöpfer des ersten zusammenhängenden Geschichtswerkes. In den neun Büchern seiner „Historien“ zeichnet Herodot nicht nur ein umfassendes Bild der Völker der Oikumene und ihrer Nachbargebiete, sondern schildert auch die Geschichte und das Scheitern der ‘großen’ Eroberer, beispielsweise Kroisos, Dareios oder Xerxes. Als Hintergrund dieser Betrachtungen dienen Herodot die Geschehnisse der Perserkriege. Der vorliegende Band bietet im ersten Teil einen ausführlichen Einblick in den Aufbau von Herodots Werk. Seine 'historisch-politische Erdkunde' wird dabei ebenso betrachtet wie die Schilderungen der einzelnen Völker und Herodots Umgang mit dem Gegensatz von 'Wildheit und Zivilisation'. Im zweiten Teil wird die Überlieferungs- und Forschungsgeschichte zu Herodots Werk von der Antike bis ins 20. Jahrhundert dargestellt. Eine ausführliche Bibliographie und ein Register runden das Werk ab.

      Studienbücher Antike: Herodot2011
    • Althistorische Studien im Spannungsfeld zwischen Universal- und Wissenschaftsgeschichte

      Festschrift für Franz Hampl zum 90. Geburtstag am 8. Dezember 2000

      • 486 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Sixteen papers, forming a Festschrift for Franz Hampl, examine the development of historical writing, focusing in particular on the presentation of universal themes in the historical texts of different ancient cultures, Greek and Roman historians and 20th-century historical theory. Subjects include the depiction of suicide in Mayan artworks, theories surrounding the origin of the Etruscans, Herodotus and Egypt and the development of `Provincial Roman history', especially in Germany.

      Althistorische Studien im Spannungsfeld zwischen Universal- und Wissenschaftsgeschichte2001