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Reinhold Messner

    17. September 1944

    Reinhold Messner gilt als der größte Bergsteiger aller Zeiten. Er ist berühmt für seine ersten Solo-Besteigungen des Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff und dafür, als Erster alle vierzehn Achttausender bezwungen zu haben. Sein umfangreiches literarisches Schaffen konzentriert sich auf die tiefgründigen Herausforderungen der Berge, menschliche Ausdauer und die Gefahren extremer Umgebungen. Seine Werke bieten einzigartige Einblicke in die Psychologie und die physischen Anforderungen von Expeditionen in großen Höhen.

    Reinhold Messner
    K2 - Chogori
    Mein Schlüsselberg Nanga Parbat
    Layla im Reich des Schneekönigs
    Mount Everest
    Bergvölker
    Dolomiten
    • Dolomiten

      • 161 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Reinold Messner über seine Hausberge Seit 26. Juni 2009 sind die Dolomiten in die Liste des UNESCO Weltnaturerbes aufgenommen. Der wohl bekannteste Südtiroler, der berühmte Bergsteiger Reinhold Messner, erzählt von seiner Bergheimat, von den Berggruppen, wo sich schroffe Felstürme mit tiefen Tälern und sanften Hügeln abwechseln. In der eigenwilligen Mischung aus Bildband, Tourenbericht, Landschaftsbeschreibung und Kulturgeschichte bietet dieses Buch eine Fülle von Einblicken, Informationen und Anregungen in und zu einer der faszinierendsten Bergregionen der Welt

      Dolomiten
      5,0
    • Bergvölker

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Bergvölker der Welt erleben – von den Bergbauern in Südtirol über die Hunzas im Karakorum bis zu den Indios in den Anden: Reinhold Messners Erlebnisse, hautnah geschildert, und Einblicke in die Lebensweise der einzelnen Kulturen.

      Bergvölker
      4,8
    • Mount Everest

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Lebendige Darstellung der herausragenden Ereignisse am Everest seit den Besteigungsversuchen bis zur Gegenwart.

      Mount Everest
      4,7
    • "Laylas Reise in die beeindruckende Welt des Hochgebirges" ist ein Bilderbuch von Reinhold Messner, das die Abenteuer eines Mädchens namens Layla erzählt. Es fördert die Neugier auf die Natur, vermittelt ökologisches Bewusstsein und die Liebe zu den Bergen. Ein poetisches Werk für die ganze Familie, das zum Staunen und Nachdenken anregt.

      Layla im Reich des Schneekönigs
      4,4
    • »Der Nanga Parbat hat mich alles über Berge gelehrt.« Bei keinem anderen Berg liegen Erfolg und Tragödie so nah beieinander wie beim 8125 Meter hohen Nanga Parbat. Und bei keinem anderen Berg vereint sich für Reinhold Messner beides so schicksalhaft wie beim Nanga Parbat. Im Sommer 1970 nimmt er mit seinem Bruder Günther an einer Nanga-Parbat-Expedition teil. Es ist ihr erster Achttausender, und als Erste durchsteigen sie die höchste Steilwand der Erde, die Rupal-Wand. Sie erreichen den Gipfel, doch beim Abstieg über die Diamir-Flanke reißt eine Lawine Günther in den Tod. Acht Jahre später gelingt Reinhold Messner mit der ersten Alleinbesteigung eines Achttausenders an der Diamir-Wand die Glanzleistung seines Lebens. Nach der Hölle hat er damit den Himmel auf seinem persönlichen Schlüsselberg berührt. In diesem opulent ausgestatteten, detailreichen Bildband offenbart der berühmte Bergsteiger mit eigens für diese Neuausgabe verfassten Texten erstmals seine persönliche Sicht auf die Berge: Messner veranschaulicht in zwanzig Essays die Auseinandersetzung zwischen Menschennatur und Bergnatur. Und wir beginnen zu verstehen, was ihn hat überleben lassen: seine Vorsicht und der Respekt den Gebirgen gegenüber. Ausstattung: durchg. 4c

      Mein Schlüsselberg Nanga Parbat
      4,6
    • Er ist schwieriger und gefährlicher als der Everest: der K2, der »Berg der Berge«. Und keiner kann davon packender und kompetenter berichten als Reinhold Messner. In dieser einzigartigen Chronik erzählt der berühmteste Bergsteiger der Welt von allen markanten Episoden aus der Besteigungsgeschichte des K2. Die Felspyramide dieses Berges ist bis heute die größte Herausforderung, die es für Extrembergsteiger gibt. Die Schwierigkeiten einer Expedition und die Kraft der Naturgewalten zeigen sich bei dem unzugänglichsten der großen Achttausender noch weit dramatischer als bei anderen Gipfeln. Die herausragenden Schlüsselereignisse am K2 und auch seine eigene, erfolgreiche Expedition im Jahre 1979 schildert Messner in diesem Band.

      K2 - Chogori
      4,4
    • Im Jahr 1968, während der Studentenrevolution, verändert sich auch das Felsklettern grundlegend. Reinhold Messner vollbringt am Heiligkreuzkofel in den Dolomiten seine schwierigste Erstbegehung, während Royal Robbins im Yosemite Valley das „clean climbing“ proklamiert. Zehn Jahre zuvor war technisches Klettern populär geworden, und die Direttissima an der Nordwand der Großen Zinne sowie die Nose am El Capitan wurden als Höhepunkte gefeiert. Mit seinem Aufsatz „Mord am Unmöglichen“ ruft der 23-jährige Messner 1968 dazu auf, auf technische Hilfsmittel zu verzichten. Diese Aufforderung findet Nachahmer, und das Freiklettern entwickelt sich weiter, wobei sich die Schwierigkeitsskala unaufhaltsam steigert. Fünf Jahrzehnte später hinterfragen die besten Kletterstars in persönlichen Berichten Messners Thesen und erzählen von der Kunst, schwierigste Berge und Felswände zu meistern. Ihre Erzählungen verleihen Messners Plädoyer eine zeitlose Dimension. Über 40 Originalbeiträge von renommierten Kletterern wie Bernd Arnold, Tommy Caldwell, Alex Honnold und vielen anderen bereichern diese Reflexionen über das Klettern und dessen Entwicklung.

