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Was halten Sie von Thomas Mann?

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  • 143 Seiten
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Zum hundertsten Geburtstag von Thomas Mann befragte Marcel Reich-Ranicki achtzehn Autoren zu dem Thema 'Was bedeutet Ihnen Thomas Mann, was verdanken Sie ihm?' und veröffentlichte die Antworten in der Wochenendbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Stellungnahmen fielen sehr unterschiedlich aus - Liebe und Verehrung sind herauslesbar oder blanke Ablehnung. Es finden sich so gegensätzliche Thesen wie: Thomas Mann sei der "sprachgewaltigste Enzyklopädist, der jemals gelebt" habe, und: sein Stil sei "der Inbegriff der Unehrlichkeit und Feigheit". Dazu Marcel Reich-Ranicki: "Es spricht nicht gegen einen Schriftsteller, daß er noch zwanzig Jahre nach seinem Tod die heftigsten Reaktionen auszulösen vermag." Zehn Jahre später nahm der Herausgeber das Thema noch einmal auf. Er forderte einige der überlebenden Autoren auf, ihre Äußerungen von damals zu überdenken und - falls nötig - zu korrigieren. Es gab Überraschungen wie bei Peter Rühmkorf. Schrieb er damals, so begründet er zehn Jahre später in einem großen Essay seine 'Neugewonnene Wertschätzung des Prosaisten'. Rühmkorf: "Bekehrungen brauchen Zeit."

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Was halten Sie von Thomas Mann?, Marcel Reich-Ranicki

Sprache
Erscheinungsdatum
1988
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(Paperback)
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Titel
Was halten Sie von Thomas Mann?
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1988
Einband
Paperback
Seitenzahl
143
ISBN10
3596254647
ISBN13
9783596254644
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Zum hundertsten Geburtstag von Thomas Mann befragte Marcel Reich-Ranicki achtzehn Autoren zu dem Thema 'Was bedeutet Ihnen Thomas Mann, was verdanken Sie ihm?' und veröffentlichte die Antworten in der Wochenendbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Stellungnahmen fielen sehr unterschiedlich aus - Liebe und Verehrung sind herauslesbar oder blanke Ablehnung. Es finden sich so gegensätzliche Thesen wie: Thomas Mann sei der "sprachgewaltigste Enzyklopädist, der jemals gelebt" habe, und: sein Stil sei "der Inbegriff der Unehrlichkeit und Feigheit". Dazu Marcel Reich-Ranicki: "Es spricht nicht gegen einen Schriftsteller, daß er noch zwanzig Jahre nach seinem Tod die heftigsten Reaktionen auszulösen vermag." Zehn Jahre später nahm der Herausgeber das Thema noch einmal auf. Er forderte einige der überlebenden Autoren auf, ihre Äußerungen von damals zu überdenken und - falls nötig - zu korrigieren. Es gab Überraschungen wie bei Peter Rühmkorf. Schrieb er damals, so begründet er zehn Jahre später in einem großen Essay seine 'Neugewonnene Wertschätzung des Prosaisten'. Rühmkorf: "Bekehrungen brauchen Zeit."