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Thomas Hartmann

Gemalte Mengenlehre - Hartmannsche Hängung und Gemalte Mengenlehre 2

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Thomas Hartmann, der bis zu seiner Emeritierung 2018 als Professor für Malerei an der Kunstakademie Nürnberg unterrichtete, ist einer der herausragenden deutschen Künstler der Gegenwart. Sein mehr als vier Jahrzehnte umfassendes Werk ist geprägt von Experimentierlust und Stilbrüchen. Hartmann fiel in den 1980er-Jahren zunächst durch Arbeiten auf, die im Gegensatz zu den Werken der damals in Berlin aktiven Neuen Wilden eine klare Form- und Farbsprache präsentierten.0Mit seinen Arbeiten verfolgt Hartmann seitdem einen prozessualen und fragmentarischen Ansatz. Beim Malen an der Leinwand lässt Hartmann zunächst alles zu. Erst dann beginnt die eigentliche Arbeit des Aufräumens, Aussonderns und Strukturierens. Jeden Tag entstehen mehr Bilder, als nötig sind. Mit zeitlichem Abstand werden später Werke, die nicht bestehen, be- oder zerschnitten, um sie anschließend zu vernichten, in neuen Arbeiten wiederzuverwenden oder in andere Kontexte zu stellen.0Mit dem vorliegenden Künstlerbuch unternimmt Hartmann eine Art Revision seines bisherigen Œuvres, setzt Arbeiten durch unterschiedliche Zusammenstellungen in Relation und zeigt in einem separaten Band Bildfragmente zusammen mit jenen Gemälden, aus denen sie ursprünglich herausgeschnitten wurden

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Thomas Hartmann, Thom Hartmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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Titel
Thomas Hartmann
Untertitel
Gemalte Mengenlehre - Hartmannsche Hängung und Gemalte Mengenlehre 2
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thom Hartmann
Erscheinungsdatum
2020
Seitenzahl
175
ISBN10
3862068714
ISBN13
9783862068715
Reihe
Beschreibung
Thomas Hartmann, der bis zu seiner Emeritierung 2018 als Professor für Malerei an der Kunstakademie Nürnberg unterrichtete, ist einer der herausragenden deutschen Künstler der Gegenwart. Sein mehr als vier Jahrzehnte umfassendes Werk ist geprägt von Experimentierlust und Stilbrüchen. Hartmann fiel in den 1980er-Jahren zunächst durch Arbeiten auf, die im Gegensatz zu den Werken der damals in Berlin aktiven Neuen Wilden eine klare Form- und Farbsprache präsentierten.0Mit seinen Arbeiten verfolgt Hartmann seitdem einen prozessualen und fragmentarischen Ansatz. Beim Malen an der Leinwand lässt Hartmann zunächst alles zu. Erst dann beginnt die eigentliche Arbeit des Aufräumens, Aussonderns und Strukturierens. Jeden Tag entstehen mehr Bilder, als nötig sind. Mit zeitlichem Abstand werden später Werke, die nicht bestehen, be- oder zerschnitten, um sie anschließend zu vernichten, in neuen Arbeiten wiederzuverwenden oder in andere Kontexte zu stellen.0Mit dem vorliegenden Künstlerbuch unternimmt Hartmann eine Art Revision seines bisherigen Œuvres, setzt Arbeiten durch unterschiedliche Zusammenstellungen in Relation und zeigt in einem separaten Band Bildfragmente zusammen mit jenen Gemälden, aus denen sie ursprünglich herausgeschnitten wurden