      Mord am Unmöglichen
      4,6
    • Der leuchtende Berg

      • 243 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Für die Geschichte des Höhenbergsteigens war es eine Sensation, in den Ohren der Kritiker klang es wie Hohn, als Reinhold Messner und Peter Habeler 1975 am Gasherbrum I das Unmögliche erstmals zu zweit einen Achttausender ohne Fixseile, ohne künstlichen Sauerstoff und ohne zuvor eingerichtete Lager eben ein Gipfelsturm "by fair means".

      Der leuchtende Berg
      4,5
    • Zwischen Durchkommen und Umkommen

      Die Faszination des Bergsteigens

      »Der traditionelle Alpinismus ist die Kunst, dort zu überleben, wo der Mensch nicht hingehört.« Reinhold Messner Mutig und selbstbestimmt stellen sich traditionelle Bergsteiger dem Unbekannten. Sie gehen dorthin, wo die anderen nicht sind, und gehen hohe Risiken ein. Seit im Jahr 1786 erstmals Menschen auf dem Gipfel des Montblanc standen, werden die Grenzen des „Unmöglichen“ immer weiter verschoben. Reinhold Messner setzt diesen Pioniertaten ein Denkmal. Er schildert den traditionellen Alpinismus anhand herausragender Protagonisten und lässt sie in Originaldokumenten selbst zu Wort kommen. In prägnanten Essays zeigt er auf, welche mentalen und körperlichen Voraussetzungen eine solche Haltung erfordert: Eigenschaften wie Neugier und Leidenschaft, Eigenverantwortung in der Gefahr und die bewusste Konzentration auf das Wesentliche, was den Verzicht auf ausgefeilte technische Hilfsmittel mit einschließt. Messners neues Buch ist ein Plädoyer für den menschlichen Entdeckergeist, für eine unmittelbare Begegnung von Mensch und Natur, für einen Alpinismus „ohne Netz und doppelten Boden“ – ein Erbe, das es weiterzugeben gilt. Ausstattung: Bildband

      Zwischen Durchkommen und Umkommen
      4,5
    • Am 27. Juni 1970 gelingt den Südtiroler Brüdern Reinhold und Günther Messner erstmals die Durchsteigung der Rupalflanke am Nanga Parbat, der mit 4500Metern höchsten Fels- und Eiswand der Welt. Doch der Abstieg über die andere Seite ins Diamirtal endet tragisch mit Günthers Lawinentod. Auf Betreiben des Expeditionsleiters werden die wahren Umstände der Katastrophe unterschlagen. Messners eigene Darstellung der dramatischen Odyssee, eigenwillig wie ein Drehbuch geschrieben, wird verboten; er selbst wird zum Ziel jahrzehntelanger Rufmordkampagnen, den jüngeren Bruder seinem Ehrgeiz geopfert zu haben. Erst jetzt, 40Jahre danach, ist sein lange vergriffenes, bis heute hoch gehandeltes erstes Buch zum Geschehen am 'nackten Berg' wieder erhältlich. Ab 14. Januar in den Kinos.

      Die rote Rakete am Nanga Parbat
      4,3
    • Nie zurück

      • 263 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ein Jahrhundert Wilderness des Wahnsinns: Erfolg, Scheitern, Abgesang auf die berühmten Heldengeschichten an den drei Polen ..

      Nie zurück
      4,4
    • Borge Ousland beschreibt in seinem Bericht über die erste Solo-Durchquerung der Pole seine packenden Erlebnisse. Mit Demut, Witz und menschlicher Wärme schafft er es, den Leser in seine Lage zu versetzen und das Abenteuer einer Reise, egal welcher Größe, nachvollziehbar zu machen.

      Solo durchs ewige Eis. Erstdurchquerung der Pole im Alleingang
      4,4
    • Gegenwind

      Vom Wachsen an Widerständen | Reinhold Messners persönlichstes Buch: zum 80. Geburtstag sein neues großes autobiografisches Buch

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Reinhold Messner reflektiert in diesem Werk über sein Leben im Gegenwind, sei es bei Abenteuern in der Natur oder in der Zivilisation. Er teilt Erfahrungen aus acht Jahrzehnten, beleuchtet Freundschaften und Intrigen und zeigt, wie Herausforderungen ihn geprägt haben. Ein eindrucksvolles Plädoyer für die Verwirklichung von Träumen.

      Gegenwind
      4,0
    • Rettet die Berge

      Ein Appell von Reinhold Messner

      Naturschutz statt Massentourismus - ein kämpferischer Appell von Reinhold Messner. Als die Romantiker die Schönheit der Berge entdeckten, ahnte niemand, dass dies den alpinen Massentourismus einleiten würde. Heute sind Bergregionen wie die Alpen, der Himalaya oder die Hohe Tatra zu Freizeitparks mit Klettersteigen, Skigebieten und kahlen Hängen geworden. Mountainbiker, Bergsteiger und Skifahrer erwarten ein perfektes Vergnügen, während die Erhabenheit der Natur zunehmend banalisiert wird. Unser Verhalten bedroht einzigartige Wildnis und wertvolle Kulturlandschaften. Messner analysiert die Bedrohungen und bietet konkrete Handlungsempfehlungen: ein Plädoyer für neuen Naturschutz und nachhaltige Entwicklung statt Massentourismus. Ein Bonus-Kapitel enthält ein Interview, in dem er darüber spricht, wie Mensch und Natur gemeinsam eine Landschaft gestalten. Messner, der die Berge wie kein anderer kennt, betont, dass wir die Berge brauchen, aber auch sie uns. Er sieht die Gebirge als Zusammenspiel von Kulturlandschaft und Naturlandschaft. Mit seinem Engagement für nachhaltigen Umgang mit der Natur und der Gestaltung des Messner Mountain Museums zeigt er, wie wir die grandiose Landschaft und den Lebensraum der Gebirge für zukünftige Generationen erhalten können. Wir haben kein Ersatzgebirge – rettet die Berge!

      Rettet die Berge
      4,0
    • Gasherbrum

      Der leuchtende Berg

      Für die Geschichte des Höhenbergsteigens war es eine Sensation, in den Ohren der Kritiker klang es wie Hohn, als Reinhold Messner und Peter Habeler 1975 am Gasherbrum I das Unmögliche vollbrachten: zu zweit einen Achttausender zu besteigen, ohne Fixseile, künstlichen Sauerstoff und zuvor eingerichtete Höhenlager. Messner gelang es erstmals, den Beweis für seine Vermutung zu erbringen, dass eine Zweierseilschaft im Alpinstil wesentlich schneller, flexibler und erfolgreicher in großen Höhen sein kann als eine Besteigung im trägen, logistisch extrem aufwendigen und kostenintensiven Expeditionsstil. Wie die beiden völlig auf sich gestellt den 8068 Meter hohen Gipfel des GI (Hidden Peak) »by fair means« erreichten und wie Messner wenig später mit Hans Kammerlander die Doppelüberschreitung des GII und GI glückte, schildert dieser packende Bericht.

