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Die Frau ohne Stimme

Liebe und Ehe im Mittelalter

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=The Woman without a voice. Love & marriage in the Middle Ages Für die mittelalterliche Feudalgesellschaft bedeutete die Institution der Ehe vor allem zweierlei: den Fortbestand eines Geschlechts und die Wahrung des Besitztums. Der Kirche hingegen war sie ein willkommenes Instrument, die sündige Wollust zu bannen. Dass in einer solchen Praxis das Dasein der Ehefrau eher ein zweitrangiges war, liegt auf der Hand -- auch wenn die zeitgenössische mittelalterliche Literatur in den meisten Fällen eher das Gegenteil glauben machen wollte. George Duby (1919-1996) war einer der renommiertesten Mediävisten des französischsprachigen Raums. Seine Untersuchungen des europäischen Mittelalters fanden abseits der bloßen Aufzählungen von Herrschaftsabfolgen der Könige und Kaiser statt. Vor allem ihm verdankt die Wissenschaft den Blick auf das soziale Leben dieser Epoche -- letztlich nämlich hat er es dem ideologischen Schleier entrissen, hinter dem es lange verborgen war. Mit Die Frau ohne Stimme hat der Wagenbach Verlag nun vier der wichtigsten -- fast schon programmatisch zu nennenden -- Schriften Dubys zu den Themen Ehe und Liebe im Mittelalter zusammengestellt, die sich nicht nur an Studenten der mittelalterlichen Geschichte oder der Philologie wenden wollen. Dubys klare Ausdrucksweise und tiefgründige Schilderung des sozialen Lebens einer vergangenen Epoche ist eine verlockende und anregende Lektüre. --Stefan Wölfel

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Die Frau ohne Stimme, Georges Duby

Sprache
Erscheinungsdatum
1993
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(Paperback)
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Titel
Die Frau ohne Stimme
Untertitel
Liebe und Ehe im Mittelalter
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Georges Duby
Erscheinungsdatum
1993
Einband
Paperback
Seitenzahl
90
ISBN10
3596110041
ISBN13
9783596110049
Reihe
Erstveröffentlichung
1981
Originaltitel
Le chevalier, la femme et le pretre
Bewertung
4,65 von 5 Sternen
Beschreibung
=The Woman without a voice. Love & marriage in the Middle Ages Für die mittelalterliche Feudalgesellschaft bedeutete die Institution der Ehe vor allem zweierlei: den Fortbestand eines Geschlechts und die Wahrung des Besitztums. Der Kirche hingegen war sie ein willkommenes Instrument, die sündige Wollust zu bannen. Dass in einer solchen Praxis das Dasein der Ehefrau eher ein zweitrangiges war, liegt auf der Hand -- auch wenn die zeitgenössische mittelalterliche Literatur in den meisten Fällen eher das Gegenteil glauben machen wollte. George Duby (1919-1996) war einer der renommiertesten Mediävisten des französischsprachigen Raums. Seine Untersuchungen des europäischen Mittelalters fanden abseits der bloßen Aufzählungen von Herrschaftsabfolgen der Könige und Kaiser statt. Vor allem ihm verdankt die Wissenschaft den Blick auf das soziale Leben dieser Epoche -- letztlich nämlich hat er es dem ideologischen Schleier entrissen, hinter dem es lange verborgen war. Mit Die Frau ohne Stimme hat der Wagenbach Verlag nun vier der wichtigsten -- fast schon programmatisch zu nennenden -- Schriften Dubys zu den Themen Ehe und Liebe im Mittelalter zusammengestellt, die sich nicht nur an Studenten der mittelalterlichen Geschichte oder der Philologie wenden wollen. Dubys klare Ausdrucksweise und tiefgründige Schilderung des sozialen Lebens einer vergangenen Epoche ist eine verlockende und anregende Lektüre. --Stefan Wölfel