Marcus Tullius Cicero war ein herausragender römischer Philosoph, Staatsmann, Anwalt und politischer Theoretiker. Er gilt weithin als einer der größten Redner und Prosaisten Roms. Sein Werk zeichnet sich durch Scharfsinn und meisterhafte sprachliche Ausdrucksweise aus, was ihn zu einer Schlüsselfigur für das Verständnis römischer Rhetorik und Denkens macht.
Cicero sexaginta duobus annis, cum de senectute scripsit, Cato, senex octoginta quattuor annorum, cum Scipione Africano et Laelio de senectute disputat. In hac disputatione, personale et generale, biographicum et historicum, Romanum et Graecum, politicum et philosophicum feliciter miscentur. Dialogus, qui inter optima Cicero opera numeratur, hodie etiam consideranda praebet ad vitam plenam sensus quaerendam.
Cicero, der unbestrittene Meister der römischen Beredsamkeit in Theorie und Praxis, hat sich in mehreren Werken mit der Theorie der Rhetorik beschäftigt. Vom geplanten umfassenden Handbuch zur Rhetorik wurden nur zwei Bücher ausgearbeitet, die unter dem Titel De inventione überliefert sind. Unverkennbar ist die Nähe zu der anonymen, lange Zeit ebenso Cicero zugeschriebenen Schrift Rhetorica ad Herennium. Gegen die zunehmende Verkümmerung des Rednerideals durch eine „Versachlichung“ der rhetorischen Prxis kämpft Cicero in der kleinen Schrift De optimo genere oratorum. Zwischen dem Abfassen beider Schriften liegt ein Zeitraum von etwa 40 Jahren. De inventione (um 85 v. Chr. verfaßt) gehört zu den Jugendwerken Ciceros und mit der Rhetorica ad Herennium zu den ältesten römischen Schriften zur Rhetorik überhaupt.
»Der bekannte Spruch: Erkenne dich selbst! ist nicht nur zur Dämpfung unseres Hochmuts gesagt worden; wir sollen uns vielmehr auch über unsere Vorzüge klar werden.« (Cicero)
Von den Pflichten ist ein philosophisches Spätwerk Marcus Tullius Ciceros. Es wurde im Jahr 44 v. Chr. geschrieben und ist eines der Standardwerke antiker Ethik. In ihm werden kurzgefasst die Pflichten des täglichen Lebens behandelt, insbesondere die eines Staatsmannes. Mit officium hat Cicero das griechische καθῆκον (kathēkon) wiedergegeben, was so viel wie das einem Zukommende und im technischen Sinne die Pflicht bedeutet. De officiis ist in Briefform an Ciceros Sohn Marcus geschrieben und nicht wie viele von Ciceros philosophischen Schriften in Dialogform verfasst. Das Werk besteht aus drei Büchern, wobei das erste das ehrenhafte Verhalten behandelt, das zweite die für den Menschen nützlichen Pflichten und das dritte Buch Situationen nennt, in denen diese miteinander in Konflikt geraten können. Marcus Tullius Cicero (106 v. Chr. - † 43 v. Chr.) war ein römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph, der berühmteste Redner Roms und Konsul im Jahr 63 v. Chr.
Die Hardcover-Ausgabe gehört zur TREDITION CLASSICS-Reihe, die sich der Wiederveröffentlichung klassischer Literatur aus über zwei Jahrtausenden widmet. Der Hamburger Verlag tredition hat es sich zur Aufgabe gemacht, vergriffene Werke wieder zugänglich zu machen und die kulturelle Vielfalt zu fördern. Durch diese Initiative wird sichergestellt, dass bedeutende literarische Schätze nicht in Vergessenheit geraten, sondern weiterhin gelesen und geschätzt werden können.
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In diesem Teil der (ungehaltenen) Rede berichtet Cicero, wie Verres in Sizilien durch Erpressung und Gewalt Kunstgegenstände verschiedener Art (auch ganze Statuen) an sich zu bringen wußte. Ein kulturgeschichtliches hochinteressantes Dokument, bei dem einem heutigen Archäologen die Haare zu Berge stehen können.