      Gasherbrum
      4,0
    • Siebter Grad

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Der "siebte Grad", lange Zeit tabu, ist offiziell anerkannt. Er ist ein Schlüssel für das "Clean Climbing", das freie, saubere Klettern. "7" steht nicht nur für die Weiterentwicklung des Alpenkletterns, sondern auch für die junge Klettergeneration. Reinhold Messner, der die Wende vom technologischen Alpinismus zum Freiklettern wesentlich bestimmte und den "7. Grad" bereits 1970 forderte, erzählt in diesem Buch von seinen Sturm- und Drangjahren in den Dolomiten. Er schildert seinen großen Alpensommer 1969, den neuen Trend des "Free Climbing" und nimmt endgültig Stellung zum "VII. Grad".

      Siebter Grad
      4,0
    • K 2 - Berg der Berge

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ein einmaliger, faszinierender Farbbildband über das Karakorum - seine Landschaft, Berge und Menschen - und die K 2-Expedition

      K 2 - Berg der Berge
      4,0
    • Torre

      Schrei aus Stein

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Der Cerro Torre, Patagoniens spektakulärste Felsnadel, ist ein Mythos. Seit der Tragödie 1959, als Cesare Maestri behauptete, mit Toni Egger den Gipfel erreicht zu haben, bevor eine Lawine seinen Kameraden in den Tod riss, gibt es Spekulationen über Fakten und Fiktion. Reinhold Messner, der den Berg selbst nie bestieg und jeden um das Torre-Erlebnis beneidet, hat für eine Filmdokumentation und für dieses Buch viele Interviews geführt, wertet neue Erkenntnisse aus und bringt Licht ins Dunkel. Gespannt erfährt der Leser, wer die eigentlichen Helden eines der schwierigsten und schönsten Berge der Welt sind. Er verfolgt, wie der Torre seine Geheimnisse preisgibt - und warum der Tod Toni Eggers wohl nie aufgeklärt werden wird.

      Torre
      4,3
    • Als erstem Menschen gelang Reinhold Messner die Besteigung aller 14 Achttausender. Zumeist auf unbekannten Routen, im Alpinstil und gänzlich auf sich allein gestellt. Die entscheidenden Momente dieser bis heute unvorstellbaren Gesamtleistung schildert und analysiert Reinhold Messner in dieser ungeheuer packenden Dokumentation seiner Erlebnisse an den höchsten Bergen der Welt. Von der traumatischen Nanga-Parbat-Expedition im Jahre 1970 bis zum letzten Achttausender, dem Makalu, im Jahre 1986. Zudem schildert er die Erschließungsgeschichte aller Achttausender und führt sie fort bis zum heutigen Tag.

      Überlebt. Alle 14 Achttausender
      4,2
    • Mit diesem Buch zeigt uns Reinhold Messner die andere Seite seines Wesens, jene Seite, die bisher allzu oft hinter den Sensationen seiner Abenteuer verborgen blieb: seine selbstverordnete Einsamkeit, seine Flucht in die Arbeit und in die Tröstlichkeit von Wüstensand, Eis und Schnee. Er erzählt von seiner Burg Juval im Vinschgau, von seiner Familie und von seiner Leidenschaft für die Jagd. In wenigen seiner Bücher hat Messner einen so tiefen Blick in sein Innerstes getan wie in diesen dreizehn Geschichten, die seine Seele spiegeln.

      13 Spiegel meiner Seele
      4,2
    • Tanzplatz der Götter

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Von jeher waren Berge den Menschen heilig. Sie waren »Tanzplätze der Götter«, zu denen kein Sterblicher Zugang hatte. Auch für Reinhold Messner war die Bergwelt immer mehr als Höhenrausch und sportliche Herausforderung. Sein Leben lang ist er der Spiritualität der Berge nachgegangen und erzählt in diesem Buch von Orten, an denen sie sich verdichtet – vom Mosesberg auf dem Sinai, vom Kailash im Himalaya, vom Licancábur in Südamerika, vom Fujiyama, vom Ayers Rock und vielen anderen mythischen Gipfeln. Ihre Ergänzung finden Messners sehr persönliche Texte in den kulturgeschichtlichen Erkundungen des Historikers Ralf-Peter Märtin. Er erklärt anschaulich, warum gerade die hier vorgestellten Gipfel als Sitz der Götter oder magische Orte gelten und was ihren besonderen Zauber ausmacht. Im Zusammenspiel mit den beeindruckenden Fotografien öffnet sich ein Fenster in eine geheimnisvolle Welt.

      Tanzplatz der Götter
      3,5
    • Einer, für den Grenzen immer Herausforderung waren, stellt sich hier Fragen: Nach dem Tod, nach Schmerz und Glück. Im Gespräch: Reinhold Messner pur.

      Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden
      3,0
    • Der Eispapst : die Akte Welzenbach

      • 416 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Wilhelm »Willo« Welzenbach ist der beste Bergsteiger seiner Zeit, der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts. Er durchsteigt viele der großen Eiswände der Alpen, ein Dutzend davon als Erster. Seine farbigen Vorträge darüber fesseln Tausende von Menschen. 1929 fasst er den Entschluss, den 8125 Meter hohen Nanga Parbat im Himalaya zu ersteigen. Aber sein Plan wird von seinen Konkurrenten im Alpenverein, angeführt von Paul Bauer, hintertrieben. Dessen nationale Gesinnung zählt jetzt mehr als Welzenbachs Können und Charakter. Erst 1934 kann Welzenbach an einer deutschen Expedition zum Nanga Parbat teilnehmen. Sie steht allerdings nicht unter seiner Leitung, folgt nicht seinem Plan – und scheitert katastrophal.Reinhold Messner öffnet die Akte Welzenbach und lässt die Originaldokumente sprechen: Briefe, Berichte, Zeugenaussagen, Tagebuchaufzeichnungen, Expeditionspläne, Fotos. Sein Buch ist die Hommage an einen Bergsteiger, dem es nicht um Macht und Ideologie, sondern um Lebensfreude und Selbstausdruck ging. Zugleich aber ist es die hochspannende Rekonstruktion einer Intrige – und einer Zeit, in der das Bergsteigen seine Unschuld verliert.

