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Der europäische Manierismus

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Au bref apogée der klassischen Renaissance folgt der Triumph des Manierismus. Dieser entwickelt sich zwischen 1515 und 1525 in Florenz und Rom und breitet sich schnell über ganz Europa aus. Nach dem Gotik ist der Manierismus der erste Stil, der eine wahrhaft internationale und europäische Dimension besitzt. Er umfasst nicht nur die "Kunst des Zeichnens" (Architektur, Malerei und Skulptur), sondern auch die sogenannten "kleinen Künste" - Möbel, Innendekoration, Gartenkunst und Bekleidung - sowie soziale Verhaltensweisen: Die Entwicklung der "schönen Manieren" ist eng mit dem künstlerischen Ideal der maniera verbunden. Auch Literatur, Musik und darstellende Kunst werden vom Manierismus geprägt. Im Dienste des prunkvollen Lebensstils des Fürsten ist der Manierismus untrennbar mit den Krisen (politischer, religiöser, wirtschaftlicher Art) verbunden, die die Macht durchlebt, die er glorifiziert. Seine zahlreichen Paradoxien bieten eine Antwort - manchmal spielerisch, manchmal magisch - auf das Scheitern des messianischen Optimismus, der den "Mythos der Renaissance" prägte. Ein wesentlicher Beitrag dieser Epoche ist die Formulierung einer echten Theorie der künstlerischen Schöpfung: Der manieristische Renaissance markiert die Geburt eines "modernen" Bewusstseins für Kunst und Künstler.

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Der europäische Manierismus, Daniel Arasse

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1997
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