Glücklich zu leben hat jeder selbst in der Hand, meinte Marcus Tullius Cicero, der römische Politiker, Rhetor und Philosoph. Und widmete sich immer wieder der Kernfrage unserer Existenz: Was ist die Natur des Menschen und wodurch erhält ein Leben Sinn und Wert? Seine Gedanken kreisen um die innere Freiheit, die Bedeutung sittlicher Normen, den Wert der Freundschaft, um Humanität, Schicksal und Schmerz. Diese Auswahl aus Ciceros Briefen und philosophischen Werken fügt sich zu einer Anleitung zum guten und gelingenden Leben.
Wie gehen Sieger mit Besiegten um? Die »Clementia Caesaris« als Testfall. M. Marcellus und Q. Ligarius waren entschiedene Gegner des Diktators, und auch der kleinasiatische König Deiotarus hatte auf der falschen, des Pompeius‘ Seite, gestanden. Cicero setzt sich für ihre Rehabilitierung ein und plädiert für die Aussöhnung der ehemaligen Feinde im Interesse des durch Bürgerkrieg zerrütteten Gemeinwesens. Er agiert mit hintergründiger Ironie, doppelbödigem Lob und latenter Feindseligkeit – ein nicht ungefährliches Spiel. Sprachen: Deutsch, Latein
Es klingt nach Mafia: Ein römischer Statthalter erpresst und schikaniert die Sizilier, unterschlägt öffentliche Gelder, erhebt willkürlich Steuern. Und wer dagegen klagt, trifft auf gekaufte Richter! Drei Jahre ›verwaltete‹ Verres die Provinz Sizilien auf diese Weise. Daheim in Rom interessierten sich die Senatoren nicht für seine Machenschaften und Gewaltexzesse – Verres war schließlich einer von ihnen –, bis Cicero sich der Sache annahm. Der berühmte Prozess gegen Verres im Jahr 70 v. Chr. bedeutete seinen Durchbruch als Anwalt und ebnete ihm den Weg zum Konsulat. Gesamtausgabe: Rede gegen Q. Caecilius im Vorverfahren, Erste Rede gegen Verres, Zweite Rede gegen Verres. Mit ausführlichen Erläuterungen, Karten und Nachwort.
Über keine Person der antiken Welt ist mehr bekannt als über den Politiker, Philosophen und Schriftsteller Cicero – nicht zuletzt aufgrund seiner ausgedehnten Korrespondenz. Insbesondere in den Briefen an seinen Freund Atticus gibt es kaum ein öffentliches oder privates Thema, das er ausgespart hätte: Direkt und unvermittelt kommentiert er z. B. das politische Geschehen in Rom oder kümmert sich um alltägliche Dinge, etwa wenn er seinen Freund Atticus darum bittet, ihm Büsten zuzusenden. Der Mensch Cicero tritt uns plastisch vor Augen und auch die Zeit, in der er lebte.
Ciceros »Gespräche in Tusculum« gehören zu seinen meistgelesenen philosophischen Schriften. Der Name Tusculum, wo eines seiner Landgüter lag, ist zum Synonym für ein friedvolles geistiges Refugium geworden. Das 5. Buch zeigt denn auch den Weisen, dem es gelungen ist, dank der Philosophie sich über Tod, Schmerz, Leid und Leidenschaften zu erheben. Diese Themen stehen im Mittelpunkt der Erörterungen, die von Cicero und seinen Freunden in gewohnter Weise (vom stoischen, epikureischen, peripatetischen Standpunkt aus) geführt werden. Sprachen: Deutsch, Latein
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.) römischer Staatsmann, Redner und Philosoph, studierte Recht, Rhetorik, Literatur und Philosophie in Rom. Sein Durchbruch als Anwalt und Politiker gelang ihm 70 v. Chr. im Prozess gegen Verres, 64 v. Chr. wurde er gegen Catilina zum Konsul gewählt. Als dieser einen Staatsstreich zum Sturz der Regierung organisierte, deckte Cicero die Verschwörung auf und ließ Angehörige der Gruppe hinrichten. Nach einjährigem Exil wurde er von Pompeius nach Rom zurückgerufen. Cicero wurde am 7. Dezember 43 v. Chr. ermordet. Otto Schönberger, geboren 1926, leitete ein Würzburger Gymnasium und beeinflusste als Fachdidaktiker die Lehre des Lateinischen maßgeblich. Er ist bekannt als Übersetzer zahlreicher antiker Werke der Weltliteratur.