      Der Eispapst : die Akte Welzenbach
      3,0
    • Der nackte Berg

      Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit

      Über 8000 Meter ist er hoch, der magische Nanga Parbat. Seine mächtige Rupalwand, die mehr als vier Kilometer in die Tiefe fällt, hat Reinhold Messner als Erster durchstiegen. Doch bis heute ruft sie die Erinnerungen an das Jahr 1970 wach, an die dramatischen Geschehnisse, die den Extrembergsteiger nicht loslassen, denn damals musste er fassungslos und ohnmächtig den schrecklichen Tod seines Bruders durch eine Lawine mit ansehen. Drei Jahrzehnte später erinnert er sich – an den Bruder, an das schreckliche Erlebnis am Nanga Parbat, an eine Tragödie, die am Anfang von Messners Identität als Grenzgänger steht.

      Der nackte Berg
      4,2
    • GI und GII

      • 207 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Die Chronik von Messners Pioniertaten an den Gasherbrums: G I im Alpenstil und die Doppelüberschreitung von G I und G II - alpinhistorische Meilensteine in Gegenüberstellung zum hochalpinen Massentourismus von heute.

      GI und GII
      4,0
    • Annapurna

      • 191 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Zum 50. Jahrestag der Erstbesteigung: die Erschliessungsgeschichte der Annapurna, Reinhold Messners Bewertung der Leistungen verschiedener Expeditionen, Annapurna-Chronik mit allen Expeditionen und Erstbesteigungen.

      Annapurna
      3,6
    • Reinhold Messner hat vor gut 50 Jahren mit dem Felsklettern begonnen. Sein neugieriger Blick zurück auf die Anfänge des Kletterns um des Kletterns willen sowie seine kritische Distanz zum eigenen Tun erlauben es ihm, den Bogen der Kletterentwicklung nachzuzeichnen- vom III. bis zum XI. Grad, von Albert F. Mummery am Grépon über Emilio Comici und Mathias Rebitsch in den Nordwänden der Großen Zinne und der Lalidererspitze bis zu Alexander Huber in der 'Bellavista' an der Westlichen Zinne: eine einmalige Zeitreise durch die faszinierende Welt des Kletterns.

      Vertical
      3,0
    • Cho Oyu

      • 286 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Den Tibetern gilt der Cho Oyu als heilig; in Europa wurde seine Existenz erst 1921 bekannt. Lange Zeit war er der am wenigsten begangene Achttausender, heute ist er mit dem Mount Everest der meistbestiegene - und doch hat er nichts von seinen Gefahren verloren. Reinhold Messner berichtet von der Bedeutung des Nangpa La, des höchsten regelmäßig überschrittenen Passes der Welt, 6000 Meter hoch, über den seit Urzeiten die Menschen des Himalaja ziehen, um Handel zu treiben. Er erzählt von der Erstbesteigung durch den Österreicher Herbert Tichy 1954, vom dramatischen Verlauf der Frauenexpedition 1959, von Reinhard Karls Tod, vom eigenen Scheitern am Cho Oyu und der Besteigung 1983. Zuletzt von modernen Routen wie der von Denis Urubko an der Südostwand.

      Cho Oyu
      3,7
    • Bis ans Ende der Welt

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dieses Buch ist Messners persönlicher Rückblick auf seine Gipfelerfolge - vom Sturm am Manaslu in 1972, über den Alleingang am Nanga Parbat 1978 bis zur Gasherbrum-Doppelüberschreitung 1984.

      Bis ans Ende der Welt
      2,0
    • Grenzbereich Todeszone

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Bergsport, Abenteuer, Risiko, Gefahren, Risiko.

      Grenzbereich Todeszone
      3,6
    • Vom Leben und anderen Zumutungen

      Gespräche mit Zeitgenossen

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Giovanni di Lorenzos Interviews mit prominenten Zeitgenossen sind immer wieder ein Ereignis. Wir erfahren, warum Daniel Cohn-Bendit kurz nach seinem fünfundsiebzigsten Geburtstag erstmals seine jüdische Familiengeschichte erzählt. Staunen, dass Telekomchef Timotheus Höttges für das bedingungslose Grundeinkommen plädiert und Udo Jürgens sich nach umjubelten Konzerten manchmal wie ein Nichts fühlte. Nehmen Anteil an den Glaubenszweifeln von Papst Franziskus; spüren die Angst, die ein Despot wie Recep Erdoğan verbreitet. Durch die Intensität der Begegnungen entstehen spannungsreiche Portraits, die zugleich ein Spiegelbild der großen politischen und gesellschaftlichen Themen des vergangenen Jahrzehnts sind – Flüchtlingskrise, Pandemie, Krieg, Fremdenfeindlichkeit oder Cancel-Culture-Debatten. Lesend tauchen wir ein in die Überzeugungen und Biografien von Menschen, die auf unterschiedliche Weise die Gegenwart geprägt haben. Giovanni di Lorenzo schafft dabei eine Atmosphäre seltener Nähe und Offenheit, scheut aber nie die Konfrontation. Und entlockt so auch ausgebufften Medienprofis Dinge, die sie vorher öffentlich nicht gesagt haben.

      Vom Leben und anderen Zumutungen
      3,9
    • Berge versetzen

      • 248 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Reinhold Messners Analyse einiger seiner Abenteuer im Grenzbereich des Möglichen - Erfahrungen und Erkenntnisse, von denen jeder, der hohe Ansprüche an sich selbst stellt, im täglichen Leben profitieren kann.

      Berge versetzen
      3,8
    • Messner (Jg. 1945) schildert in kurzen Erlebnisberichten seine Entwicklung vom südtiroler Dorfbuben zum bedeutenden Bergsteiger; reich illustriert.

      Die Freiheit, aufzubrechen, wohin ich will
      4,0
    • Pol

      • 299 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Er spielte eine Schlüsselrolle auf den Wettfahrten zu beiden Polen und ist doch heute ein Unbekannter: Hjalmar Johansen. Während Fridtjof Nansen sich für seinen Vorstoß ans nördlichste Ende der Welt im Ruhm sonnte, Roald Amundsen zum Eroberer des Südpols aufstieg, blieb Johansen als dritter Mann im Abseits. Wer war der zähe Skisportler und zuverlässige Reisekamerad, dessen Hilfsbereitschaft sogar seine Expeditionsleiter bloßstellte? Wie machte er sich Amundsen zum Feind? Was trieb ihn mit nur 45 Jahren in den Selbstmord? Gestützt auf umfangreiche Quellenkenntnis und mit überzeugender Sympathie für den Gescheiterten erzählt Reinhold Messner von nationalem Heldentum und der Tragik eines Abenteurerschicksals vor 100 Jahren.

