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Versuch über die Befreiung

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In diesem prägnanten und überraschenden Buch argumentiert der Autor, dass die Zeit für utopische Spekulationen gekommen ist. Marcuse vertritt die Auffassung, dass die traditionellen Vorstellungen von menschlicher Freiheit durch die Entwicklung der fortgeschrittenen Industriegesellschaft obsolet geworden sind. Die Sozialtheorie kann sich nicht länger damit begnügen, die Formel „von jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ zu wiederholen, sondern muss nun die Natur der menschlichen Bedürfnisse selbst untersuchen. Marcuses Behauptung ist, dass selbst wenn die Produktion von den Arbeitern kontrolliert und bestimmt würde, die Gesellschaft dennoch repressiv wäre – es sei denn, die Arbeiter hätten selbst die Bedürfnisse und Bestrebungen freier Menschen. Von der philosophischen Anthropologie bis zur Ästhetik versucht der Essay über die Befreiung, in einer hochspekulativen und vorläufigen Weise die neuen Möglichkeiten für menschliche Befreiung zu skizzieren. Der Essay enthält die folgenden Kapitel: Eine biologische Grundlage für den Sozialismus?, Die neue Sensibilität, Untergrabende Kräfte – im Übergang und Solidarität.

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Versuch über die Befreiung, Herbert Marcuse

Sprache
Erscheinungsdatum
1972
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Titel
Versuch über die Befreiung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Herbert Marcuse
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1972
Reihe
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
In diesem prägnanten und überraschenden Buch argumentiert der Autor, dass die Zeit für utopische Spekulationen gekommen ist. Marcuse vertritt die Auffassung, dass die traditionellen Vorstellungen von menschlicher Freiheit durch die Entwicklung der fortgeschrittenen Industriegesellschaft obsolet geworden sind. Die Sozialtheorie kann sich nicht länger damit begnügen, die Formel „von jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ zu wiederholen, sondern muss nun die Natur der menschlichen Bedürfnisse selbst untersuchen. Marcuses Behauptung ist, dass selbst wenn die Produktion von den Arbeitern kontrolliert und bestimmt würde, die Gesellschaft dennoch repressiv wäre – es sei denn, die Arbeiter hätten selbst die Bedürfnisse und Bestrebungen freier Menschen. Von der philosophischen Anthropologie bis zur Ästhetik versucht der Essay über die Befreiung, in einer hochspekulativen und vorläufigen Weise die neuen Möglichkeiten für menschliche Befreiung zu skizzieren. Der Essay enthält die folgenden Kapitel: Eine biologische Grundlage für den Sozialismus?, Die neue Sensibilität, Untergrabende Kräfte – im Übergang und Solidarität.