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- 192 Seiten
- 7 Lesestunden
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Das postmoderne Wissen – erstmals 1982 in einer Zeitschrift erschienen – ist ein Schlüsseltext der Postmoderne. Lyotard hat darin den philosophischen Gehalt dieses Begriffs definiert und grundlegend geprägt. Ausgehend von Wittgensteins Theorie der Sprachspiele entwickelt Jean-François Lyotard Ansätze zu einem völlig neuen, philosophischen Begriff der Postmoderne. Mit seiner Verwendung in der Architektur hat Lyotards philosophischer Postmoderne-Begriff nur noch den Namen gemein. Lyotard versucht vielmehr, den zum Ende des 20. Jahrhunderts einsetzenden fundamentalen Umbruch der Ge-sellschaftstechnologien zu erfassen. Er diagnostiziert das Ende der „großen Erzählungen“ von Freiheit und Aufklärung, erschüttert den eingefahrenen Glauben an Konsens und Wissenschaft als interesse-freien Raum und führt konsequent die Aporien des „Projekts Aufklärung“ vor. Das Werk Jean-François Lyotards bestimmt noch immer eine der wichtigsten philosophischen Diskussionen um Ethik und Handlungsfähigkeit im neuen Jahrtausend.
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Das postmoderne Wissen, Jean-François Lyotard
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2019
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- (Paperback)
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- Untertitel
- Ein Bericht
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Jean-François Lyotard
- Erscheinungsdatum
- 2019
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 192
- ISBN10
- 3709203880
- ISBN13
- 9783709203880
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Sozialwissenschaften, Wahre Geschichten, Politikwissenschaft, Philosophisches Thema, Philosophie, Politik, Wissenschaft, Frankreich, Meinungsjournalismus, Soziologie, Gesellschaft, Wissenschaftliche Theorien, Wissen, Korrespondenz, Postmoderne Literatur
- Erstveröffentlichung
- 1979
- Originaltitel
- La condition postmoderne
- Bewertung
- 3,85 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Das postmoderne Wissen – erstmals 1982 in einer Zeitschrift erschienen – ist ein Schlüsseltext der Postmoderne. Lyotard hat darin den philosophischen Gehalt dieses Begriffs definiert und grundlegend geprägt. Ausgehend von Wittgensteins Theorie der Sprachspiele entwickelt Jean-François Lyotard Ansätze zu einem völlig neuen, philosophischen Begriff der Postmoderne. Mit seiner Verwendung in der Architektur hat Lyotards philosophischer Postmoderne-Begriff nur noch den Namen gemein. Lyotard versucht vielmehr, den zum Ende des 20. Jahrhunderts einsetzenden fundamentalen Umbruch der Ge-sellschaftstechnologien zu erfassen. Er diagnostiziert das Ende der „großen Erzählungen“ von Freiheit und Aufklärung, erschüttert den eingefahrenen Glauben an Konsens und Wissenschaft als interesse-freien Raum und führt konsequent die Aporien des „Projekts Aufklärung“ vor. Das Werk Jean-François Lyotards bestimmt noch immer eine der wichtigsten philosophischen Diskussionen um Ethik und Handlungsfähigkeit im neuen Jahrtausend.