Die Akademischen Abhandlungen von Cicero aus 45 v. Chr. bieten eine wertvolle Quelle zur Erkenntnislehre der griechischen Philosophie und deren Übertragung ins Lateinische. Nur das zweite Buch der ersten Fassung, der Dialog Lucullus, ist vollständig erhalten und wird hier erstmals allgemein zugänglich gemacht.
Der Philosoph Wilhelm Dilthey nannte Ciceros „Staat“ eines der größten Kunstwerke in Prosa. Cicero, der die höchsten Ämter im Staat innehatte und sich mit höchstem Einsatz gegen den Untergang der römischen Republik stemmte, reflektiert seine praktischen Erfahrungen und verdichtet sie in diesem Werk zu einem umfassenden Wertesystem, das für das Leben jeder politischen Gemeinschaft bis auf den heutigen Tag gültig ist. In Anlehnung an Platons „Politeia“ legt Cicero in Form eines Dialoges die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Staatsformen dar. Im Gegensatz zu Platon ist sein idealer Staat jedoch keine Fiktion, sondern die römische Republik. In einer Zeit, die Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens ein besonderes Interesse entgegenbringt, ist es nicht unwesentlich, sich ein Denken gegenwärtig zu halten, das die menschliche Existenz ganz im Gemeinwesen des Staats begründet und bedingt sieht.
Zwei berühmte Reden, mit denen Cicero Erfolg hatte: Pompejus erhielt den Oberbefehl im 3. Krieg gegen Mithridates, und Archias, in dem sich Cicero Ideal von Humanität und Bild verkörpert, wurde freigesprochen.
Mit Recht hat man die besondere Leistung Ciceros in seiner Schrift »Über den Redner« darin gesehen, daß er das geistige Erbe Griechenlands mit römischer Lebenswirklichkeit verband und beides aus seinen persönlichen Anschauungen und Erfahrungen heraus zu einer neuen Einheit zusammenfügte. Damit sind die wesentlichen Quellen bezeichnet, die in diesem Werk zusammenfließen: die griechische rhetorische Theorie, die Praxis der römischen Beredsamkeit und Ciceros persönliche Entwicklung, deren Stufen im wesentlichen die Stationen der Laufbahn eines großen Redners waren.
Das Buch ist Cicerons Reaktion auf Platons Dialog "Gesetze". Es ist ebenfalls als Dialog strukturiert und spielt in Ciceros Zeit, wobei die Handlung zwischen ihm, seinem Bruder Quintus und ihrem gemeinsamen Freund Titus Pomponius Atticus stattfindet. Sie diskutieren über die Rolle der Gesetze und wie diese gestaltet sein sollten. Das Werk ist in einem unvollendeten Fragment erhalten.
Die grandiose Schlußrede des Verres-Prozesses, fiktiv wie auch die vorangegangenen, aber bewundernswert wiederum in der Vergegenwärtigung des kriminellen Geschehens und überzeugend in der Schilderung eines verbrecherischen Menschen.