      Pol
      3,5
    • Er ist der berühmteste Bergsteiger der Welt, seine Erfolge sind legendär, seine Auftritte spektakulär. Reinhold Messner steht zeit seines Lebens im Fokus der Medien, die das wahre Wesen des Extrembergsteigers, Biobauern, Wüstenwanderers, Europapolitikers und Museumsgründers zu fassen versuchen. Die Zusammenschau der aussagekräftigsten Interviews und persönlicher Texte von Messner selbst macht den Grenzgänger greifbarer denn je: Sie zeigt ein kompromissloses Leben, offenbart dessen Brüche, verrät Messners tiefste Gedanken und den Weg zu sich selbst. Das Kaleidoskop eines Lebens – authentisch und aufregend.

      Mein Weg
      3,8
    • Die grossen Wände

      • 143 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Reinhold Messner, der erfahrene und legendäre Bergsteiger, ist fasziniert von der Geschichte des Bergsteigens und den Geschichten der Menschen, die sie geprägt haben. Die großen Wände der weltgrößten Gebirgszüge haben das Gesicht des Bergsteigens über mehr als hundert Jahre hinweg geformt. Tauchen wir ein in eine Welt voller Gefahren und Herausforderungen, in die sich nur die Besten wagen! In dieser reich illustrierten und eindrucksvollen Bucharbeit erkundet Messner die Vergangenheit und Gegenwart der schwierigsten und bekanntesten Besteigungen an Wänden, die Arena des großen Bergsteigens, sein Ideal und Ziel.

      Die grossen Wände
      3,6
    • Everest

      • 248 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Dies ist der authentische Bericht über die Besteigung des Mount Everest - zum erstenmal ohne künstliche Atemluft. Über die Dokumentation hinaus geht es Reinhold Messner um seine innersten Empfindungen und Erfahrungen während dieser Expedition zum Endpunkt - zu den "weißen Flecken" seiner menschlichen Existenz

      Everest
      4,0
    • Der Philosoph des Freikletterns

      Die Geschichte von Paul Preuß

      Paul Preuß hat die Geschichte des Alpinismus geprägt wie kaum ein anderer. Vor genau 100 Jahren entfachte sein Aufsatz »Künstliche Hilfsmittel auf Hochtouren« einen Streit innerhalb der Bergsteigerelite, der noch heute nachklingt. Mit seinem Eintreten für den reinen Kletterstil ohne Haken wurde er zum »Erfinder des Freikletterns« und untermauerte seine Thesen durch visionäre Alleingänge in den Alpen. Reinhold Messner stellt uns den »komplettesten Bergsteiger der Alpen« vor und schildert, warum seine Ideen bis heute nichts von ihrer Sprengkraft eingebüßt haben.

      Der Philosoph des Freikletterns
      3,0
    • Sturm am Manaslu

      • 156 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Mit seiner Tiroler Expedition unter Leitung von Wolfgang Nairz geht Reinhold Messner den Manaslu erstmals über die Südwestflanke an, seinerzeit eines der großen ungelösten Probleme im Himalaja. Am 25. April 1972 beginnen Messner und Franz Jäger vom Lager IV auf 7400 Meter Höhe den Aufstieg zum Gipfel – bei gutem Wetter. Nach etwa drei Stunden entschließt sich Jäger, zum Lager IV zurückzukehren. Messner geht allein weiter und erreicht den Gipfel, seinen zweiten Achttausender. Doch beim Abstieg schlägt plötzlich das Wetter um, die Sicht wird schlecht, ein Schneesturm zieht auf. Es beginnt ein dramatischer Wettlauf um Leben und Tod der Mannschaft und mit ihm eine der tragischsten Geschichten des Höhenbergsteigens im Himalaja …

      Sturm am Manaslu
      3,5
    • Am 14. Juli 1865 erreicht der fünfundzwanzigjährige Engländer Edward Whymper als erster Mensch den Gipfel des Matterhorns. Doch beim Abstieg stürzen vier seiner Begleiter in den Tod, als ein Seil reißt. Kurz darauf gelingt es dem einheimischen Bergführer Jean-Antoine Carrel, von der italienischen Seite aus den Gipfel zu erklimmen. Er gilt als der wahre Held in dieser faszinierenden Geschichte, da er vermutlich als erster die Besteigung des Matterhorns für möglich hielt. Carrel verkörpert das Gegenbild zu dem dandyhaften Whymper: wortkarg, instinktiv und voller Verantwortung für seine Männer bis zu seinem eigenen Tod am Matterhorn, fünfundzwanzig Jahre später. Das Matterhorn bleibt ein Mythos und war 1865 der letzte unbesteigte große Alpengipfel in Europa. Die Frage, warum bei Whympers Erstbesteigung das Seil riss, bewegte damals ganz Europa und beschäftigt auch heute noch. Reinhold Messner lässt sich von dieser Frage nicht los und wird Teil der Seilschaft von 1865. In seiner fesselnden Erzählung von Verantwortung, Vertrauen und Verrat will er nachempfinden, was die Bergsteiger trugen und erlitten. Die Erzählung wird als „hohe Literatur“ und spannend wie ein Krimi bezeichnet.

      Absturz des Himmels
      3,9
    • Everest Solo

      »Der gläserne Horizont«

      Am 20. August 1980 gelingt Reinhold Messner die Sensation: Ohne künstlichen Sauerstoff, ohne Kletterpartner, ohne feste Lagerkette, ohne Träger und über eine neue Route auf der tibetischen Seite besteigt er im Alleingang den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest. Packend schildert er nicht nur den Kampf ums Überleben angesichts der gewaltigen Herausforderungen der Natur, sondern auch die Abenteuer der Psyche an den Grenzen menschlicher Belastbarkeit sowie das mystische Erleben der Einsamkeit in eisiger Höhe.

