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Hänsel und Gretel

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Das Märchen von »Hänsel und Gretel« ist DIE Kindergeschichte schlechthin. Erzählungen von Menschenfressern oder blutgierigen Wölfen, die in einsamen Waldhäusern hausen und verirrten Kindern und sonstigen Abenteuern auflauern, finden sich weltweit in allen Kulturen; wo aber fände man eine Geschichte, die so genial den Wunsch aller Kinder nach Süßigkeiten und Zuckerwerk verknüpfen würde mit dem Kontrast äußerster Entbehrung und Not? Wo eine Geschichte, die das Motiv von der menschenfressenden Hexe förmlich begründet mit dem Hintergrund einer Frau, die in ihrem Elend weder ein noch aus weiß? Wo ein Märchen, das so virtuos zwei Welten miteinander verschmölze, die an sich so weit voneinander getrennt sind wie Wunsch und Wirklichkeit, Traum und Tag, Hoffnung und Härte, und das dann doch zu zeigen begänne, wie aus dem einen das andere entsteht: aus der Angst der Aufbruch, aus dem Aufbruch der Alptraum, aus dem Alptraum der Aufstand, aus dem Aufstand die Reifung, aus der Reifung die Rückkehr...?

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Hänsel und Gretel, Eugen Drewermann

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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(Hardcover)
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Titel
Hänsel und Gretel
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Eugen Drewermann
Verlag
Walter
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Hardcover
Seitenzahl
72
ISBN10
353040022X
ISBN13
9783530400229
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Das Märchen von »Hänsel und Gretel« ist DIE Kindergeschichte schlechthin. Erzählungen von Menschenfressern oder blutgierigen Wölfen, die in einsamen Waldhäusern hausen und verirrten Kindern und sonstigen Abenteuern auflauern, finden sich weltweit in allen Kulturen; wo aber fände man eine Geschichte, die so genial den Wunsch aller Kinder nach Süßigkeiten und Zuckerwerk verknüpfen würde mit dem Kontrast äußerster Entbehrung und Not? Wo eine Geschichte, die das Motiv von der menschenfressenden Hexe förmlich begründet mit dem Hintergrund einer Frau, die in ihrem Elend weder ein noch aus weiß? Wo ein Märchen, das so virtuos zwei Welten miteinander verschmölze, die an sich so weit voneinander getrennt sind wie Wunsch und Wirklichkeit, Traum und Tag, Hoffnung und Härte, und das dann doch zu zeigen begänne, wie aus dem einen das andere entsteht: aus der Angst der Aufbruch, aus dem Aufbruch der Alptraum, aus dem Alptraum der Aufstand, aus dem Aufstand die Reifung, aus der Reifung die Rückkehr...?