Wegen der politischen Brisanz des Falles wagte keiner den fälschlich wegen Vatermordes angeklagten Sextus Roscius aus Ameria zu verteidigen - außer dem 26jährigen Cicero. Dieser Homo novus aus Arpinum nahm kein Blatt vor den Mund, gewann den Prozeß und war von nun an einer der begehrtesten Anwälte Roms. Sprachen: Deutsch, Latein
Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.) war Anwalt, Politiker und Philosoph sowie der bekannteste Redner Roms. Seine umfangreichen Schriften zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen der römischen Antike. Der philosophische Traktat "Vom höchsten Gut und vom größten Übel" entstand 45 v. Chr. und ist Teil von Ciceros Plan, große Teile der griechischen Philosophie in lateinischer Sprache zugänglich zu machen. In Form von Gesprächen werden in fünf Abschnitten wichtige Positionen der hellenistischen Tradition behandelt: Die Bücher 1 und 2 setzen sich kritisch mit epikureischen, die Bücher 3 und 4 mit stoischen Gedanken auseinander; Buch 5 schließlich offenbart Ciceros Neigung zu den Auffassungen des Peripatos, einer auf Aristoteles zurückgehenden philosophischen Schule. Das Hauptanliegen der Erörterungen ist die Suche nach den Grundsätzen praktischer Lebensbewältigung und dem alles bestimmenden Ziel, an dem sich jedes menschliche Handeln orientieren muss.
Eine der glänzendsten politischen Reden Ciceros, ein Musterbeispiel dafür, wie "eine Krisensituation zu einer grundsätzlichen Besinnung führt, zu dem Versuch, dem unsicher gewordenen Handeln durch den Rückgriff auf die Prinzipien von Politik und Staat eine neue Richtschnur zu geben" (M. Fuhrmann).
Die vier Reden des Konsuls Cicero uber die Verschworung Catilinas sind im Herbste des Jahres 63 v. Chr. in kurzen Zeitabstanden gehalten worden; die erste am achten November im Senat, die zweite am neunten November vor dem Volk, die dritte am dritten Dezember wiederum zum versammelten Volke und die vierte am funften Dezember im Senat. Cicero stand damals auf der Hohe seines Lebens. Er hatte sich zum beruhmten Redner emporgeschwungen, bekleidete das hochste Staatsamt, und die Gotter schenkten ihm das Grosste, was sein Ehrgeiz ersehnte: die Gelegenheit, das Vaterland zu retten und diese Rettung mit flammenden Reden zu begleiten und zu feiern. Er fand fur seine Beredsamkeit einen wurdigen Gegenstand und fur seinen Betatigungsdrang ein erhabenes Feld. Das gab seiner ganzen Personlichkeit erhohte Schwungkraft und rief seinen beweglichen Geist zu siegesfrohem Handeln auf. Die Reden gegen Catilina zeigen die gluckliche Seelenverfassung Ciceros deutlich. Kaum jemals hat er so stolz und wuchtig, mit so unfehlbarer Beherrschung des Gedankens und Wortes, mit so freier Klarheit gesprochen, wie in ihnen. Die Reden gehoren zu den einfachsten und fasslichsten, die er gehalten hat. Dieses Buch ist ein Nachdruck der historischen Originalausgabe von 191
Die ältesten Philosophen entstanden in den griechischen Kolonien Kleinasiens, wo die ionischen Naturphilosophen die Welt als ihr Hauptthema wählten. Ihre Systeme verkörpern einen strengen Monismus, ohne Gegensatz zwischen Geist und Stoff. Der Stoff war für sie sowohl lebendig als auch die Grundlage der Welt, wobei sie sich in der Bestimmung des Urstoffs, aus dem alles hervorgeht, und den Kräften, die seine Entwicklung bestimmen, schwankten. Thales identifizierte Wasser als diesen Urstoff, während Anaximenes die Luft als essenziell ansah, indem er sagte: "wie unsere Seele, welche Luft ist, uns zusammenhält, so umfasst Hauch und Luft das Weltall." Heraklit, um 500 v. Chr., betrachtete Feuer als den Urstoff, in dem der allwissende göttliche Geist wohnt. Er postulierte, dass "alles fließt" und die endlichen Dinge aus dem Urfeuer entstehen, um später dorthin zurückzukehren. Die Gottheit gestaltet unzählige Welten und lässt sie zu gegebener Zeit wieder ins Feuer zurückkehren, um sie neu zu erschaffen. Hier wird der Begriff des Göttlichen eingeführt, der jedoch unpersönlich und eng mit dem Urstoff verbunden ist.