      Everest Solo
      3,7
    • Westwand

      Prinzip Abgrund

      »Ich bin weniger durch meine Erfolge der geworden, der ich heute bin, als vielmehr durch mein häufiges Scheitern." Reinhold Messner Reinhold Messner, für den Klettern »die aufregendste Sache der Welt«, weil extreme Form der Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist, zieht die Summe aus seinen jahrzehntelangen Erfahrungen als Grenzgänger in der Vertikalen. Schwierigste Routen an den höchsten Wänden dieser Erde gelangen ihm, u. a. zahllose Erstbegehungen, doch sind es gerade nicht seine spektakulären Erfolge, die ihn mit Stolz erfüllen, sondern die ebenso häufige Erfahrung des Scheiterns. ›Westwand‹ ist zugleich ein leidenschaftlicher Appell, dem steten Verlust an Natur durch weitere Präparierung für den Erlebniskonsum Einhalt zu gebieten und den »Gefahrenraum Berg« als Ressource für den Menschen zu erhalten.

      Westwand
      3,7
    • On Top

      • 342 Seiten
      • 12 Lesestunden

      So umstritten der Wettlauf der Männer an den Bergen der Welt war – Höhenrekorde, Speedklettern, Seven Summits und 14 Achttausender –, so aufschlussreich ist die Konkurrenz der Frauen. In den Medien werden ihre Nationalität und Popularität gegeneinander ausgespielt, Motivation, Stil und Moral infrage gestellt. Von Hettie Dyrenfurth bis zu Wanda Rutkiewicz und Gerlinde Kaltenbrunner, von Junko Tabei, der ersten Frau auf dem Everest, bis zu Lynn Hill, die klettert, was vor ihr keinem Mann gelang: Wir begleiten die erfolgreichsten Alpinistinnen – bis eine von ihnen alle 14 Achttausendergipfel erreicht. Aber faszinierender noch als die 'Siege' ist das Selbstverständnis, mit dem Frauen innerhalb von 100 Jahren in die Machozone über 8000 m eingedrungen sind. Das erste umfassende Werk zur Geschichte der Frauen am Berg.

      On Top
      3,2
    • »Es sind nicht die höchsten Berge der Welt, auch nicht die gefährlichsten, aber bestimmt sind es die schönsten.« Reinhold Messner, der vom Südtiroler Bergbuben zum bekanntesten Bergsteiger wurde, zeigt uns seine dreisprachige Heimat mit ihrer einzigartigen Dichte an Burgen, weiht uns in ihre geologischen Schätze ein, nimmt uns auf Höhenwege und in malerische Hütten mit. Dem Rätsel des Ötzi, den die Amerikaner »Frozen Fritz« nennen, geht er nach, den Seligkeiten von Bozen und der Frage, wie Fremdbestimmtheit und Selbstbehauptung miteinander ringen. Wir erfahren die Geheimnisse des Jodelns und der Bergfeuer, die Feinheiten der Küche zwischen Speckknödel und Spaghetti – und warum Fensterln und Frömmigkeit eng zusammengehören.

      Gebrauchsanweisung für Südtirol
      3,0
    • Mein Leben Am Limit

      • 279 Seiten
      • 10 Lesestunden

      'Die Welt war nicht größer als dieses Tal. Man ging auf die Almen, um Heu zu holen. Weiter ging man nicht.' – Reinhold Messner ist von Anfang an weitergegangen als die anderen, hat Tabus gebrochen. Früh ließ er das enge Tal seiner Südtiroler Kindheit hinter sich, bezwang als erster den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, bestieg alle vierzehn Achttausender und entwickelte nebenbei neuartige wasserfeste Bergstiefel. Später durchquerte er zu Fuß die größten Eiswüsten der Erde: 'Ich gehe freiwillig in die Hölle', sagte er lapidar. Heute ist er EU-Parlamentarier und treibt in Eigenregie sein ehrgeiziges Bergmuseumsprojekt voran. Was aber beflügelt diesen Erfolgsmenschen? Woher schöpft er die Kraft und die Fantasie, sich immer wieder neu zu erfinden? Reinhold Messner gibt Antworten auf diese Fragen. Und spricht über seine Heimat, seine Frau und seine Kinder, über Freundschaft und Egoismus, über bürgerliche Moral und über seinen Instinkt, immer das Richtige zu tun.

      Mein Leben Am Limit
      3,8
    • Antarktis

      • 391 Seiten
      • 14 Lesestunden

      2800 km Fußmarsch in 92 Tagen bei Temperaturen bis um minus 40 Grad Celsius und Schneestürmen mit Geschwindigkeiten von 150 km/h - mit dem Ziel, die Grenzenlosigkeit zu erfahren.

      Antarktis
      3,7
    • Mallorys zweiter Tod

      • 221 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Unauflöslich ist die Expeditionsgeschichte des Mount Everest mit der Figur des Engländers George L. Mallory verbunden: verschollen am 8. Juni 1924, identifiziert als Marmor-Mann am 1. Mai 1999. Mallory hatte während seiner dritten Expedition versucht, den höchsten Punkt der Erde zu erreichen. Dass ihm dies nicht gelungen ist, beschreibt Reinhold Messner in diesem Buch. Er interpretiert die von Mallory gewählte Route, zeichnet die Beobachtungen nachfolgender Expeditionen auf und läßt den Bergsteiger mit seinen Tagebuchaufzeichnungen und Briefen selbst zu Wort kommen. Das so zusammengesetzte Puzzle läßt nur eine Antwort zu: Mallory wollte den Mount Everest bezwingen, unbedingt. Aber er hatte keine Chance.

      Mallorys zweiter Tod
      3,5
    • Gobi

      • 265 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Als 60-Jähriger geht R. Messner, zwischenzeitlich Parlamentarier gewesen, erneut auf Tour: Mehr als 2.000 km durch die Wüste Gobi in der Mongolei. Es ist keine Treckingtour, denn er geht allein, es ist eine Strapaze für den nunmehr Gealterten, der erneut seine Grenze auslotet, sie wohl auch (fast) erreicht und darüber reflektiert, in bekanntem Tenor. Das Buch ist aber auch eine Reportage in Wort und Bild über eine Region, die uns noch immer recht fremd ist. Die Fotos, leider nur mäi︢g reproduziert, zeigen die Leere und Trostlosigkeit dieser Landschaft: eine Steinwüste ohne Wasser und ohne Vegetation. Durch die meditativen Einschübe wird die Schilderung zäh und kommt nur langsam voran. Die Einlassungen zu Elternhaus und Kindheit waren wohl noch nie so deutlich und direkt. Sicherlich nicht das stärkste Buch des Autors, Nachfrage aber ist sicher gegeben. (2)

