Wie kaum ein anderer Maler seiner Zeit prägte Wilhelm Kuhnert die Vorstellung der Deutschen von Afrika. Als einer der ersten europäischen Künstler bereiste er zwischen 1891 und 1912 die noch weitgehend unerforschten deutschen Kolonien im heutigen Tansania. Kuhnert ist bis heute einer der meistgesammelten akademischen Maler in privatem Besitz. Sein Name ist jedoch im öffentlichen Bewusstsein nicht mehr präsent. Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT präsentiert nun die erste umfassende Retrospektive zu seinem Leben und Werk. Die Ausstellung vereint neben Studien und Gemälden auch zahlreiche Druck- und Werbegrafiken sowie die eigenen Publikationen des Künstlers. Dabei wird Kuhnerts Schaffen auch vor dem Hintergrund der kolonialen Vergangenheit Deutschlands beleuchtet.
Wilhelm Kuhnert Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






4 x Afrika und zurück
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Der Name des Tiermalers und Illustrators Wilhelm Kuhnert ist nur wenigen bekannt. Fragt man die Menschen dagegen, ob ihnen „Brehms Tierleben“ etwas sagt, dann sind die Antworten immer positiv. Es ist das Standardwerk für die Zoologie schlechthin. Die 3. Ausgabe von 1890 wurde zum ersten Mal mit Darstellungen von Wilhelm Kuhnert farbig illustriert. Die dann auf seinen Expeditionen erworbenen Erfahrungen flossen erst in die 4. Auflage ein. Hier zeigte er die Tiere in ihrer biotop getreuen Umgebung, eine für die damalige Zeit gewaltige Neuerung. Diese Auflage, die im Bereich ihrer Illustrationen anschließend nicht mehr überarbeitet wurde, erwarb sich bei Laien und Fachleuten größte Anerkennung und ist bis heute weltweit populär. Insgesamt unternahm Wilhelm Kuhnert vier Reisen nach Afrika, davon drei in die deutsche Kolonie in Ostafrika und eine auf Einladung des Königs von Sachsen in den Sudan und nach Ägypten. Das vorliegende Buch zeigt an 72 überwiegend farbigen Abbildungen (Skizzen, Ölgemälde und Zeichnungen) das künstlerische Schaffen des berühmten Tiermalers. Die schriftlichen Beiträge lieferten Angelika Grettmann-Werner und Jochen Hallof.
Interdisziplinäre Gastroenterologie: Aktuelle gastroenterologische Diagnostik
- 604 Seiten
- 22 Lesestunden
Die ersten sechs Bücher der interdisziplinären Gastroenterologie waren auf therapeutische Probleme ausgerichtet. In der Therapie zeigt sich letztlich, ob ein interdisziplinärer Dialog mehr als ein bloßes Lippen bekenntnis ist. Ein einheitliches diagnostisches Konzept ist indessen für eine interdisziplinäre Gastroenterologie ebenso wünschenswert wie ein gemeinsames therapeutisches Konzept. Drei Punkte sind besonders 1) Diagnostik und Therapie beeinflussen sich Zum einen gilt unverändert der Satz "ohne Diagnose keine gezielte Therapie", zum anderen hat zu gelten, daß die Diagnostik nicht invasiver sein darf als die daraus resultierende Therapie. 2) Diagnostik und Therapie sind im allgemeinen keine im strengen Sinne konsekutiven Ereignisse, sondern laufen im Behandlungspro gramm parallel und gleichzeitig an. 3) Viele diagnostische Maßnahmen haben im Verlauf der letzten Jahre immer mehr therapeutische Aspekte erhalten; ein typisches Beispiel ist die Fiberendoskopie. Umgekehrt ist durch die Entwicklung gezielter therapeutischer Maßnahmen auch eine bessere Diagnose ex juvantibus möglich geworden. Nicht zuletzt diese Überlegungen haben uns dazu geführt, den vor liegenden Band über gastroenterologische Diagnostik in Angriff zu nehmen.
Interdisziplinäre Gastroenterologie: Entzündliche Erkrankungen des Dickdarms
- 332 Seiten
- 12 Lesestunden
Unter Mitarbeit zahlreicher Fachwissenschaftler