Il Lelius über die Freundschaft, ein bedeutender Dialog Ciceros aus dem Jahr 44 v. Chr., ist einem Austausch zwischen drei prominenten Gesprächspartnern, Fannius, Scaevola und Laelius, gewidmet, die über das Thema Freundschaft diskutieren: Was ist Freundschaft, woher entsteht sie und welche Ziele verfolgt sie? Während die Freundschaft für die Römer in erster Linie die Schaffung persönlicher Bindungen zum Zweck politischer Unterstützung ist, vertritt Cicero, durch Laelius gesprochen und inspiriert von platonischen und stoischen Quellen, eine innovative These: Wahre Freundschaft ist ein vollkommen selbstloses Gefühl, eine unersetzliche Beziehung, die nach der Weisheit das höchste Gut darstellt, nach dem der Mensch streben kann. Indem er versucht, die soziale Basis der Freundschaft über den engen Kreis der Nobilität hinaus zu erweitern und Werte wie Virtus und Probitas als Fundament zu setzen, wird Freundschaft aus dem rein politischen Bereich herausgelöst und zu einem Antrieb für individuelle Verbesserung.
Dem Dichter Archias wird das römische Bürgerrecht bestritten. Cicero verteidigt seinen ehemaligen Lehrer (und gewinnt wohl auch Prozeß), im Kern seiner Rede geht es aber um die (literarische) Bildung, die in Rom erst noch heimisch werden muß - ein bewegendes Zeugnis von Ciceros »humanitas«.
Das Werk bietet einen tiefen Einblick in die Redekunst der Antike und präsentiert einen Dialog zwischen Lucius Crassus und Marcus Antonius Orator, die Ciceros Lehrer waren. Es behandelt den Aufbau von Reden und stilistische Fragen, die über Jahrhunderte hinweg die Ausbildung von Rednern beeinflusst haben. Die zeitlose Relevanz der Inhalte macht es zu einem bedeutenden Werk, das auch in der modernen Rhetorik nicht an Bedeutung verloren hat.
Ein berühmter Dialog über die Freundschaft, etwa 44 Jahre vor Jesu Geburt von Ciceros Freund Pomponius Atticus gewidmet, erörtert das Wesen der Freundschaft in all seinen Facetten und bleibt auch über 2.000 Jahre später relevant und wahrheitsgemäß.
»Über das höchste Gut und das größte Übel« ist ein sokratischer Dialog von Cicero, der die philosophischen Ansichten des Epikureismus, Stoizismus und der Lehren des Peripatos behandelt. Das Werk besteht aus drei Dialogen und fünf Büchern und entstand im Sommer 45 v. Chr. Es zählt zu Ciceros Hauptwerken.
"Vom höchsten Gut und vom größten Übel" ist ein philosophisches Werk von Cicero, das sich mit den Philosophierichtungen des Hedonismus, der Stoa und des Peripatos beschäftigt. Es fragt nach dem höchsten Gut und wurde 45 v. Chr. verfasst. Gemeinsam mit den "Tusculanae disputationes" zählt es zu Ciceros umfangreichsten Werken.
Der "Laelius de amicitia" von Cicero ist ein Dialog über Freundschaft, gewidmet seinem Freund Atticus. Er behandelt Themen wie den Wert und das Wesen der Freundschaft sowie Unterschiede zwischen weiser und gewöhnlicher Freundschaft. Die Handlung spielt im Jahr 129 v. Chr. und umfasst Figuren wie Scaevola und Fannius.