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Staatsversagen

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  • 227 Seiten
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In einer Zeit, in der Bereiche wie Gesundheit, Bildung und Umwelt zunehmend vom Staat abhängig werden, zeigt der Staat immer wieder, dass er nicht in der Lage ist, damit umzugehen. Staatsversagen behandelt dieses Versagen der Staaten im Osten und Westen, dringende wirtschaftliche und politische Entscheidungen zu treffen. Das Problem, so Janicke, beginnt im politischen Bereich, wo Politiker, die gewählt werden, um Entscheidungen zu treffen, lediglich die Legitimatoren ihrer Ministerien werden. Die Wurzeln des Problems sind tief in der industriellen Struktur verankert, einer Struktur, die ihre innovative Phase hinter sich gelassen hat und zunehmend auf öffentliche Ressourcen angewiesen ist. Bei der Untersuchung des Staatsversagens in Ost- und Westeuropa kommt Janicke zu dem Schluss, dass uns eine Zukunft der Stagnation oder einer drastischen Deindustrialisierung bevorsteht, es sei denn, es werden politische Mittel gefunden, um die Probleme zu lösen – von Umweltzerstörung bis hin zu Arbeitslosigkeit –, die uns jetzt alle betreffen.

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Staatsversagen, Martin Jänicke

Sprache
Erscheinungsdatum
1986
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(Paperback)
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Titel
Staatsversagen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Martin Jänicke
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
1986
Einband
Paperback
Seitenzahl
227
ISBN10
3492029841
ISBN13
9783492029841
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
In einer Zeit, in der Bereiche wie Gesundheit, Bildung und Umwelt zunehmend vom Staat abhängig werden, zeigt der Staat immer wieder, dass er nicht in der Lage ist, damit umzugehen. Staatsversagen behandelt dieses Versagen der Staaten im Osten und Westen, dringende wirtschaftliche und politische Entscheidungen zu treffen. Das Problem, so Janicke, beginnt im politischen Bereich, wo Politiker, die gewählt werden, um Entscheidungen zu treffen, lediglich die Legitimatoren ihrer Ministerien werden. Die Wurzeln des Problems sind tief in der industriellen Struktur verankert, einer Struktur, die ihre innovative Phase hinter sich gelassen hat und zunehmend auf öffentliche Ressourcen angewiesen ist. Bei der Untersuchung des Staatsversagens in Ost- und Westeuropa kommt Janicke zu dem Schluss, dass uns eine Zukunft der Stagnation oder einer drastischen Deindustrialisierung bevorsteht, es sei denn, es werden politische Mittel gefunden, um die Probleme zu lösen – von Umweltzerstörung bis hin zu Arbeitslosigkeit –, die uns jetzt alle betreffen.