      Gobi
      3,6
    • Die weiße Einsamkeit

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      1970 gelang Reinhold Messner die Überschreitung des Nanga Parbat. Doch im Erfolg erlebte er auch seine größte Niederlage: Sein Bruder Günther wurde unter einer Eislawine begraben. Immer wieder ist Messner seitdem an den »Nackten Berg« zurückgekehrt. Bis ihm 1978 ausgerechnet dort das kühnste Vorhaben seiner Karriere gelang – der Alleingang auf den Gipfel. Nirgendwo liegen für ihn Triumph und Tragödie so eng beieinander wie am Nanga Parbat. »Die weiße Einsamkeit« ist eine Geschichte zwischen Schuld und Schicksal und zugleich die bewegte Chronik des Berges, durch den Messner wurde, was er ist. Im Frühjahr 2004 konnte mithilfe einer DNA-Analyse nachgewiesen werden, dass Günther Messner tatsächlich erst nach der gemeinsamen Überschreitung am Fuß des Berges verunglückt ist.

      Die weiße Einsamkeit
      3,2
    • Yeti

      • 250 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Reinhold Messner sichtete ein erstes Exemplar des Yeti – in unseren westlichen Kulturen als der Schneemensch bekannt – auf einer Himalaja-Expedition im Jahr 1986. Seitdem hat er verschiedene Forschungsreisen unternommen, immer auf der Suche nach einer Antwort auf das Rätsel Yeti. In diesem Buch begleiten wir Messner zu den Hütten abgeschiedener Bergstämme, bei denen der Yeti als Vorbote des Unglücks gefürchtet ist, folgen Messner auf den verbotenen Pfaden im östlichen Himalaja, wo er ständig auf der Flucht vor den chinesischen Behörden ist, die Fremden den Zutritt zu den »wilden« Regionen Tibets untersagt haben. Doch genau dorthin haben sich die letzten Yeti-Exemplare zurückgezogen. Es ist eine einzigartige Spurensuche, und Messners Ergebnis ist eindeutig: Der Schneemensch lebt – in der Vorstellung der Himalaja-Bewohner und als bedrohte Tiergattung im Osten von Tibet. Die Summe dessen ist der Yeti.

      Yeti
      3,6
    • Sinnbilder

      Verzicht als Inspiration für ein gelingendes Leben

      Reinhold Messner erzählt in »Sinnbilder« von dem, was seine Erfolge ausmacht: Verzicht statt Konsum, die Fähigkeit, Ballast abzuwerfen. Was hat ihn aus der Enge eines Bauerndorfs in den Dolomiten auf die höchsten Gipfel der Welt geführt? Welche Werte haben ihn auf seinem Weg geleitet, und welche entscheidende Rolle spielt ausgerechnet der Verzicht dabei? Was können wir gewinnen, wenn wir etwas weglassen? Aber Messner stellt sich nicht nur den Fragen seines eigenen Lebens. Themen, die uns alle betreffen, stehen im Mittelpunkt: Nachhaltigkeit, Klimawandel und Generationengerechtigkeit. Wie geht er mit dem Altern um, und was bedeuten Tod, Religion und Spiritualität für ihn? Auch sehr Privatem weicht Messner nicht aus und spricht offen von Krisen und Enttäuschungen, von Trennung und Neuanfang in der Liebe. Eine wichtige Rolle kommt dabei seiner Frau Diane zu, die ihren eigenen Blick auf die Welt und ihren berühmten Mann hat – und hier erstmals davon erzählt. Wie sehen Liebe und Zusammenleben unter Alltagsbedingungen aus? Wie gestalten sich gemeinsame Reisen? Und was zählt wirklich in einer Beziehung und im Leben? Mit zahlreichen unveröffentlichten Fotos

      Sinnbilder
      3,2
    • Die berühmte Shackleton-Expedition in die Antarktis – erzählt wie nie zuvor: Im Jahr 1914 bricht der englische Abenteurer Frank Wild zusammen mit dem bedeutenden Polforscher Ernest Shackleton und 26 Männern zum »letzten Trip auf Erden« auf – sie wollen die Antarktis durchqueren. Ihr Schiff, die Endurance, aber wird vom Packeis zerstört, drei Monate driften sie auf einer Eisscholle nordwärts und retten sich schließlich auf eine Insel, auf der sie nie jemand finden würde. Während Shackleton aufbricht, um Hilfe zu holen, bleiben 22 Männer unter der Führung von Frank Wild zurück, in dauernder Dunkelheit und eisiger Kälte. Allein durch seine Persönlichkeit erhält Wild in seinen Männern das Vertrauen auf Rettung aufrecht – einen ganzen antarktischen Winter lang, dem schlimmsten Gefängnis der Welt. Es ist die wahre Geschichte über die Wildnis und das, was uns darin überleben lässt.

      Wild oder Der letzte Trip auf Erden
      3,3
    • Über Leben

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Ein Lebensbogen zwischen Geburt und Tod, erzählt in 70 Botschaften: Ungeschminkt teilt Reinhold Messner, dessen Neugier und Zuversicht ungebrochen sind, die Essenz seiner Lebenserfahrung und ringt um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Wie riecht Heimat? Wie viel Freiraum braucht ein Kind? Wie überlebenswichtig sind Angst, Egoismus und Instinkt? Reinhold Messner skizziert in Etappen seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit, zum kampflustigen Politiker, engagierten Bauern, Wanderfreund von Managern und Politikern, zum Gründer einer einzigartigen Museumslandschaft, zum Ehemann, vierfachen Vater und Familienmenschen. In ungezählten Expeditionen hat er ausprobiert, wie Überleben funktioniert. Freimütig hält er heute Rückschau auf sieben Jahrzehnte, die schon früh von extremen Naturerlebnissen und Begegnungen mit dem Tod geprägt waren, schreibt über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das Altern, über Neuanfänge und über die Fähigkeit, am Ende loszulassen.

      Über Leben
      3,3
    • Vertical : 100 Jahre Kletterkunst

      • 224 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Alpingeschichte zum Nacherleben: die Entwicklung des Felskletterns bis zum Hochleistungssport von heute; die Pioniere der Kletterkunst – ihr Stil, ihre Lebenseinstellung, ihre Motivation; mit Beiträgen bekannter Kletterer und vielen, teils historischen Fotos.

