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Inselgeschichten

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Die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte Uwe Johnson in Sheerness-on-Sea, in der Abgeschiedenheit der britischen Grafschaft Kent, mit der Hoffnung, die Gelassenheit und Konzentration zurückzugewinnen, die für seine ironisch-hintergründige Schreibweise unerlässlich waren. Doch auch in diesem geschätzten Sprachraum stagnierte seine Arbeit, bedingt durch gesundheitliche Probleme und eine langanhaltende Schreibhemmung. Mit den Frankfurter Vorlesungen von 1979 gelang es ihm, gegen diese Blockade anzuschreiben. Die in diesem Band versammelten Inselgeschichten sind ein Ergebnis seines Schreibens. Johnson hatte bereits im Seminar zu den Vorlesungen den Plan geäußert, Geschichten aus Mitteilungen der Einwohner der Grafschaft Kent zu sammeln. Materialien dafür hatte er seit Beginn seines Aufenthalts in Sheerness gesammelt, darunter etwa dreihundert Titel zur Geschichte und Soziologie der Grafschaft Kent in seiner Arbeitsbibliothek. Diese Sammlung sollte historisches Unterfutter für die geplanten Geschichten liefern. Er stellte jedoch fest, dass der Erfolg des Projekts erst dann gewährleistet sei, wenn etwa ein Dutzend Geschichten geschrieben seien. Zu seinen Lebzeiten wurden vier Inselgeschichten veröffentlicht, die hier durch Skizzen, Entwürfe und Materialien aus seinem Nachlass ergänzt werden, wodurch ein eindrucksvolles Dokument seiner späten Schaffensphase entsteht.

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Inselgeschichten, Uwe Johnson

Sprache
Erscheinungsdatum
1995
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(Paperback)
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Titel
Inselgeschichten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Uwe Johnson
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1995
Einband
Paperback
Seitenzahl
200
ISBN10
3518405233
ISBN13
9783518405239
Reihe
Bewertung
3,35 von 5 Sternen
Beschreibung
Die letzten zehn Jahre seines Lebens verbrachte Uwe Johnson in Sheerness-on-Sea, in der Abgeschiedenheit der britischen Grafschaft Kent, mit der Hoffnung, die Gelassenheit und Konzentration zurückzugewinnen, die für seine ironisch-hintergründige Schreibweise unerlässlich waren. Doch auch in diesem geschätzten Sprachraum stagnierte seine Arbeit, bedingt durch gesundheitliche Probleme und eine langanhaltende Schreibhemmung. Mit den Frankfurter Vorlesungen von 1979 gelang es ihm, gegen diese Blockade anzuschreiben. Die in diesem Band versammelten Inselgeschichten sind ein Ergebnis seines Schreibens. Johnson hatte bereits im Seminar zu den Vorlesungen den Plan geäußert, Geschichten aus Mitteilungen der Einwohner der Grafschaft Kent zu sammeln. Materialien dafür hatte er seit Beginn seines Aufenthalts in Sheerness gesammelt, darunter etwa dreihundert Titel zur Geschichte und Soziologie der Grafschaft Kent in seiner Arbeitsbibliothek. Diese Sammlung sollte historisches Unterfutter für die geplanten Geschichten liefern. Er stellte jedoch fest, dass der Erfolg des Projekts erst dann gewährleistet sei, wenn etwa ein Dutzend Geschichten geschrieben seien. Zu seinen Lebzeiten wurden vier Inselgeschichten veröffentlicht, die hier durch Skizzen, Entwürfe und Materialien aus seinem Nachlass ergänzt werden, wodurch ein eindrucksvolles Dokument seiner späten Schaffensphase entsteht.