      Vertical : 100 Jahre Kletterkunst
    • Im August 1980 glückte Reinhold Messner die Gipfelleistung seines Lebens: Er bezwang den höchsten Berg der Welt, den 8850 Meter hohen Mount Everest, von der tibetischen Nordseite her, im Alleingang und ohne künstlichen Sauerstoff. "Everest solo" ist Messners packender Bericht über sein wahrscheinlich spektakulärstes Abenteuer. (Verlagsangabe)

      Der gläserne Horizont. Durch Tibet zum Mount Everest
    • Der verzauberte Berg

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein einzigartiges Gesamtkunstwerk: das Messner Mountain Museum Firmian auf Schloss Sigmundskron bei Bozen; Entstehung, Erhabenheit und Eroberung der Gebirge - dokumentiert in Kunst, Kultur, Religion und in Zitaten berühmter Menschen.

      Der verzauberte Berg
    • Pickel, Seil & Mauerhaken

      33 Objekte, die den Alpinismus geprägt haben

      Reinhold Messner, ein Symbol für traditionellen Alpinismus, hat sechs Museen in den Südtiroler Bergen gegründet, um die Begeisterung für die Berge an zukünftige Generationen weiterzugeben. Sein Ziel ist es, das Ideal des „alten“ Bergsteigers zu bewahren, der vor allem Naturerlebnisse und persönliche Herausforderungen sucht. In seinen Museen werden historische Objekte präsentiert, die die Geschichte des Alpinismus illustrieren. Besucher erfahren von berühmten Bergsteigern, deren Ausrüstung und Schicksalen, sowie von Erinnerungsstücken wie dem Hammer von Paul Preuss und dem Seil von Hermann Buhl. Diese Exponate erzählen anschaulich von der Entwicklung des traditionellen Alpinismus und beinhalten auch emotionale Kunstwerke mit spirituellem Hintergrund. Messner bietet Einblicke in die Leidenschaft des Bergsteigens und die Evolution des Bergsports bis hin zum modernen Alpintourismus. Das handliche Format des Buches macht es ideal für unterwegs und es ist ein wunderbares Geschenk für Bergliebhaber, die die Geschichten hinter alpinen Kletterausrüstungen und den damit verbundenen Abenteuern schätzen.

      Pickel, Seil & Mauerhaken
    • Meine heiligen Berge

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Reinhold Messner, geboren 1944 in Brixen, ist einer der bekanntesten Bergsteiger unserer Zeit. Er ist der erste Mensch, der alle 14 Achttausender bestiegen hat. Über seine spektakulären Bergexpeditionen hat er zahlreiche Bücher geschrieben und Filme gedreht. Messner lebt in Südtirol. Ralf-Peter Märtin, geboren 1951, hat an der TU Berlin Alte Geschichte und Germanistik studiert und 1982 promoviert. Für „GEO“, „ZEIT“ und „National Geographic“ schreibt er historische Reportagen über Geschichte und Archäologie, Entdeckungsreisen und Alpingeschichte. Er lebt in Frankfurt am Main.

      Meine heiligen Berge
    • Ewiges Eis und erstarrtes Leben sind mehr als Metaphern; sie sind Realität an den lebensfernen Polen, wo das Eis regiert und der Mensch nur geduldeter Gast ist. In einer Zeit, in der moderne Technologien Touristen für kurze Zeit auf das schwindende Eis des Nordpols bringen und Flüge zum Südpol angeboten werden, ist das ursprüngliche Gefühl des Unzugänglichen in Vergessenheit geraten. Reinhold Messner gelingt es in diesem Werk, die große Erzählung des Eises neu zu erzählen. Der berühmte Bergsteiger und Grenzgänger untersucht die Anziehungskraft der menschenleeren Eiswüsten, vom Nord- und Südpol bis zu den Himalaya-Gipfeln, dem „dritten Pol“. Als Kenner der klassischen Reiseliteratur präsentiert Messner eine Fülle von Geschichten, Triumphen und Tragödien, die mit Namen wie Cook, Scott und Shackleton verbunden sind, und erzählt sie auf eine neue, fesselnde Weise. Er bringt die innere Realität von Menschen in Extremsituationen durch Zitate aus Expeditionsberichten lebendig zum Ausdruck. Messner beleuchtet die komplexen Motivationen hinter diesen Unternehmungen, während er die transformative Kraft des Eises thematisiert. Seine Vorliebe für Zwischentöne und Unerwartetes spiegelt sich in den zahlreichen Fotografien, Zeichnungen und Karten wider, die das Buch zu einem visuellen Juwel machen. Es ist eine Ideengeschichte des Abenteuers und der Lust am Grenzgang, die in diesem Werk präsentiert wird.

      Eis-Pole
    • Der neue Messner, engagiert und visionär: die Zukunft der Alpen in Zeiten des Klimawandels und der Tourismusüberlastung; ein Plädoyer für mehr Respekt vor der Natur, verantwortungsbewusste Berglandwirtschaft und sanften Tourismus; mit phantastischen Luftbildern – exklusiv fotografiert

      Meine Alpen
    • Berge

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden
      Berge
    • 294 Seiten, 1 Kartenskizze, 5 Abbildungen und 83 Bilder nach fotografischen Aufnahmen, mit SchU. / Yakushi 4 / M352a --- Spezialbuch für Sammler ---( Die Signaturen der Teilnehmer außer Horst Höfler - wurden bei der Übergabe des Hermann Buhl Pickels - gefunden von Mr. Ikeda(Japan) zurückgeholt durch Mr Jakushi (Japan) und Hans-Dieter Greul für die Alpinismus Ausstellung in Abtenau /Austria 1998 in das Buch geschrieben - ( HORST HÖFLER - GENERL BUHL - KRIMHILD BUHL (Tochter) Mr. TAKETIKO IKEDA - Mr.YOSHIMI YAKUSHI , FRITZ WINTERSTALLER und KURT DIEMBERGER ) 8°, ( 24,5x 18,0 cm ) - Hardcover Der Innsbrucker Hermann Buhl (1924-1957) gilt weltweit als bahnbrechender Bergsteiger der fünfziger Jahre. Seine Taten und vor allem die Karakorum Expedition 1957 beeinflußen die moderne Alpinistik bis heute. Er gilt vielen Spitzenbergsteigern als Vorbild, darunter Reinhold Messner, der diesen hintergründigen Band gemeinsam mit Horst Höfler zum 40.Todestag Hermann Buhls veröffentlich hat.

      Hermann Buhl - kompromißlos nach oben